Alles auf einen Streich

05. April 2017

cronos Add-on „ElBe[GO]“ unterstützt elektronische Beschaffung intelligenter Messtechnik

Mit dem Add-on „ElBe[GO]“ zum Elektronischen Bestellschein nach FNN-Vorgabe (Forum Netztechnik/Netzbetrieb im VDE) schließt die cronos Unternehmensberatung eine weitere Lücke auf dem Weg zur Integration der Prozessketten beim Rollout intelligenter Messtechnik. Die Lösung unterstützt als Ergänzung zur Softwarekomponente SAP IM4G die elektronische Bestellung von Messeinrichtungen und Gateways und führt die Prozesse der Materialwirtschaft gezielt mit den Abläufen des Messstellenbetriebs zusammen.

„Sobald das Einlesen des elektronischen Lieferscheins erfolgt ist, lässt sich das intelligente Messsystem mithilfe von SAP IM4G automatisch im System angelegen“, berichtet Guido Kleier, Solution Architect bei der cronos Unternehmensberatung, und unterstreicht: „Der notwendige vorausgehende Prozessschritt zur Bestellung der Geräte inklusive dem dazu nötigen Datenaustausch zwischen Messstellenbetreiber und Gateway-Administrator, bei dem die sogenannte initiale Konfigurationsdatei sowie die entsprechenden Zertifikate übermittelt werden, deckt SAP IM4G jedoch nicht ab. Hier setzt die neue cronos-Lösung „ElBe[GO]“ an und schafft fließende Übergänge.“ Dafür wurden die klassischen Einkaufsprozesse aus der Materialwirtschaft (Bestellanforderung im SAP ERP-System) ebenso integriert wie umfangreiche Prüfszenarien im Rahmen des ausgehenden Bestellprozesses. Angereichert um die notwendigen Informationen für die elektronische Bestellung gemäß FNN (z.B. initiale Konfigurationsdatei) ermöglicht „ElBe[GO]“ eine lückenlose Bearbeitung der Prozesse rund um den Rollout der intelligenten Messsysteme auf Basis der SAP Common-Layer-Technologie und des Prozessdokuments (PDoc). Ein Abgleich zwischen Bestellung und Lieferung unter Berücksichtigung von Komplettlieferung, Teillieferung und Reklamation wird ebenso unterstützt wie die Einbindung verschiedenster Gateway-Administratoren. Die Nutzung des elektronischen Bestellscheins lässt sich für alle gewünschten Gerätetypen flexibel konfigurieren – inklusive konventioneller Messeinrichtungen.

Ablösung manueller Prozesse

cronos sieht den Einsatz des elektronischen Bestellscheins für die intelligenten Messsysteme als ersten Schritt zur Etablierung eines elektronischen Bestellprozesses auch für weitere Materialien. Durch die gewählte Abbildungsvariante bleibt die organisatorische Zuordnung bestehen und die jeweiligen Aufgabenstellungen können den betroffenen Abteilungen inhaltlich eindeutig zugeordnet werden. Sachbearbeiter auf Seiten der Energieversorgungsunternehmen starten in Abhängigkeit des zu bestellenden Materials die gesamte Prozesskette automatisiert im Hintergrund und sparen dank hoher Integration und Prozessoptimierung wertvolle Zeit im Arbeitsalltag bei deutlich geringerer Fehlerquote.

Technische Spezifika

Der Transportauftrag wird mit den Funktionen des Add-ons eingespielt und die Abarbeitung kann beliebig entsprechend der kundenspezifischen Anforderungen – beispielsweise hinsichtlich individueller Prüfläufe – angepasst werden. Gleichzeitig ist der Prozessauslöser exakt definierbar. Die Abbildung erfolgt über Common Layer und Webservices aus dem SAP IM4G-Kontext.

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Quelle: cronos Unternehmensberatung GmbH

prego services: So klappt’s mit dem Umstieg auf SAP S/4HANA

04. April 2017

Saarbrücken/Ludwigshafen, 4. April 2017 – Der IT-Dienstleister prego services nennt vier Best Practices, die sich beim Wechsel auf SAP S/4HANA bewährt haben.

Bei zahlreichen SAP-Anwenderunternehmen steht demnächst ein Umstieg auf SAP S/4HANA ins Haus. Der auf SAP spezialisierte IT-Dienstleister prego services erläutert, wie sie den Wechsel auf die nächste Generation der SAP Business Suite angehen sollten.

  1. Grundmotivation klären. Zunächst sollten sich die Unternehmen klar machen, worum genau es ihnen geht. Wollen sie vor allem die neuen Lösungen von SAP S/4HANA nutzen oder dient der Umstieg auch dazu, Altlasten wie Eigenentwicklungen loszuwerden oder die Systemarchitektur zu konsolidieren? Davon hängt die Grundsatzentscheidung ab, ob überhaupt ein Wechsel durchgeführt werden soll oder ob eine komplette Neuimplementierung der bessere Weg ist.
  2. Technische Voraussetzungen schaffen. Ist die Entscheidung für einen Umstieg gefallen, ist es sehr wichtig, die technischen Systemvoraussetzungen dafür früh genug zu realisieren. Hat ein Unternehmen derzeit noch ein Non-Unicode-System im Einsatz, muss es erst einmal auf Unicode umgestellt und auf den aktuellsten Release-Stand gehoben werden.
  3. Transitionsschritte sorgfältig planen. Erst wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, kann die Transition selbst erfolgen. Ihre Schritte sind sorgfältig zu planen. Dazu gehören die Anpassung der ABAP-Programme an die Logik der HANA-Datenbank, der Austausch der Datenbanken, die Einführung der neuen Haupt- und Anlagenbuchhaltung und schließlich die Implementierung, das Customizing und der eigentliche Umstieg auf SAP S/4HANA.
  4. Know-how aufbauen. Möchte ein Unternehmen das neue System selbst betreiben, ist nach dem Umstieg noch das nötige Know-how aufzubauen. Es müssen Mitarbeiter für die Administration der Hard- und Software ausgebildet und passende Berater und Entwickler für die Pflege gefunden werden. Alternativ besteht natürlich die Möglichkeit, den Betrieb an einen spezialisierten Dienstleister auszulagern.

Bei einem solchen Projekt müssen sich die Unternehmen aber im Klaren sein, dass es sich nicht nur um einen technologischen Umstieg handelt. "Für die Endanwender bedeutet SAP S/4HANA auch eine komplette Änderung ihrer Arbeitsweise und Veränderungen in den Prozessabläufen", sagt Reno Uhl, Fachbereichsleiter ERP bei prego services. "Sie haben es nicht nur mit neuen Oberflächen, etwa SAP Fiori, zu tun, auch FI und CO sind zusammengewachsen. So spiegeln sich beispielsweise von Controllern vorgenommene interne Verrechnungen direkt auf FI-Konten wider. Das muss untereinander abgestimmt werden."

Eine weitere große Herausforderung kann der Faktor Zeit sein, wenn die neue Business Suite schnell zur Verfügung stehen muss. Auch die vorhandene Systemlandschaft ist unter Umständen herausfordernd. Vor allem größere Unternehmen haben oft mehrere SAP-Systeme nebeneinander im Einsatz. Je mehr Systeme, desto komplexer ist natürlich auch das Projekt. "Unternehmen sollten sich beim Umstieg Unterstützung bei einem Dienstleister holen, der über umfassende Kompetenzen und Erfahrungen in Sachen SAP, HANA und S/4HANA verfügt – und dies auch durch entsprechende Zertifikate und Referenzprojekte belegen kann", empfiehlt Uhl.

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Quelle: prego services GmbH

18. Ordentliche Mitgliederversammlung des BEMD

16. März 2017

Wie auf der letzten Mitgliederversammlung in Dortmund besprochen, wird die nächste reguläre Mitgliederversammlung des BEMD e.V. am 30.03.2017 in Magdeburg – am Folgetag des BEMD Forum „IT-Lösungen: Meter to Cash“ - stattfinden. Die Einladung dazu wurde bereits am 17.02.2017 versendet.
Sie können sich hier zur Mitgliederversammlung anmelden.

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BEMD entwickelt Standardleistungsverzeichnis
Service- und Abrechnungsprozesse in der Energiewirtschaft weiter

16. März 2017

Das vom Bundesverband der Energiemarktdienstleister e.V. (BEMD) in 2016 erarbeitete BEMD-Standardleistungsverzeichnis Service- und Abrechnungsprozesse in der Energiewirtschaft („SLV“) wird derzeit um die neuen Prozesse aus dem Messstellenbetriebsgesetz erweitert. „Wir wollen sehr frühzeitig und noch vor Inkrafttreten des Interimsmodells im Messwesen eine erste Orientierung geben“, so Herr Kuhn, Leiter der Arbeitsgruppe SLV.

Das Standardleistungsverzeichnis, erhältlich für Vertrieb und Netze, sowohl für SLP- als auch für RLM-Kunden, liefert eine Hilfestellung für Ausschreibungen, Angebote und Vergabeprozesse. Der BEMD bietet damit allen Marktpartnern eine einheitliche und vergleichbare Beschreibung von Produkten und Dienstleistungen, das bereits im Markt angenommen wurde und z.B. in Ausschreibungen verwendet wird:

  • von ausschreibenden und vergebenden Energieversorgern bzw. Stadtwerken,
  • von Dienstleistern, Subcontractoren sowie auch
  • von Regulatoren, Instituten und Beratern.
Link zum BEMD-Standardleistungsverzeichnis

Das SLV wird nun erweitert – sowohl um die Marktrolle als auch um entsprechende Schnittstellen im Vertrieb- und Netzbereich. Gerne informieren wir Sie, sobald das Redaktionsteam die Ergänzungen veröffentlicht hat, auf unserer homepage. Eine Vorstellung des SLV wird ebenfalls auf dem o.g. Forum am 29.3. stattfinden.

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8. BEMD round table mit SAP

16. März 2017

Bereits seit 2013 führt der BEMD ca. zweimal jährlich einen „round table“ mit SAP durch. Dabei werden u. a. die Umsetzung von aktuellen Gesetzesänderungen diskutiert und Fragen rund um Produkt- und Dienstleistungsangebote von SAP besprochen.

Nach der positiven Resonanz, dem Wunsch der Teilnehmer nach einer Fortsetzung des Formats und der Zustimmung von Herrn Utecht (SAP) planen der BEMD und SAP die Durchführung eines 8. „round table“:

  • Termin: Donnerstag, 06.04.2017
  • Uhrzeit: 10:30 Uhr bis ca. 13:45 Uhr
  • Ort: Zieher Business Center | Uhlandstraße 20-25 | 10623 Berlin
Anmeldung

Der 8. BEMD round table mit SAP wird unter anderem wg. der zeitgleich stattfindenden „Stadtwerketagung 2017“ des Euroforums (05.04.2017 + 06.04.2017) in Berlin stattfinden, so dass Teilnehmer beider Termine nur eine Anreise benötigen.

Bei einer Anmeldung als Mitglied des BEMD über die Geschäftsstelle erhalten Sie einen Nachlass von 10% auf die Teilnahmegebühr der Stadtwerketagung.

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BEMD arbeitet bei Roadmap für Marktkommunikation mit

16. März 2017

Nach der Meldung und Einladung des BDEW von Anfang Februar 2017 zum Thema „Roadmap Daten-und Marktkommunikation“, die der BDEW im europäischen Kontext mit einer Vielzahl von Marktakteuren erarbeitet, bringt auch der BEMD seine aktive Mitarbeit in diesem Thema ein.

Die Zusammenarbeit und das weitere Vorgehen wird in einem Termin zwischen BDEW und BEMD Mitte April in Berlin vertieft.

Bei Interesse an einer Mitarbeit zu diesem Thema melden Sie sich bitte bei der Geschäftsstelle des BEMD unter: geschaeftsstelle@bemd.de

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BEMD Forum „IT-Lösungen: Meter to Cash“ schon fast ausgebucht

15. März 2017

Hohe Resonanz auf Forum am 29.3. in Magdeburg

Die Resonanz der Mitglieder und weitere Interessenten für das Forum ist – ebenso wie die Bereitschaft, in der Arbeitsgruppe mitzuwirken – groß: schon wenige Tagen nach Veröffentlichung des Programms konnte der BEMD die ersten 30 Anmeldungen verzeichnen. In der Zwischenzeit sind weitere Anmeldungen eingegangen, so dass der – nicht erweiterbare – Raum gut besetzt sein wird.

Hintergrund des Forums ist, wie bereits beschrieben, die stark gestiegene Unzufriedenheit der Branche mit dem Angebot an IT-Lösungen: Die Ausrichtung auf den neu gestalteten Markt, die „Roadmaps“ oder Zeitplanung für die entsprechend notwendigen Anpassungen sowie die Lizenzpolitik der Anbieter führt zu Kritik der gesamten Branche, neue Anbieter versuchen, Marktanteile zu gewinnen.

Kriterienkatalog an Softwareanbieter versandt

Die Arbeitsgruppe des Bundesverbands der Energiemarktdienstleister (BEMD), welche das oben genannte Thema aufbereitet und sich unter anderem die Frage nach den IT-Lösungen für die kompletten Abrechnungsprozesse sowie die drei Marktrollen stellte, hat in der Zwischenzeit an alle Softwareanbieter den Kriterienkatalog versandt und bereits positives Feedback zur Bearbeitung erhalten.

Programm 29.03.2017 in Magdeburg

11:30Begrüßung und Einleitung
Ingo Schöbe, Leiter Arbeitsgruppe IT-Lösungen Meter to Cash, Bereichsleiter Smart Utility Solutions, GISA GmbH
11:40Vorstellung des aktuellen Stand des BEMD-Standardleistungsverzeichnisses Abrechnungsprozesse der Energiewirtschaft (SLV)
Jörn Kuhn, Bereichsleiter Prozess-Service, items GmbHs
12:15Vorstellung erste Strukturen und Substrukturen des Kriterienkataloges
Torsten Wallek, Arbeitsgruppe „IT-Lösungen“, Leiter Fachgruppe „Kriterienkatalog“, Geschäftsführer, ESC GmbH
12:45Impulsvortrag: Energiewirtschaft und Anforderungen – Anforderungen eines modernen EVU an IT-Unterstützung für „Meter to Cash“
Matthias Stoller, CIO, RheinEnergie AG
13:10Mittagessen
14:30Anwendersichten
  • Anforderungen eines neuen Marktteilnehmers an IT-Unterstützung für „Meter to Cash“,
    Stefan Kenkmann, Prokurist, E wie einfach GmbH
  • Anforderungen kleinerer Stadtwerke an IT-Unterstützung für „Meter to Cash“,
    Frank Schmidt, CIO, Städtische Werke Magdeburg
Ca. 15 min. DiskussionModeration Ingo Schöbe
15:45Vorstellung von Markttrends und Ableitung potentieller neuer Rahmenbedingungen an eine Kriterienfindung
Klaus Wassermann, Senior Manager Utilities, PWC AG
16:30Kaffeepause
17:00Vorstellung eines Software-Auswahl-Projektes / bzw. der Strategie
Thomas Krauß, Conergos GmbH & Co. KG /
Thüga AG
17:30Ableitung und Darstellung der weiteren Schritte
Ingo Schöbe
18:15Zusammenfassung/Schlusswort
Ingo Schöbe/Klemens Gutmann, Vorstandsvorsitzender BEMD e.V., Geschäftsführer, regiocom GmbH
18:45Shuttle Maritim – regiocom
19:00Get together „Wirklich Cloud? - Alter Wein in neuen Schläuchen“
Klemens Gutmann/Johannes Kempmann,
Präsident BDEW e.V., Technischer Geschäftsführer, Städtische Werke Magdeburg GmbH & Co. KG
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Energiedienstleister regiocom übernimmt Contact-Center-Dienstleister snt Spezialist und Allrounder gehen zusammen

10. März 2017

Im deutschen Contact-Center-Markt entsteht ein neues Schwergewicht mit über 5.000 Mitarbeitern

Damit entsteht eine Gruppe mit über 5.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von rund einer Viertelmilliarde Euro. Im Bereich Kundenbetreuung und Geschäftsprozess-Outsourcing (BPO) rangiert die „neue regiocom“ in Deutschland unter den TOP 5 der Contact-Center-Dienstleister und ist das einzige inhabergeführte Unternehmen unter den Top-Anbietern.

regiocom bietet neben der Kunden¬betreuung die fast vollständige Bandbreite an kaufmännischen und IT-Prozessen für Lieferanten und Netzbetreiber. Hierfür beschäftigt regiocom unter anderem 200 IT- und Prozessfachleute. snt wiederum bringt über zwei Jahrzehnte Erfahrung im deutschen Customer-Service-Umfeld ein, mit einem breit gestreuten Kundenportfolio insbesondere in der Telekommunikationsbranche, aber auch in weiteren Branchen wie Energie, Finance & Insurance, Transport und Lifestyle.

„Eine angemessene Unternehmensgröße ist die Voraussetzung, um mit großen Energieversorgern, Telekommunikations- oder Versicherungskonzernen neue Geschäftsmodelle zu wagen und umzusetzen“, so Dr. Sebastian Kerz, einer der drei geschäftsführenden Gesellschafter. „Nur so können wir ganze Wertschöpfungsketten übernehmen und sie kostengünstig und gleichzeitig mit hoher Präzision abarbeiten“. Sein Kollege Klemens Gutmann ergänzt: „Seit acht Jahren bieten wir erfolgreich die Komplettbetreuung und -abrechnung von Energiekunden an. Alles aus einer Hand, zu festen Preisen pro Kunde und Jahr.“ regiocom ist mit dieser Dienstleistung ein Pionier in der Energiebranche. „Unter den EVU sind wir einer der Treiber der Digitalisierung. Diese weitreichende Erfahrung können wir nun auch in den Kundenprojekten der snt einbringen.“

Der bisherige Eigentümer, die LIVIA Group aus München, sieht die snt in guten Händen. Sie hatte snt im Jahr 2015 aus dem KPN-Konzern herausgelöst, dem niederländischen Netzbetreiber, der in Deutschland durch das Unternehmen E-Plus vertreten war. „Unsere Herausforderung war es, snt auf eigene Beine zu stellen“, so Prof. Dr. Dr. Peter Löw. „Das ist uns in den zwei Jahren gut gelungen. Bei der Neuausrichtung um die Digitalisierung der Kundenprozesse erhält snt durch die Erfahrungen und Lösungen der regiocom einen zusätzlichen Schub, der für die Kunden der snt und die langfristige Weiterentwicklung des Unternehmens sehr wertvoll sein wird“.

Auch das Management der snt versteht die Integration in den regiocom-Verbund als eine klare Fortsetzung der eingeschlagenen Strategie: „Neben der Neuausrichtung im Umfeld der Digitalisierung haben wir snt in den vergangenen knapp zwei Jahren konsequent zu einem schlagkräftigeren Mittelständler umgebaut“, so Florian Rietz, Vorstand der snt. „Das Zusammengehen ist an dieser Stelle der nächste, richtige und konsequente Schritt in die bereits eingeschlagene Richtung und eröffnet für uns auch durch die breitere Aufstellung der regiocom ganz neue Möglichkeiten.“

regiocom ist bereits heute eines der großen Unternehmen mit Hauptsitz in Sachsen-Anhalt. Bereits in der Vergangenheit wuchs regiocom durch Zukäufe. Die jetzige Übernahme wurde von der Deutschen Bank und ihrem Konsortialpartner HypoVereinsbank begleitet. Hinzu kommt eine Finanzierung durch Kredite der Investitionsbank (IB) des Landes Sachsen-Anhalt. Damit unterstützt die IB das Entstehen und das Wachstum größerer Unternehmenskerne im Land.

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Quelle: regiocom GmbH

Übernahme Magdeburger Call-Center-Betreiber regiocom kauft Wettbewerber SNT

10. März 2017

Halle (Saale)/Magdeburg - Übernahmen in kurzen Taktungen halten die deutsche Call-Center-Branche in Atem: Nun hat Regiocom zugeschlagen. Das Magdeburger Unternehmen teilte am Freitag mit, dass bereits Anfang der Woche der Frankfurter Wettbewerber SNT, der deutschlandweit rund 3.300 Mitarbeiter beschäftigt, gekauft wurde. Durch den Erwerb gehört Regiocom künftig zu den großen Anbietern in Deutschland. „Eine angemessene Unternehmensgröße ist die Voraussetzung, um mit Energieversorgern, Telekommunikations- oder Versicherungskonzernen neue Geschäftsmodelle zu wagen und umzusetzen“, sagt Sebastian Kerz, einer der drei geschäftsführenden Regiocom-Gesellschafter.

Regiocom aus Magdeburg kein reiner Call-Center-Betreiber

Das Magdeburger Unternehmen wurde 1996 gegründet und ist vor allem für Energie-Unternehmen wie beispielsweise Eon tätig. Es beschäftigt rund 2.300 Mitarbeiter an zwölf Standorten, wobei rund die Hälfte am Firmensitz tätig ist. Bei Regiocom handelt es sich aber nicht um einen reinen Call-Center-Betreiber. „Seit acht Jahren bieten wir die

Komplettbetreuung und -abrechnung von Energiekunden an. Alles aus einer Hand, zu festen Preisen pro Kunde und Jahr“, erklärt Regiocom-Geschäftsführer Klemens Gutmann. Neben der reinen Kundenbetreuung übernimmt Regiocom, auf Wunsch auch kaufmännische und IT-Prozesse für die Auftraggeber. Damit sind die Magdeburger einer der Vorreiter in der Branche.

Nach Einschätzung des Branchenexperten Alexander Jünger von Call-Center-Profi erweitern die Call-Center-Firmen immer mehr ihre Aufgabenbereiche. „Einfach nur Mitarbeiter ans Telefon setzen, reicht schon lange nicht mehr aus, um Geld zu verdienen“, so Jünger. So müssten die Dienstleister auch massiv in digitale Technik investieren. Viele große Auftraggeber, kommen sie nun aus dem Automobilbau, der Chemie oder der Energiewirtschaft, seien zudem länderübergreifend tätig. „Das erwarten sie zunehmend auch von ihren Dienstleistern“, sagt Jünger. Viele mittelständische Call-Center-Unternehmen können das aus eigener Kraft nicht mehr leisten. Im vergangenen Jahr übernahm beispielsweise das US-Unternehmen Convergys für 123 Millionen Euro die Osnabrücker BUW-Gruppe, die allein in Halle 850 Mitarbeiter beschäftigt. Die großen deutschen Call-Center-Anbieter sind inzwischen fast komplett in Konzernstrukturen tätig. Regiocom wird künftig unter den zehn größten das einzige noch inhabergeführte Unternehmen sein.

Nach Kauf von SNT durch Regiocom: Keine Stellenstreichungen geplant

Die Magdeburger erwerben von SNT sechs Standorte, darunter Potsdam mit rund 1.000 Mitarbeitern und Chemnitz mit 250 Beschäftigten. SNT ist vor allem für Telekommunikationsfirmen aktiv, einst gehörte es dem niederländischen KPN-Konzern, der in Deutschland durch das Mobilfunk-Unternehmen E-Plus vertreten war. Nach Angaben von Gutmann sind aktuell keine Zusammenlegungen von Standorten oder Stellenstreichungen geplant. „Wir agieren in einem wachsenden Markt und wollen das Geschäft ausbauen“, so der Unternehmer.

Der bisherige Eigentümer, die Beteiligungsgesellschaft Livia Group aus München, sieht SNT bei Regiocom „in guten Händen“. Die Kaufsumme wurde nicht genannt. Finanziert wird die Übernahme nach Firmenangaben aus eigenen Mitteln und Bankdarlehen. Bereits in der Vergangenheit wuchs Regiocom durch Zukäufe. Die jetzige Übernahme wurde von der Deutschen Bank und der Hypo-Vereinsbank begleitet. Hinzu kommt eine Finanzierung durch Kredite der Investitionsbank (IB) des Landes Sachsen-Anhalt. Diese hat dafür ein spezielles Wachstumsprogramm. (mz)

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Quelle: regiocom GmbH

adesso gründet Inkubator in Qventures: Förderung von Start-ups im Bereich Informationstechnologie

22. Februar 2017

Dortmund, 22. Februar 2017 – Der IT-Dienstleister adesso AG gründet in seinem Jubiläumsjahr – adesso feiert im Mai 20-jähriges Bestehen – einen Inkubator für Start-ups. Name: inQventures. Damit will adesso sein Know-how und seinen Erfahrungspool aus zwei Jahrzehnten an vielversprechende Jungunternehmer und Neugründungen im IT-Bereich weitergeben.

inQventures hat sich zum Ziel gesetzt, innovative IT-Lösungen für den B2B-Sektor aus den Kernkompetenzen der adesso Group zu fördern. Als Inkubator unterstützt das neue Unternehmen Gründer und Start-ups in ihrer Frühphase mit Beteiligungskapital zur Anschubfinanzierung und dem IT- und Management-Know-how der über 2.000 adesso-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter. Zudem hilft inQventures den Jungunternehmern beim Aufbau der Teams und stellt ihnen Räumlichkeiten und benötigte Infrastruktur zur Verfügung. Und da natürlich auch Netzwerke wichtig sind, vermittelt das neue Unternehmen den Start-ups hilfreiche Kontakte in unterschiedlichen Branchen und zu Venture-Capital-Gebern, um weitere Finanzierungsrunden zu sichern. Mit all diesen Faktoren soll es den Neugründungen möglich sein, sich schneller erfolgreich auf dem Markt sowie bei Kunden und Investoren zu positionieren.

Volker Gruhn, 1997 Unternehmensgründer und heute Aufsichtsratsvorsitzender von adesso, erinnert sich noch gut an die Anfangsjahre: "Wir hatten damals viele gute Ideen, aber natürlich begrenzte Mittel. Jede Investition musste erst einmal verdient sein, denn wir haben unsere Anfangsjahre ohne Fremdkapital bestritten. Umso schöner ist es, wenn wir jetzt, zwanzig Jahre später, in der Lage sind, unser Wissen und unsere Erfahrungen an Nachwuchsunternehmer mit spannenden Ideen weiterzugeben und diese zu unterstützen."

Die Geschäftsführung von inQventures hat Frank Reinecke übernommen, der bisher als Senior-IT- und Business-Consultant für adesso tätig war. Zudem verfügt er selbst über unternehmerische Erfahrung, da er bereits drei erfolgreiche Start-ups gegründet hat. Seinen Hauptsitz hat inQventures in der Berliner Geschäftsstelle von adesso. Ein Netzwerk von Ansprechpartnern an allen adesso-Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist im Aufbau.

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Quelle: adesso AG

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