Position des BEMD zur Einführung einer eigenständigen Identifikationsnummer (Marktlokations-ID)

16. Mai 2017

1. Hintergrund

m 20.12. 2016 haben die Beschlusskammern 6 und 7 der Bundesnetzagentur in dem Verwaltungsverfahren zur Anpassung der Vorgaben zur elektronischen Marktkommunikation an die Erfordernisse des Gesetzes zur Digitalisierung der Energiewende unter dem Aktenzeichen BK6-16-200 bzw. BK7-16-142 einen Beschluss gefasst, der unter anderem die Einführung einer eigenständigen Identifikationsnummer (Marktlokations-ID) vorsieht. Weiterhin werden auch die Prozesse nach GPKE, WiM, MEPS zum 01.10.2017 anzupassen sein. Speziell für die Einführung der eindeutigen Marktlokations-ID heißt es in dem Beschluss unter Punkt 4 (BK6-16-200) bzw. Punkt 3 (BK7-16-142):

„Die Betreiber von Elektrizitätsversorgungsnetzen bzw. Gasversorgungsnetzen werden verpflichtet, spätestens bis zum 01.02.2018 flächendeckend alle Marktlokationen im Sinne der Anlage 1 zu dieser Festlegung mittels einer eigenständigen Identifikationsnummer (Marktlokations-ID) zu identifizieren, die folgende Anforderungen erfüllt:

  • Die Marktlokations-ID darf nicht mit der für die Identifikation von Messlokationen im Sinne der Anlage 1 zu dieser Festlegung verwendeten Identifikationsnummer identisch sein.
  • Die Generierung und Ausgabe der IDs erfolgt durch eine zentrale bundesweite Stelle (Codevergabestelle).Alle Betreiber von Elektrizitätsversorgungsnetzen bestellen unverzüglich bei der Codevergabestelle die benötigte Anzahl an Codes und weisen sie den in ihrem Netz befindlichen Marktlokationen zu. Die betroffenen Marktbeteiligten sind über die jeweilige Zuweisung unverzüglich zu informieren. Die Codevergabestelle erfasst ausschließlich den Betreiber von Elektrizitätsversorgungsnetzen, der den Code zum Zeitpunkt der Erstausgabe bestellt hat.
  • Die ID identifiziert die jeweilige Marktlokation nach ihrer erstmaligen Zuordnung dauerhaft. Eine Veränderung ist unzulässig, solange die Marktlokation existiert. Dies gilt auch in Fällen von Konzessionswechseln.
  • Die Marktlokations-ID muss mit einer Prüfziffer ausgestattet sein, anhand derer überprüft werden kann, ob eine ID korrekt übermittelt worden ist.“

Weiterhin heißt es:

„Die Beschlusskammer hat sich dafür entschieden, die jederzeitige Eindeutigkeit dadurch sicherzustellen, dass jeder Netzbetreiber verpflichtet wird, in einem Übergangszeitraum bis längstens zum 01.02.2018 flächendeckend alle Marktlokationen mit einer eigenständigen, neu einzuführenden, ID-Nummernsystematik auszustatten.“

2. Konsequenz

Die Vorgaben aus dem BK6-16-200 bzw. BK7-16-142 sind im Wesentlichen zum 01.10.2017 für die Interimslösung umzusetzen. Die Umsetzung sollte im besten Fall so erfolgen, dass auch für das anschließend auszuprägende Zielmodell eine effektive Vorbereitung erfolgt. Für die Einführung der eindeutigen Marktlokations-ID müssen die betroffenen Marktteilnehmer alle Zählpunkte in sogenannte Messlokationen und Marktlokationen aufteilen. Die Bezeichnung Marktlokation ersetzt dabei den bislang in der GPKE verwendeten Begriff der Entnahmestelle. Marktlokation ist jener Punkt, an dem Energie erzeugt und verbraucht wird und der Gegenstand von Lieferantenwechsel-bzw. Bilanzierungsprozessen ist. Die Prozessbeschreibungen führen darüber hinaus den neuen Begriff des „Lokationsbündels“ ein. Unter ihm sind exemplarische Kombinationen beschrieben, in welchem Verhältnis gegenseitige Abhängigkeiten einer oder mehrerer Markt-bzw. Messlokationen in der Praxis vorkommen können. Der vorliegende Beschluss ändert somit offensichtlich das etablierte Datenmodell für alle Zählpunktbezogenen Stamm- und Bewegungsdaten sowie die darauf aufbauenden Prozesse.

Darüber hinaus gibt es für den Zeitraum zwischen dem 01.10.2017 und dem 01.02.2018 keine klaren Vorgaben für das Übergangsszenario.

3. Fazit

Im Rahmen der Umsetzung der Vorgaben, die aus dem Umsetzung des Gesetzes zur Digitalisierung der Energiewende resultieren haben insbesondere die Mitgliedsunternehmen des BEMD (Bundesverband der Energiemarktdienstleister e.V.) eine Reihe von Aufgaben zu übernehmen. Die ist im besonderen Maße im Rahmen der Einführung der eindeutigen Marktlokations-ID der Fall. Die Mitgliedsunternehmen des BEMD sind nicht nur als Dienstleister für den Aufbau des neuen Modells für die Stamm und Bewegungsdaten verantwortlich sondern auch für die Migration aller relevanten Daten ind das neue Datenmodell. Die Mitglieder des BEMD erachten die Vorgaben aus dem BK6-16-200 bzw. BK7-16-142 für sinnvoll und notwendig. Verbunden mit dem Ziel eines einheitlichen Starts für die neue Marktlokations-ID ist es aus Sicht des BEMD dringend geboten den Startermin frühestens auf den 01.04.2018 zu legen. Die Begründung liegt im Wesentlichen darin, dass die notwendigen Kapazitäten zur Zeit nicht ausreichen um den 01.02.2018 als spätesten Umstellungstermin zu gewährleisten. Unternehmen, die nicht bereits zum heutigen Zeitpunkt die Umstellung geplant, budgetiert und das Projekt vergeben haben, können das Ziel zum 01.02.2018 kaum noch erreichen.

Bei unveränderter Terminierung auf dem 01.02.2018 kann es aus Sicht des BEMD sehr wahrscheinlich dazu kommen, dass eine wesentliche Anzahl der Zählpunkte in Deutschland nicht auf das neue Modell umgestellt sein werden.

Beim Workshop der BNetzA auf dem der BEMD durch Herrn Landgraf vertreten war, wurde im Wesentlichen das Diskussionspapier des VKU und des BDEW durchgearbeitet. Das erfolgte primär durch den Input des BSI. Das Dokument wird dem BEMD in der überarbeiteten Fassung zeitnah zur Verfügung gestellt.

Folgende Fragen wurden noch diskutiert:

  1. Trotz zahlreicher Nachfragen der Verbänden (auch ich habe mich im Namen des BEMD hier zu Wort gemeldet), soll der Termin 01.02.2018 für die Aufnahme des Wirkbetriebes (inkl. MeLo/MaLo Trennung) bestehen bleiben.
  2. Auch der Termin für die Aufnahme der verschlüsselten Marktkommunikation zum 01.06.2017 bleibt. Dazu wird es am 08.05.2017 noch einen Veröffentlichung geben.
  3. Das Zielmodell ist auch für die Gasseite anzuwenden (mglst. Deckungsgleich). Hierzu wird Anfang Mai das Konsultationsverfahren beginnen.
  4. Am 03.07.2017 wir zum nächsten Termin bei der BNetzA eingeladen. Inhalt ist die Marktkommunikation des Zielmodells.

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Kick-off-Workshop zum Zielmodell Messwesen am Fr, 28.04.2017, Berlin

16. Mai 2017

Im Wesentlichen wurde das Diskussionspapier des VKU und des BDEW durchgearbeitet.

Das erfolgte primär durch den Input des BSI. Das Dokument wird uns in der überarbeiteten Fassung zeitnah zur Verfügung gestellt.

Folgende Fragen wurden noch diskutiert:

  1. Trotz zahlreicher Nachfragen der Verbänden (auch ich habe mich im Namen des BEMD hier zu Wort gemeldet), soll der Termin 01.02.2018 für die Aufnahme des Wirkbetriebes (inkl. MeLo/MaLo Trennung) bestehen bleiben.
  2. Auch der Termin für die Aufnahme der verschlüsselten Marktkommunikation zum 01.06.2017 bleibt. Dazu wird es am 08.05.2017 noch einen Veröffentlichung geben.
  3. Das Zielmodell ist auch für die Gasseite anzuwenden (mglst. Deckungsgleich). Hierzu wird Anfang Mai das Konsultationsverfahren beginnen.
  4. Am 03.07.2017 wir zum nächsten Termin bei der BNetzA eingeladen. Inhalt ist die Marktkommunikation des Zielmodells.

rku.it gewinnt Werraenergie als neuen Gesellschafter

15. Mai 2017

Herne, 15. Mai 2017 – Am 27. April 2017 unterzeichneten die Werraenergie GmbH und die rku.it GmbH den Vertrag zur Übernahme von Geschäftsanteilen. Werraenergie ist der insgesamt 19. Gesellschafter des IT-Spezialisten.

Seit Ende 2013 realisiert rku.it das Hosting und die Betreuung der Anwendungssysteme der Thüringer Werraenergie. Dabei stand von Anfang an die kundenindividuelle Harmonisierung im Mittelpunkt. „Wir sind nach dreieinhalb Jahren Gesellschafter von rku.it geworden, weil uns die Zusammenarbeit und das Geschäftsmodell überzeugen“, erläutert Hans Ulrich Nager, Geschäftsführer von Werraenergie. „Im Anforderungsmanagement profitieren wir von unseren einheitlichen, nur partiell individualisierten Systemausprägungen. Updates, Upgrades oder neue Entwicklungen werden hier kundenübergreifend umgesetzt. Das ist in meinen Augen effizient und zukunftsorientiert“, ergänzt Nager.

„Wir freuen uns, mit Werraenergie einen weiteren Gesellschafter gewonnen zu haben“, betont Werner Dieckmann, Geschäftsführer von rku.it. „Unsere Anteilseigner setzen sich nun aus 16 Energieversorgungsunternehmen und drei Unternehmen des ÖPNV zusammen“, ergänzt Dieckmann.

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Quelle: rku.it GmbH

Position des BEMD zur Einführung einer eigenständigen Identifikationsnummer (Marktlokations-ID)

03. Mai 2017

1. Hintergrund

Am 20.12. 2016 haben die Beschlusskammern 6 und 7 der Bundesnetzagentur in dem Verwaltungsverfahren zur Anpassung der Vorgaben zur elektronischen Marktkommunikation an die Erfordernisse des Gesetzes zur Digitalisierung der Energiewende unter dem Aktenzeichen BK6-16-200 bzw. BK7-16-142 einen Beschluss gefasst, der unter anderem die Einführung einer eigenständigen Identifikationsnummer (Marktlokations-ID) vorsieht. Weiterhin werden auch die Prozesse nach GPKE, WiM, MEPS zum 01.10.2017 anzupassen sein. Speziell für die Einführung der eindeutigen Marktlokations-ID heißt es in dem Beschluss unter Punkt 4 (BK6-16-200) bzw. Punkt 3 (BK7-16-142):

„Die Betreiber von Elektrizitätsversorgungsnetzen bzw. Gasversorgungsnetzen werden verpflichtet, spätestens bis zum 01.02.2018 flächendeckend alle Marktlokationen im Sinne der Anlage 1 zu dieser Festlegung mittels einer eigenständigen Identifikationsnummer (Marktlokations-ID) zu identifizieren, die folgende Anforderungen erfüllt:

  • Die Marktlokations-ID darf nicht mit der für die Identifikation von Messlokationen im Sinne der Anlage 1 zu dieser Festlegung verwendeten Identifikationsnummer identisch sein.
  • Die Generierung und Ausgabe der IDs erfolgt durch eine zentrale bundesweite Stelle (Codevergabestelle).Alle Betreiber von Elektrizitätsversorgungsnetzen bestellen unverzüglich bei der Codevergabestelle die benötigte Anzahl an Codes und weisen sie den in ihrem Netz befindlichen Marktlokationen zu. Die betroffenen Marktbeteiligten sind über die jeweilige Zuweisung unverzüglich zu informieren. Die Codevergabestelle erfasst ausschließlich den Betreiber von Elektrizitätsversorgungsnetzen, der den Code zum Zeitpunkt der Erstausgabe bestellt hat.
  • Die ID identifiziert die jeweilige Marktlokation nach ihrer erstmaligen Zuordnung dauerhaft. Eine Veränderung ist unzulässig, solange die Marktlokation existiert. Dies gilt auch in Fällen von Konzessionswechseln.
  • Die Marktlokations-ID muss mit einer Prüfziffer ausgestattet sein, anhand derer überprüft werden kann, ob eine ID korrekt übermittelt worden ist.“

Weiterhin heißt es:
„Die Beschlusskammer hat sich dafür entschieden, die jederzeitige Eindeutigkeit dadurch sicherzustellen, dass jeder Netzbetreiber verpflichtet wird, in einem Übergangszeitraum bis längstens zum 01.02.2018 flächendeckend alle Marktlokationen mit einer eigenständigen, neu einzuführenden, ID-Nummernsystematik auszustatten.“

2. Konsequenz

Die Vorgaben aus dem BK6-16-200 bzw. BK7-16-142 sind im Wesentlichen zum 01.10.2017 für die Interimslösung umzusetzen. Die Umsetzung sollte im besten Fall so erfolgen, dass auch für das anschließend auszuprägende Zielmodell eine effektive Vorbereitung erfolgt. Für die Einführung der eindeutigen Marktlokations-ID müssen die betroffenen Marktteilnehmer alle Zählpunkte in sogenannte Messlokationen und Marktlokationen aufteilen. Die Bezeichnung Marktlokation ersetzt dabei den bislang in der GPKE verwendeten Begriff der Entnahmestelle. Marktlokation ist jener Punkt, an dem Energie erzeugt und verbraucht wird und der Gegenstand von Lieferantenwechsel-bzw. Bilanzierungsprozessen ist. Die Prozessbeschreibungen führen darüber hinaus den neuen Begriff des „Lokationsbündels“ ein. Unter ihm sind exemplarische Kombinationen beschrieben, in welchem Verhältnis gegenseitige Abhängigkeiten einer oder mehrerer Markt-bzw. Messlokationen in der Praxis vorkommen können. Der vorliegende Beschluss ändert somit offensichtlich das etablierte Datenmodell für alle Zählpunktbezogenen Stamm- und Bewegungsdaten sowie die darauf aufbauenden Prozesse.

Darüber hinaus gibt es für den Zeitraum zwischen dem 01.10.2017 und dem 01.02.2018 keine klaren Vorgaben für das Übergangsszenario.

3. Fazit

Im Rahmen der Umsetzung der Vorgaben, die aus dem Umsetzung des Gesetzes zur Digitalisierung der Energiewende resultieren haben insbesondere die Mitgliedsunternehmen des BEMD (Bundesverband der Energiemarktdienstleister e.V.) eine Reihe von Aufgaben zu übernehmen. Die ist im besonderen Maße im Rahmen der Einführung der eindeutigen Marktlokations-ID der Fall. Die Mitgliedsunternehmen des BEMD sind nicht nur als Dienstleister für den Aufbau des neuen Modells für die Stamm und Bewegungsdaten verantwortlich sondern auch für die Migration aller relevanten Daten ind das neue Datenmodell. Die Mitglieder des BEMD erachten die Vorgaben aus dem BK6-16-200 bzw. BK7-16-142 für sinnvoll und notwendig. Verbunden mit dem Ziel eines einheitlichen Starts für die neue Marktlokations-ID ist es aus Sicht des BEMD dringend geboten den Startermin frühestens auf den 01.04.2018 zu legen. Die Begründung liegt im Wesentlichen darin, dass die notwendigen Kapazitäten zur Zeit nicht ausreichen um den 01.02.2018 als spätesten Umstellungstermin zu gewährleisten. Unternehmen, die nicht bereits zum heutigen Zeitpunkt die Umstellung geplant, budgetiert und das Projekt vergeben haben, können das Ziel zum 01.02.2018 kaum noch erreichen.

Bei unveränderter Terminierung auf dem 01.02.2018 kann es aus Sicht des BEMD sehr wahrscheinlich dazu kommen, dass eine wesentliche Anzahl der Zählpunkte in Deutschland nicht auf das neue Modell umgestellt sein werden.

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Quelle: Arbeitsgruppe „Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende“

Regiocom steigt in Funknetze und
Messdatenübertragung ein

02. Mai 2017

Die Magdeburger regiocom GmbH hat das Hamburger Technologieunternehmen DIGIMONDO GmbH von E.ON übernommen. DIGIMONDO hat eine Funknetz-Technologie entwickelt, die als Basis für Mess- und Steuerungssysteme von „Intelligenten Städten“ (Smart Cities) und von Industriegebieten dient. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Regiocom investiert damit in eine Zukunftstechnologie. Die Innovation von DIGIMONDO besteht in der Übertragung von Sensordaten über eine eigenentwickelte Systemplattform und sogenannter LoRaWAN-Funktechnologie. LoRaWAN steht für „Long Range Wide Area Network“, ein Verfahren für eine bis zu 10 km weit tragende Funkttechnologie zur Vernetzung von Geräten mit relativ niedriger Datenübertragungsrate (bis 50 Kilobit/sec). Dazu wird ein für ISM-Anwendungen lizenzfreier Frequenzbereich rund um 868 MHz genutzt.

Diese neue Technologie ermöglicht einen effizienten Netzaufbau- und betrieb, den sicheren Transport von Messwerten ebenso wie die individuelle Visualisierung und Integration in die Back-End-Systeme des Auftraggebers. Für die Speicherung und Verarbeitung der Daten hat DIGIMONDO eine eigene Systemlösung mit dem Namen „firefly“ entwickelt und erfolgreich in Betrieb genommen.

Namhafte Kunden wie die Deutsche Bahn setzen bereits heute auf die Software von DIGIMONDO. Ein großer deutscher Bahnhof ist bereits umfassend mit der Technik ausgestattet. Auch die Nachfrage nach Technologien für die „Intelligente Stadt“ bei Stadtwerken und Transportbetrieben wächst. In Hamburg betreibt DIGIMONDO bereits ein flächendeckendes Netz von Relaisstationen, mit dem Kunden im gesamten Stadtgebiet erreicht werden können. In der Stadt Gehrden bei Hannover wird die DIGIMONDO-Technik zur Fernablesung von Stromzählern verwendet.

[…]

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Quelle: regiocom GmbH

BEMD Forum IT-Lösungen: Meter to Cash

13. April 2017

Der Bundesverband der Energiemarktdienstleister (BEMD) hat in einem Forum vor über 70 Teilnehmern den Stand seiner Arbeiten zu den IT-Lösungen für Meter to Cash vorgestellt. Dabei wurde deutlich, dass die Softwareanbieter und –anwender vor großen Herausforderungen stehen.

Der Bundesverband hat in den letzten Jahren ein Standardleistungsverzeichnis für relevante EVU-Geschäftsprozesse erstellt, das nun zunehmend auch Anwendung in Ausschreibungen findet und sich als Standard in der Branche immer mehr durchsetzt. Es wurde aktuell um die Marktrolle Messstellenbetrieb ergänzt.

Auf dieser Basis wurde nun ein Kriterienkatalog entwickelt, der Transparenz über Abrechnungssysteme am Markt bringen soll: über die Hälfte der angeschriebenen Softwareanbieter haben den Fragenkatalog bereits beantwortet, die restlichen werden in nächster Zeit erwartet. Als nächste Schritte sind die Systematisierung der Antworten und eine Konsolidierung bis hin zu einem geeigneten Vergleich geplant. Der BEMD wird die Ergebnisse auf dem Jahreskongress am 9. November 2017 präsentieren.

In dem Forum wurde außerdem die Anwendersicht beleuchtet: von der RheinEnergie über E wie Einfach stellten auch die Städtischen Werke Magdeburg ihre Anforderungen an eine funktionierende und kostengünstige IT-Lösung vor. Herr Kenkmann, Geschäftsführer von E wie Einfach, bedankte sich beim BEMD für die „Transparenzinitiative“.

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Bericht zur 18. Ordentlichen Mitgliederversammlung am 30.03.2017 in Magdeburg

13. April 2017

Die am 30.03.2017 – dem Folgetag des BEMD Forums „IT-Lösungen: Meter to Cash“ – veranstaltete 18. Ordentliche Mitgliederversammlung war gut besucht und beschlussfähig. Es gab keine Wahlen und, außer der Entlastung für den Haushalt 2016, keine Beschlusspunkte, so dass der Schwerpunkt auf die aktuellen Vorhaben gelegt werden konnte. Im „restlichen“ Jahr 2017 sollen unter anderem die Arbeit in den erfolgreichen Arbeitsgruppen fortgeführt werden und als Veranstaltungen der zweite BEMD Jahreskongress, die Strategiethemen 2018+, die BEMD round tables und die Erarbeitung einer Marktübersicht über die eingesetzten IT-Lösungen M2C sowie ein BEMD Forum dazu (geplant im September) im Fokus sein.

Der Vorstand wurde zum Thema Haushalt 2016 entlastet und der vorgeschlagene Haushalt 2017 wurde zustimmend zur Kenntnis genommen.

Die Arbeitsgruppe (AG) Standardleistungsverzeichnis (SLV) wird weiter an der Detaillierung sowie der „Vermarktung“ des BEMD-SLV arbeiten; die AG IT-Lösungen: Meter to Cash wird die eingegangen Kriterienkataloge der Softwareanbieter auswerten und die im Forum am 29.3. vorgestellten Umsetzungsschritte vorantreiben. Beide Arbeitsgruppen wurden für Ihre hervorragende und im Markt als Transparenzinitiative gelobte und als Standard zunehmend anerkannte Arbeit gelobt. Auch die AG Digitalisierung wird weiterhin an den Konsultationen im BMWi und mit den Verbänden teilnehmen und plant u.a. eine Positionierung zu den Fristen für die Umsetzung im Bereich Marktkommunikation.

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BEMD entwickelt Standardleistungsverzeichnis - Service- und Abrechnungsprozesse in der Energiewirtschaft weiter

13. April 2017

Das vom Bundesverband der Energiemarktdienstleister e.V. (BEMD) in 2016 erarbeitete BEMD-Standardleistungsverzeichnis - Service- und Abrechnungsprozesse in der Energiewirtschaft („SLV“) wurde im April um die neuen Prozesse aus dem Messstellenbetriebsgesetz erweitert. „Wir wollen sehr frühzeitig und noch vor Inkrafttreten des Interimsmodells im Messwesen eine erste Orientierung geben“, so Herr Kuhn, Leiter der Arbeitsgruppe SLV.

Das Standardleistungsverzeichnis, erhältlich für Vertrieb und Netze sowohl für SLP- als auch für RLM-Kunden, liefert eine Hilfestellung für Ausschreibungen, Angebote und Vergabeprozesse. Der BEMD bietet damit allen Marktpartnern (Energieversorgern, Stadtwerken, Dienstleistern, Subcontractoren, Regulatoren, Institute und Berater) eine einheitliche und vergleichbare Beschreibung von Produkten und Dienstleistungen, das bereits im Markt angenommen wurde und z.B. in Ausschreibungen verwendet wird.

Link zum BEMD-Standardleistungsverzeichnis

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8. BEMD round table mit SAP

13. April 2017

Am 06.04.2017 trafen sich in Berlin einige Mitglieder des BEMD mit einem Verantwortlichen von SAP in dem inzwischen etablierten Format „round table“, um über das SAP Roadmap Update 2017 für die deutsche Versorgungswirtschaft zu sprechen. Im Detail wurden dabei „Höchstpriorisierte Handlungsfelder“, „Regulatorische Anforderungen“, „Kundenzentrische Prozesse“ sowie weitere Handlungsfelder diskutiert. Es wurde angeregt und intensiv diskutiert; SAP stellte den aktuellen Stand seiner Planungen sowie weitere aktuelle Handlungsfelder vor (Folien sind im internen Bereich der BEMD-Website einsehbar).

Der nächste BEMD round table mit SAP ist für Oktober 2017 geplant.

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Knüpfen Sie neue Geschäftskontakte in Schweden

13. April 2017

Die Deutsch-Schwedische Handelskammer lädt zu einer „Studienreise“ für 3 Tage nach Schweden ein. Die Handelskammer ist im Energiebereich in Schweden besonders aktiv und gut vernetzt, mit Kontakten zu allen Verbänden, Forschungseinrichtungen, der Energiebehörde, der Netzagentur, dem Energieministerien und natürlich zu Versorgern und Technologieanbietern. Schwedische Unternehmen und Institutionen sind sehr offen für den Austausch von Erfahrungen und es ist relativ einfach die richtigen Kontakte für Gespräche zu gewinnen.

Die Teilnehmer der Reise bekommen im Vorfeld eine „Checkliste“ mit Hotel- und Flugempfehlungen.

Unter folgendem Link können Sie sich verbindlich bis zum 05.05.2017 für die Studienreise anmelden hier.

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