Der BEMD begrüßt zwei neue Mitgliedsunternehmen!

15. August 2011

perdata Gesellschaft für Informationsverarbeitung mbH
Die perdata Gesellschaft für Informationsverarbeitung mbH mit Sitz in Leipzig wurde 1999 gegründet und bietet prozessorientierte Beratung, die Implementierung und Integration von IT-Lösungen sowie den Betrieb kundeneigener sowie ausgelagerter IT-Landschaften.

Die Prozessunterstützung für Unternehmen des Energiehandels stellt hohe Anforderungen an die Verfügbarkeit, Skalierbarkeit und Sicherheit der eingesetzten IT-Systeme. perdata bietet hier ausgereifte IT-Lösungen für spezielle Prozesse, die ein Erfolgstreiber für Versorgungsunternehmen sind. Durch diese Informationstechnologien können auf Seiten der Kunden Arbeitsabläufe vereinfacht, Fehler vermieden, Ressourcen freigesetzt und Kosten eingespart werden. Geschäftsführer der Gesellschaft mit knapp 200 Mitarbeitern sind Dr. Percy Dahm und Thomas Nautsch. Im BEMD wird das Unternehmen durch den Bereichsleiter Vertrieb, Herrn Ingo Schöbe, vertreten.

prego services GmbH
Die prego services GmbH ist einer der führenden Spezialisten für die Optimierung und Automatisierung EVU-spezifischer Geschäftsprozesse durch intelligente IT-Lösungen. Das Unternehmen schöpft mit seinen über 400 Fachexperten und einem speziell auf die Bedürfnisse von Energieversorgungsunternehmen zugeschnittenen Leistungsportfolio das Potenzial für nachhaltige Ertragssteigerungen, Kostensenkungen und Serviceverbesserungen aus. Durch die Vielzahl der abzurechnenden Dienste, die heterogenen Netztechnologien mit verteilten Datenquellen, die stark unterschiedlichen Datenstrukturen sowie die variantenreichen Tarifmodelle sind die Anforderungen insbesondere im Bereich Billing sehr komplex. prego services unterstützt hier mit maßgeschneiderten IT-Lösungen bei der Abrechnung sämtlicher Energielieferungen (Strom, Gas, Wasser, Wärme) und der Netznutzung inklusive Forderungsmanagement. Auf Wunsch übernimmt prego services auch das Hosting der Daten im firmeneigenen Rechenzentrum, das über höchste Leistungsfähigkeit und Ausfallsicherheit verfügt. Ansprechpartner der prego services GmbH, die Standorte in Saarbrücken und Ludwigshafen am Rhein hat, ist Geschäftsführer Michael Niebergall.

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Sehr positives Feedback für BEMD-Fachtagung "Die Novellierung des EnWG“

15. August 2011

Im Nachgang zu der genannten Fachtagung am 07. Juli 2011 in Berlin bat der BEMD die Teilnehmer um ein Feedback, um auch bei zukünftigen BEMD-Veranstaltungen einen hohen Standard zu bieten und die Erwartungen der Teilnehmer zu erfüllen. Neben den Rahmenbedingungen wie Räumlichkeiten, Catering etc. wurden die einzelnen Vorträge und das Gesamtkonzept der Veranstaltung bewertet. Darüber hinaus erfragte der BEMD, zu welchen Themen sich die Besucher in den Jahren 2011 und 2012 weitere Fachveranstaltungen wünschen.

Insgesamt erhielt die Fachtagung im Durchschnitt die Note 1,7. Der BEMD freut sich über diese positive Bewertung und wird die Anregungen und Themen bei der Planung zukünftiger Fachtagungen gerne aufgreifen.

BEMD beteiligt sich an Konsultation

15. August 2011

Der BEMD hat sich an den Festlegungsverfahren zur Anpassung der Festlegungen GPKE und GeLi Gas an die Erfordernisse der geänderten energiewirtschaftlichen Vorschriften beteiligt. Alle Mitglieder des BEMD konnten hierbei ihre Forderungen und Positionen einbringen. Der BEMD hat die Formblätter bereits am 10. August 2011 an die Bundesnetzagentur übersandt und wird seine Mitglieder zeitnah über den weiteren Verlauf informieren.

BEMD bietet gebündelte Stellungnahme zur Mitteilung Nr. 28 der Bundesnetzagentur

15. August 2011

Am 02. August heute hat die Bundesnetzagentur die Mitteilung Nr. 28: Konsultation von Nachrichtentypversionen für den Umsetzungstermin 01.04.2012 veröffentlicht.

Die Projektgruppe EDI@Energy hat der Bundesnetzagentur die überarbeiteten Versionen folgender Nachrichtentypen und Dokumente im Entwurf übersandt:

  • Allgemeine Festlegungen 3.1
  • CONTRL/APERAK 2.0f AHB
  • MSCONS 2.1d
  • MSCONS AHB 2.1e
  • Codeliste der Zeitreihentypen 1.1
  • Kommunikationsrichtlinie 2.1c

Gemäß der mit Mitteilung Nr. 4 vom 28.11.2007 bzw. der durch den Beschluss GeLi Gas veröffentlichten künftigen Verfahrensweise zum Änderungsmanagement geben die Beschlusskammern die betreffenden Dokumente nunmehr allen Interessenkreisen zur Kenntnis. Diese erhalten damit die Möglichkeit, zu den Inhalten der Dokumente Stellung zu beziehen.

Da auf diese Mitteilung hin ein Interesse an einer gemeinsamen Stellungnahme aller BEMD-Mitglieder unter dem Namen des BEMD (zwecks größerer Beachtung in der Verbändelandschaft) bekundet wurde, bietet der BEMD an, eine gebündelte Stellungnahme der Mitglieder einzureichen. Bei Rückfragen oder Interesse, sich an diesem Konsultationsverfahren zu beteiligen, können sich BEMD-Mitglieder an die Geschäftsstelle wenden. Die Frist zur Übersendung der Stellungnahmen an die BNetzA endet am 31.08.2011.

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Björn Berg verstärkt numetris Geschäftsführung in neuen Geschäftsräumen

11. August 2011

numetris Unternehmensgründer Joachim Pyras verstärkt mit Björn Berg die Geschäftsführung. Seit Juli 2011 setzt der Wirtschaftsinformatiker neue Impulse in der Unternehmensleitung. Er wird vorrangig für die Bereiche Software-Entwicklung, Messdienstleistung und Marketing verantwortlich sein.

Bereits 2009 stieß Björn Berg als Software-Entwickler zu numetris und war maßgeblich an der Weiterentwicklung der numetris Software-Lösungen beteiligt. Nach verschiedenen IT-Stationen in NRW Landesorganisationen sieht Björn Berg den aktuellen Herausforderungen der Energiewirtschaft im Hinblick auf das Energiedatenmanagement gespannt entgegen. „Die neue numetris Doppelspitze bietet den großen Vorteil, schneller und gezielter auf die stetigen Veränderungen am Energiemarkt reagieren und neue Geschäftsfelder systematisch entwickeln zu können“, so Joachim Pyras.

Um den eingeschlagenen Wachstumskurs weiter voranzutreiben, wurde nun auch der Umzug in neue Geschäftsräume im Essener Westviertel vollzogen. Fußläufig zur Innenstadt und dem Einkaufszentrum Limbecker Platz gelegen, besticht der neue Unternehmensstandort an der Frohnhauser Straße 69 nicht nur durch seine zentrale Lage. Er bietet vor allem viel Raum für die Entwicklung ausgereifter Software-Lösungen und professioneller Messdienstleistungen rund um einen sicheren Energiedatenfluss. „Durch die moderne Ausstattung, viel Glas und warme Holztöne konnten wir in den neuen Räumen attraktive Arbeitsbedingungen sowie eine durch Transparenz und ein faires Miteinander geprägte Gesprächsatmosphäre für unsere Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner schaffen“, kommentiert Björn Berg.

Die offizielle Eröffnung der neuen numetris Räume ist für den Spätherbst geplant, sobald auch die letzten Sanierungsarbeiten am Gebäude abgeschlossen sind – gemeinsam mit der Feier zum 15-jährigen Unternehmensjubiläum.

Weitere Informationen finden Sie unter www.numetris.de

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Quelle: numetris GmbH

WiM: Der Formattest zum 1. Oktober 2011 hat begonnen!

04. August 2011

Mit Unterstützung von cronos können Versorgungsunternehmen der Formatumstellung zum 1. Oktober 2011 entspannt entgegensehen: Denn nicht nur die Nachrichten-Testmaschine EDI-Checker berücksichtigt ab sofort die neuen EDIFACT-Formate. Zudem haben die cronos Spezialisten für alle hinzukommenden Nachrichtentypen Konverter und Viewer entwickelt, mit denen die Marktakteure im Rahmen laufender WiM- und Formatanpassungsprojekte ihre Systeme schon jetzt – im Vorfeld des offiziellen Starttermins – auf Verarbeitbarkeit und Prozessierung prüfen können.

Das Angebot wim[GO]konverter umfasst die Nachrichtenformate REQOTE, IFTSTA, QUOTES, PRICAT, ORDERS, ORDRSP, INSRPT, MSCONS und APERAK. Mit Hilfe der aktuellsten Entwicklung aus dem Hause cronos können EDIFACT-Nachrichten manuell generiert werden. Indem man die Systeme auf Seiten des Versorgers mit diesen Informationen adressiert, lassen sich Störungen im Bearbeitungsprozess frühzeitig identifizieren. Gegenmaßnahmen können ergriffen und Prozesse optimiert werden. Einer reibungslosen Umstellung zum 1. Oktober wird auf diese Weise der Weg so weit wie möglich geebnet und bösen Überraschungen am Stichtag vorgebeugt. Das bestehende UTILMD Cockpit inklusive der darin enthaltenen Erstellung von Verarbeitbarkeits-APERAK als EDIFACT-Nachricht runden das Format-Paket ab.

Die ab Herbst geltenden Vorgaben sind ab sofort natürlich auch im EDI-Checker der cronos Unternehmensgruppe hinterlegt. Mit der Testmaschine können Versorger alle EDIFACT-Nachrichten gegen die Vorgaben der edi@energy prüfen. Der EDI-Checker, der als Service oder Inhouse-Lösung genutzt werden kann, wertet neben Syntax- und Modellfehlern auch Anwendungsfehler auf fachlicher Ebene aus und wurde inzwischen um die neuen Formate entsprechend der WiM-Regelungen ergänzt. Ebenso sind die nötigen Anpassungen auf Grundlage von MaBiS und GPKE sowie GeLi Gas berücksichtigt. […]

Weitere Informationen finden Sie unter www.cronosnet.de

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Quelle: cronos unternehmensberatung GmbH

Mitteilung Nr. 28 zu GPKE/GeLi Gas: Konsultation von Nachrichtentypversionen für den Umsetzungstermin 01.04.2012

02. August 2011

Die Projektgruppe EDI@Energy hat der Bundesnetzagentur überarbeitete Versionen folgender Nachrichtentypen und Dokumente im Entwurf übersandt:

  • Allgemeine Festlegungen 3.1
  • CONTRL/APERAK 2.0f AHB
  • MSCONS 2.1d
  • MSCONS AHB 2.1e
  • Codeliste der Zeitreihentypen 1.1
  • Kommunikationsrichtlinie 2.1c

Gemäß der mit Mitteilung Nr. 4 vom 28.11.2007 bzw. der durch den Beschluss GeLi Gas veröffentlichten künftigen Verfahrensweise zum Änderungsmanagement geben die Beschlusskammern die betreffenden Dokumente nunmehr allen Interessenkreisen zur Kenntnis. Diese erhalten damit die Möglichkeit, zu den Inhalten der Dokumente Stellung zu nehmen.

Nach Ablauf der Konsultation und Auswertung der Stellungnahmen durch die Projektgruppe wird die Bundesnetzagentur am 01.10.2011 den für die Umsetzung verbindlichen Stand der Dokumente veröffentlichen. Diese Nachrichtentypversionen sind dann von allen Marktbeteiligten umzusetzen und ab dem 01.04.2012 verbindlich zu verwenden.

Stellungnahmen zu den beigefügten Dokumenten, die auch gemeinschaftlich abgegeben werden können, werden erbeten bis Donnerstag, 01.09.2011 an die E-Mail-Adresse datenformate@bnetza.de. Die Bundesnetzagentur bittet darum, für die Stellungnahmen ausschließlich das bereitgestellte Formblatt zu verwenden.

Es wird abschließend darauf hingewiesen, dass die Vorgehensweise für die Auswertung und Diskussion aller eingehenden Stellungnahmen aus gegebenem Anlass künftig wie folgt sein wird: Die Projektgruppe edi@energy wird Anfang September eine Konsultationssitzung veranstalten, zu deren Teilnahme alle Unternehmen und Verbände eingeladen sind, die Konsultationsbeiträge eingesandt haben. Zeit, Ort und zulässige Personenzahl je Konsultationsteilnehmer wird kurz zuvor bekanntgegeben.

Diese Mitteilung mit Anlagen kann unter der Internetadresse http://www.bundesnetzagentur.de/cln_1912/DE/DieBundesnetzagentur/Beschlusskammern/BK6/GemeinsameMitteilungen%20GPKE%20GeLi%20Gas/Mitteilung_Nr_28/Mittei lung_Nr28_GPKE_GeLi_Gas_Inhalt.html?nn=55356 abgerufen werden.

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Lösung von Steria Mummert Consulting für einen effizienten Wechsel des Versorgungsszenarios bei Lieferantenausfall

27. Juli 2011

Die GPKE-/GeLi [Gas]-Prozesse werden überwiegend automatisiert abgebildet. Alle zählpunktbasierenden, nicht vorgesehenen Änderungsprozesse am Versorgungsszenario (z. B. infolge von Lieferanteninsolvenz), die eine Vielzahl von Endkunden bzw. Zählpunkten im eigenen Netz betreffen, sind ad hoc automatisiert nicht möglich und müssen deshalb manuell im System durchgeführt werden. Der Aufwand dafür beeinflusst den Regelbetrieb, kann in Abhängigkeit von der Zahl der betroffenen Kunden erheblich sein und verstärkt zu Fehlern in der Bearbeitung führen.

Steria Mummert Consulting AG hat für Unternehmen, die SAP IS-U im Einsatz haben, eine flexible, auf die Unternehmensbedürfnisse zuschneidbare Lösung für den Wechsel des Versorgungsszenarios im Rahmen der Umstellung auf Ersatz- oder Grundversorgung (EoG) entwickelt:

  • Automatische Identifikation aller betroffenen Zählpunkte durch einmalige Vorgaben am Frontend.
  • BDEW-konforme, maschinelle Wechsel des Versorgungsszenarios für alle identifizierten und betroffenen Zählpunkte im SAP IS-U, wenn eine funktionierende EoG-Lösung und eine Zählerstandsüberwachungsroutine bereits im Einsatz ist.
  • Effiziente Ausprägung einer individuellen Lösung auf Basis vorgefertigter Routinen, wenn noch keine Lösung für EoG bzw. Zählerstandsüberwachung im Einsatz ist.

Vorteilhaft ist, dass die Lösung von Steria Mummert Consulting auf neuesten SAP-Techniken beruht und mit geringem Aufwand in bestehende Lieferantenwechsellösungen integrierbar ist. Sie berücksichtigt sämtliche notwendigen manuellen Arbeitsschritte und bildet diese für eine beliebige Menge an Zählpunkten als Routineablauf ab.

Weitere Informationen finden Sie unter www.steria-mummert.de

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Quelle: Steria Mummert Consulting AG

Neuer Vorsitzender der IG „Smart Metering“

19. Juli 2011

Ab sofort hat Herr Philip Weiss (Logica Deutschland GmbH & Co. KG) den Vorsitz der Informationsgruppe „Smart Metering“ inne und löst damit Herrn Norbert Clasen (ebenfalls Logica Deutschland GmbH & Co. KG) ab. Der Diplomwirtschaftsinformatiker (BA) Philip Weiss ist als Managing Consultant tätig. Er ist für Business Development Smart Retail in Deutschland verantwortlich und verfügt damit über beste Voraussetzungen für den Gruppenvorsitz.

Die Gruppe wird sich auch weiterhin mit der Gestaltung von Prozessen (insbesondere Einbindung ins Abrechnungssystem usw.) sowie der Prüfung des Energiemarktes bzgl. Marktrollen im Smart Metering, technischer Erfordernisse sowie Anforderungen des Gesetzgebers auseinandersetzen.

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„Wichtiger Schritt zu mehr Transparenz und Energieeffizienz“

15. Juli 2011

BEMD sieht in EnWG-Novelle einen Treiber der Prozessautomatisierung

Die Zustimmung des Bundesrats zum Gesetz zur Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWGÄndG) am 8. Juli 2011 wird vom Bundesverband der Energiemarktdienstleister (BEMD) als Schritt in die richtige Richtung gewertet. Aus Sicht des Verbands setzt die offizielle Verabschiedung der EnWG-Novelle ein wichtiges Signal für die Zukunft des Energiemarktes. Prozesse wie der Lieferantenwechsel oder die Abrechnung müssen ab sofort noch transparenter und flexibler gestaltet werden – ganz im Sinne des Endkunden. Durch die gesetzlich vorgeschriebene Ausweitung des Smart Metering bei Anschlussnutzern mit einem Jahresverbrauch größer als 6.000 Kilowattstunden erhalten zudem die Effizienz-Bestrebungen deutlichen Aufwind. Mit dieser Veränderung wächst gleichzeitig die Notwendigkeit der Zusammenarbeit aller Marktteilnehmer. Gerade Energiemarktdienstleistern kommt eine immer stärker werdende Schlüssel- und Vorreiterrolle zu. Für sie gilt es, den Energieversorgungsunternehmen mit ihrer spezifischen Kompetenz gezielt zur Seite zu stehen und den Rücken freizuhalten.

„Wenn Endkunden zukünftig noch schneller und einfacher den Anbieter wechseln können und darüber hinaus dank der Smart-Metering-Vorgaben ganz neue Anreize erhalten, haben insbesondere die Lieferanten andere Sorgen als weiterhin den prozessualen Vorgaben hinterher zu rennen. Im Tagesgeschäft geht es in erster Linie um direkte Kundenbindung, nicht das Herumbasteln an dahinterliegenden IT-Abläufen“, so Johannes Brüssermann, Vorstandsvorsitzender des BEMD. Auch bei Netzbetreibern zählt – nicht nur vor dem Hintergrund der steigenden Wechselbereitschaft – immer mehr die weitestgehende Automatisierung der Prozesse. Exakt an dieser Stelle sind die Energiemarktdienstleister mit ihrem Know-how und ihrer systemtechnischen Basis gefragt. Gemeinsam mit den Lieferanten und Netzbetreibern müssen Strategien der Zusammenarbeit gefunden werden, die es den Versorgern ermöglichen, sich wieder voll auf das eigentliche Kerngeschäft zu konzentrieren. Die Möglichkeiten reichen hier von der Prozessoptimierung in den eigenen Reihen mit Hilfe der gezielten Unterstützung eines Partners bis hin zum Outsourcing vollständiger Abläufe wie beispielsweise der Abrechnung oder der Abwicklung des Lieferantenwechsels.

Der BEMD sieht im Hinblick auf die EnWG-Novelle in erster Linie drei Anknüpfungspunkte:

Lieferantenwechsel
Bereits angesprochen wurde die Verschärfung der Regelungen zum Lieferantenwechsel, die den Druck auf Vertrieb und Netz erhöht. Wenn die Umsetzung nicht binnen drei Wochen erfolgt, drohen Schadensersatzanforderung seitens des Endkunden. Diese Vorgaben können aus Sicht des Verbandes durchaus förderlich wirken, um die Prozesse bei allen Energieversorgern zu optimieren. Der BEMD gibt allerdings auch zu bedenken, dass zu Beginn der Gesetzesumsetzung die Fristeinhaltung aufgrund der hohen Komplexität der Marktkommunikation nicht an jeder Stelle sofort gewährleistet werden kann.

Ausweitung Smart Metering
Zweite Ansatzmöglichkeit ist die Neuregelung für bisherige SLP-Verbraucher über 6.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch. Mit der verbindlichen Einführung von Smart Metern bei dieser Kundengruppe sind die Weichen für mehr Effizienz und neue Dienstleistungsangebote gestellt. Es bleibt eine Frage der Zeit, bis auch Endverbraucher unterhalb dieses Jahresverbrauchs diese Leistungen fordern und ebenso abgedeckt werden müssen. Das Ziel sind dabei Messsysteme und Geschäftsmodelle, die den kostengünstigen oder sogar kostenneutralen Einsatz von Smart Metern auch bei Kleinstverbräuchen ermöglichen. Um den flächendeckenden Einsatz zu fördern, bedarf es zusätzlich der raschen Definition des Schutzprofils und einer Festsetzung der Rechtsverordnung unter Einbezug aller Marktakteure. Für die Versorger zählt spätestens dann eine leistungsfähige IT, um die mit dem Smart Metering einhergehenden Datenmengen effizient verarbeiten zu können.

Neuregelung der Abrechnung
Die verstärkte Transparenz bei der Abrechnung stellt darüber hinaus ebenso hohe Anforderungen an die Datenhaltung und -bereitstellung. Bei der Aufnahme weiterer Informationen sollte genau beachtet werden, welche gelisteten Informationen gegenüber den Endkunden wirklich Mehrwert generieren. Vielfach sind Kunden nicht in Lage, die Angaben zu verwerten. Das Abrechnungsdesign muss daher individuell angepasst werden. Eine sinnvolle Möglichkeit ist in den Augen des BEMD beispielsweise die Zusammenfassung der grundlegenden Information auf der ersten Rechnungsseite. Zusätzliche Angaben können – als solche gekennzeichnet – jederzeit auf den weiteren Seiten geführt oder für Interessierte im Internet bereitgestellt werden. Auf diese Weise kann man jedes Informationsbedürfnis befriedigen, ohne gleichzeitig die Verständlichkeit der Abrechnung selbst zu gefährden. Den Ideen und Möglichkeiten der Marktakteure sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Die Services von erfahrenen Dienstleistern sorgen je nach Bedarf für die passgenaue Umsetzung.

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