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Smart Grids (4. Auflage)

Lastmanagement, Dienstleistungspotenziale, Chancen und Risiken

Derzeit werden im Bereich Smart Grids vor allem Pilotprojekte umgesetzt. Die intensive Nutzung und die Geschwindigkeit des Ausbaus sind unter anderem von rechtlichen Rahmenbedingungen und Zielsetzungen, vor allem in den Bereichen Erneuerbarer Energien und Netzausbau, abhängig. Die neue trend:research Potenzialstudie „Smart Grids (4. Auflage) – Lastmanagement, Dienstleistungspotenziale, Chancen und Risiken“ zeigt die Entwicklungen des Marktes bis 2030. So können Marktteilnehmer bspw. anhand der dargestellten Prognose des Marktvolumens im Bereich IT-Produkte für Smart Grids – differenziert nach Hardware, Software und Service – die eigene Unternehmensplanung ausrichten.

Auch wenn eine hohe Bedeutung verschiedener Automatisierungstechnologien bis 2030 zur Umsetzung von Smart Grids angenommen wird, ist davon auszugehen, dass in Deutschland eher ein langsamer und verzögerter Einsatz von Smart Grids erfolgt. In den von trend:research betrachteten drei Szenarien wird jeweils eine Zunahme des Marktvolumens bis 2030 prognostiziert – in unterschiedlich starkem Ausmaß. Um die Ausprägung der Einflussfaktoren differenziert prognostizieren zu können, wurden neben dem Referenzszenario (Szenario 2), das als das Wahrscheinlichste gilt, ein Szenario 1 mit einer geringen Dynamik im Markt und ein Szenario 3 mit einer hohen Dynamik im Markt zusätzlich erarbeitet. Im Szenario 2 ist eine Zunahme des Markvolumens von aktuell ca. 330 Mio. Euro auf ca. 570 Mio. Euro bis 2030 zu erwarten. Unter Berücksichtigung der Annahmen zu Szenario 3 – dem Szenario mit einer dynamischen Marktentwicklung – wird bis 2030 ein Marktvolumen in Höhe von ca. 680 Mio. Euro prognostiziert. Die anfänglich zögerliche Entwicklung ist vor allem auf den mangelnden Netzinfrastrukturausbau, die unsicheren rechtlichen Rahmenbedingungen sowie die mit der Umrüstung verbundenen hohen Kosten zurückzuführen.

Vor allem der Netzbetrieb bzw. die -steuerung bilden wichtige Bereiche innerhalb des Netzes zur Umsetzung von Smart-Grids-Konzepten.


(Quelle: trend:research GmbH)

Insgesamt können Smart Grids somit die Energiewende langfristig zwar unterstützen, nehmen in der Umsetzung in den kommenden Jahren jedoch zunächst eine untergeordnete Bedeutung ein. Vor allem die langwierige Umsetzung gesetzlicher Rahmenbedingungen bremst einen schnellen Ausbau von Smart Grids in Deutschland, was ebenso zu einer schwierigeren Integration der zunehmenden Energieerzeugung aus Erneuerbaren Energien beiträgt. Somit ist vor allem der Ausbau der Speichertechnologien, bei dem eine dynamische Marktentwicklung zu erwarten ist, ein entscheidendes Kriterium, um die Erneuerbare Energien zu integrieren und damit die Energiewende umzusetzen.

trend:research setzt verschiedene Field und Desk Research Methoden ein. Neben umfangreichen Intra- und Internet-Datenbank-Analysen (inkl. Zeitschriften, Publikationen, Konferenzen, Geschäftsberichte usw.) flossen in die Potenzialstudie strukturierte Interviews mit 43 Energieversorgern/Netzbetreibern und 10 Technologieanbietern/-dienstleister ein. Die 444 Seiten umfassende Studie ist ab sofort verfügbar und kann für den Preis von 4.900 Euro bei trend:research bezogen werden.

trend:research GmbH, Juni 2016