Arvato Systems übernimmt Next Level Integration

05. September 2017

Arvato Systems hat den auf die Energiewirtschaft spezialisierten Softwareanbieter Next Level Integration übernommen. Vor allem die Angebote im Smart-Energy-Bereich sollen ausgebaut werden, berichtet Arvato Systems.

Zur bereits verfügbaren Smart Energy Plattform soll ein Innovationsnetzwerk für Beratungs- und Implementierungsleistungen aufgebaut werden, das vor allem auch moderne SaaS- und Prozessdienstleistungen einschließen soll. Der direkte, persönliche Austausch mit Stadtwerken und vor allem auch kleineren Energie- und Versorgungsunternehmen sei besonders wichtig. „Jeder spricht von den Smart Grids, den intelligenten Energienetzen, wir liefern die smarten Lösungen dazu“, sagt Hartmut Fries, Geschäftsführer von Arvato Systems Perdata.

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Quelle: arvato Systems perdata GmbH

Rollout intelligenter Messsysteme: VOLTARIS stellt kompletten Inbetriebnahmeprozess vor

05. September 2017

Der Einbau der modernen Messeinrichtungen (mME) ist in vollem Gange, der Rollout der intelligenten Messsysteme (iMSys) startet voraussichtlich Anfang 2018. Innerhalb von drei Jahren müssen dann 10% der mME und iMSys installiert sein, sonst droht der Verlust des grundzuständigen Messstellenbetriebs. Die VOLTARIS Anwendergemeinschaft Messsystem ist auf dem besten Weg in das intelligente Messwesen. Im nächsten Workshop am 27. September stellt VOLTARIS den kompletten Inbetriebnahmeprozess eines iMSys vor.

In der VOLTARIS Anwendergemeinschaft Messsystem gestalten mittlerweile über 30 Energieversorgungsunternehmen und Stadtwerke den Einstieg in den intelligenten Messstellenbetrieb. Im Rahmen von Workshops und individuellen Projekten arbeiten die Unternehmen an Systemen, Schnittstellen und Prozessen. Der nächste Workshop, der speziell für Smart Meter Projektleiter konzipiert ist, beschäftigt sich mit den operativen Prozessen des Smart Meter Rollouts. Das Besondere: VOLTARIS stellt an diesem Tag den kompletten Inbetriebnahmeprozess eines iMSys vor - vom Kundenanschreiben über die Gerätebeschaffung und Montage bis hin zum ersten Datenversand - und informiert zur Teilnahme am großen Feldtest des FNN-Teststufenplans im Rahmen von Pilotanlagen.

Weitere Themen sind die verschiedenen Kommunikationsanbindungen im WAN sowie die spartenübergreifende Ablesung im Querverbund. Ein moderierter Erfahrungsaustausch zum Rollout der modernen Messeinrichtungen rundet den Workshop ab. Interessierte Energieversorger können der Anwendergemeinschaft noch beitreten.

In einer starken Entwicklungspartnerschaft entsteht derzeit ein Gesamtsystem mit rund einer Million Messsystemen. "Dadurch profitieren unsere Kunden von optimalen Skalen- und Synergieeffekten", so Geschäftsführer Karsten Vortanz. VOLTARIS nutzt dafür die GWA-Software des langjährigen Partners robotron und den BSI-zertifizierten Rechenzentrumsbetrieb der GISA GmbH.

"Wir empfehlen unseren Stadtwerkekunden, nun gemeinsam mit uns eine individuelle Rollout-Strategie und ein Betriebsmodell sowohl für den grundzuständigen als auch für den wettbewerblichen Messstellenbetrieb zu erarbeiten, um pünktlich zum Rollout-Start der Messsysteme reagieren zu können", erklärt Geschäftsführerkollege Peter Zayer.

Mit "iMSB Basis" bietet VOLTARIS ein Lösungsmodul für alle notwendigen Kernprozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette des grundzuständigen und wettbewerblichen Messstellenbetreibers. Es beinhaltet die Übernahme der Gateway-Administration sowie den Empfang, die Aufbereitung und die Bereitstellung der Messwerte - und somit alle Kernelemente, die die Stadtwerke für den Start in den Rollout benötigen.

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Quelle: VOLTARIS GmbH

prego services nutzt ausschreiben24.com für den Verkauf von Wertstoffen

31. August 2017

So einfach kann der Verkauf von Wertstoffen digitalisiert werden: Der IT- und Businesspartner prego services GmbH setzt dafür ausschreiben24.com ein. Die Ausschreibungslösung ist bei Einkäufern branchenübergreifend als Tool für die Beschaffung bekannt. Jens Brunnet, Teamleiter im Logistikcenter Landau der prego services, dreht den Spieß um und nutzt die Lösung für den Verkauf der anfallenden Wertstoffe.

Was Baufirmen beim Rückbau und bei der Erneuerung von Energieanlagen an Metallen abtragen, gehört noch lange nicht auf den Müll. Vor allem Kupferdrähte sind ein begehrter Wertstoff. Jens Brunnet übernimmt mit seinem Team für ein großes regionales Energieunternehmen den Verkauf der Metalle. Da kommt richtig was zusammen. Fünf bis sieben Tonnen Wertstoffe fallen pro Quartal an. Um den Überblick zu behalten, setzt Brunnet neuerdings auf ausschreiben24.com. Die elektronische Ausschreibungslösung ermöglicht es ihm, den gesamten Verkaufsprozess in wenigen Schritten elektronisch abzuwickeln.

Um anfallende Wertstoffe zu verkaufen, wurden früher verschiedene Händler der Region einzeln per Telefon kontaktiert und um die Abgabe von Angeboten gebeten. "Diese Vorgehensweise ist einfach nicht mehr zeitgemäß und verursacht einen sehr hohen Arbeitsaufwand", erklärt Brunnet.

Vor allem die mangelnde Transparenz störte den Teamleiter des Logistikcenters. Er kannte die im eigenen Haus entwickelte elektronische Ausschreibungslösung ausschreiben24.com, die seine Kollegen im Einkauf nutzen. Brunnet musste nicht lange überlegen. Wenn die Lösung für das Einholen und Auswerten von Angeboten in der Beschaffung geeignet ist, dann klappt das sicherlich auch für den Verkaufsprozess. "Über die Verfahrensakte wird jeder Schritt im System dokumentiert. Alle Informationen können jederzeit abgerufen werden und sind rechtssicher", so Brunnet.

Auch der Arbeitsaufwand hat sich spürbar verringert. "Durch das Verwenden von Vorlagen müssen nicht mehr alle Daten neu eingegeben werden. Das ist eine deutliche Erleichterung", sagt Brunnet. Zudem ist es durch den Einsatz der Lösung möglich, Bilder als Anlage zu verschicken. Interessenten können auf diese Weise sofort sehen, auf welche Materialien sie ein Angebot abgeben.

Dass der Einsatz von ausschreiben24.com auch Vorteile für die Bieter mit sich bringt, bekam Brunnet schon früh zurückgemeldet: "Anfangs musste den Bietern natürlich die Skepsis genommen werden, einem per E-Mail verschickten Link zur Lösung zu folgen. Die einfache und intuitive Bedienung hat dann aber doch überzeugt und es gab ausschließlich positive Reaktionen zur Nutzung."

ausschreiben24.com wurde Anfang des Jahres komplett überarbeitet und basiert seitdem auf der SAP-Anwendung Fiori / UI5. Die neue Kachelstruktur bietet ein noch besseres Benutzererlebnis. Neben RFI, RFQ und reverse auctions soll es künftig auch die Möglichkeit für forward auctions geben. Dabei können Bieter nicht nur einmal, sondern mehrmals ein Angebot für ein zu ersteigerndes Produkt abgeben. Sie sehen die Offerten anderer Interessenten und können darauf mit einem neuen Angebot reagieren. Brunnet will den Einsatz dieser "echten Auktionierungen" auch für den Verkauf von Metallwertstoffen prüfen.

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Quelle: prego services GmbH

adesso erhält Zuschlag der Bundesnetzagentur für die Einführung der elektronischen Akte

28. August 2017

Die Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen in Bonn beauftragt die Bietergemeinschaft adesso AG und TechTalk GmbH mit der Lieferung, Integration und Einführung einer Standardsoftware zur elektronischen Aktenführung. Das Auftragsvolumen beträgt rund 3,5 Millionen Euro.

In einem ersten Schritt soll die elektronische Aktenführung ("E-Akte") in der Abteilung der Bundesnetzagentur eingeführt werden, die für die Umsetzung des "Netzausbaubeschleunigungsgesetzes Übertragungsnetz (NABEG)" verantwortlich ist. Das NABEG dient als Grundlage, um den Ausbau der Höchstspannungsleitungen bundesweit zu beschleunigen und das Stromnetz effizient und umweltverträglich für die geplante Energiewende auszubauen.

Die Bundesnetzagentur hat mit ihrer Entscheidung die Weichen für ein durchgängig elektronisch gestütztes Dokumentenmanagement in ihrer Behörde gestellt. Die Bundesnetzagentur ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und setzt mit diesem Projekt die Vorgaben des eGovernment-Gesetzes, das die Einführung einer digitalen Aktenführung für Bundesbehörden ab 2020 vorsieht, um.

Das Projekt "E-Akte" soll die weitgehend papiergebundene Bearbeitung von Geschäftsvorgängen in der Behörde ablösen. Die beauftragte Bietergemeinschaft aus adesso und TechTalk wird dazu in den nächsten zwölf Monaten ihre Kenntnisse auf dem Gebiet der Entwicklung, Einführung und dem Betrieb komplexer Softwareprojekte bündeln. Der Produkthersteller rubicon IT GmbH ist als Subdienstleister mit an Bord, um sein bewährtes Dokumentenmanagement-System Acta Nova einzubringen.

Neben der klassischen Korrespondenz per Post werden Dokumente in der Bundesnetzagentur auch über elektronische Verfahren und Schnittstellen erzeugt, bearbeitet, gespeichert und ausgetauscht. Die verschiedenen Aufgaben der Bundesnetzagentur werden zudem durch spezifische Fachanwendungen unterstützt. Hierbei handelt es sich meist um Individualsoftware oder angepasste Standardsoftware. All diese unterschiedlichen Systeme und Verfahren gilt es bei der E-Akte-Einführung nun zusammenzuführen und unter einem Dach zu integrieren. Besonderes Augenmerk kommt dem wichtigen Thema Rechtssicherheit der elektronischen Aktenführung zu, da die Bundesnetzagentur Fachaufgaben betreut, die eine hohe rechtliche Verfahrenssicherheit erfordern.

In der ersten Phase wird das Partnerkonsortium die E-Akte in der "Abteilung 8 Netzausbau" implementieren und bis April 2018 in den Wirkbetrieb überführen. Danach soll die E-Akte in weiteren Abteilungen, Beschlusskammern, Stäben und Referaten der Behörde zum Einsatz kommen.

Der Auftrag umfasst auch die Bereitstellung erforderlicher Lizenzen sowie Dienstleistungen, Pflege und Support für vier Jahre mit einer Option zur Verlängerung um weitere zwei Jahre.

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Quelle: adesso AG

SMGWA-Zertifizierung erhalten

25. August 2017

Das Aachener IT-Unternehmen regio iT hat die Zertifizierung für die Smart-Meter-Gateway-Administration erhalten.

Unabhängige Gutachter haben dem kommunalen IT-Dienstleister regio iT jetzt die Zertifizierung für die Smart-Meter-Gateway-Administration (SMGWA) erteilt. Wie das Unternehmen aus Aachen meldet, sind die Standards, um Leistungen im Bereich SMGWA erbringen zu können, sehr hoch und reichen über ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) hinaus. So habe regio iT sein ISMS bereits im Jahr 2009 nach ISO 27001 zertifizieren lassen. Dieses sei nun im Rahmen eines Überwachungsaudits um die SMGWA-Zertifzierung erweitert worden. Künftig erbringe das Unternehmen entsprechend sämtliche Leistungen für den intelligenten Messstellenbetrieb aus einer Hand.

Dieter Ludwigs, Geschäftsführer von regio iT, sagt: „Wir freuen uns, dass die Sicherheit unserer Systeme und Prozesse nun auch für das Umfeld der Smart-Meter-Gateway-Administration von offizieller Seite bestätigt wurde. Nach Feldversuchen zum intelligenten Messwesen mit mehreren Kunden macht dies den Weg frei für den Echtbetrieb.“ Hierbei übernehme regio iT als Full-Service Gateway-Administrator die neuen Aufgaben und Prozesse, die das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in der technischen Richtlinie 03109-6 vorschreibe.

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Quelle: regio iT gesellschaft für informationstechnologie mbH

BEMD begrüßt Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH als weiteres Neumitglied

15. August 2017

Mit Aufnahme der Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH baut der Bundesverband der Energiemarktdienstleister BEMD e.V. den Interessens- und Wissenspool seiner Mitglieder im Bereich Abrechnungs- und Kundenserviceprozesse weiter aus. Die Stadtwerke Schwäbisch Hall sind ein zukunftsorientiertes und erfolgreiches mittelständisches Energiedienstleistungsunternehmen, das rund 50.000 Kunden mit Strom, Erdgas, Wasser und Fernwärme beliefert.

Darüber hinaus unterstützt das kommunale Unternehmen als energiewirtschaftlicher Dienstleister bundesweit rund 70 Strom- und Gasversorger mit über 400.000 Endkunden im After-Sales-Bereich. Seit 2014 wird das Dienstleistungspaket auch für den österreichischen Energiemarkt angeboten. Über ein Tochterunternehmen bieten die Stadtwerke Schwäbisch Hall auch komplette Softwarelösungen für alle Abrechnungsaufgaben von Stoff- und Energieströmen an. Im BEMD wird das Unternehmen durch Herrn Ronald Pfitzer (Geschäftsführer) und Herrn Matthias Knödler (Prokurist) vertreten.

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BEMD Jahreskongress 2017 am 9. November in Dortmund

15. August 2017

Meter 2 Cash – die Zukunft der Billingsysteme
Mehr Digitalisierung – niedrigere Kosten – schnellere Umsetzung – vererbte Systeme: Der Druck nimmt zu. Werden die Risse zu Brüchen?

Der diesjährige Jahreskongress des BEMD steht unter dem Motto „Tektonik“:

  • Der Druck auf spezielle etablierte Energieversorger hat im laufenden Jahr nochmals zugenommen
  • Netzseite muss Kosten sparen und neue Geschäftsfelder aufbauen
  • Energielieferanten beklagen sich über Schwerfälligkeit und Kosten der Abrechnung bzw. der Systeme.
  • Digitalisierung der Kunden- und Belieferungsprozesse, Smart-Meter-Rollout usw. sind weitere Treiber

Vor diesem Hintergrund sprechen viele mittlere und große EVU einen möglichen „Bruch“ mit den bisherigen IT- und Servicestrukturen sehr offen an. Und sie haben sehr deutliche Vorstellungen über die maximal möglichen Kosten für die Meter-to-Cash-Strecke. Die im BEMD organisierten Dienstleister befinden sich hier inmitten des Geschehens, sie arbeiten quasi „am Grabenbruch“. Sie bekommen immer wieder Erdstöße mit, die durchaus als „Vorbeben“ interpretiert werden können.

Diesen Themen nimmt sich der BEMD Jahreskongress 2017 mit folgendem Programm an:

8. November 2017

19:00 Vorabendveranstaltung: 10 Jahre BEMD

9. November 2017

07:15 Morning Run
09:45 Regulierer und Akteure
10:00 Aus der Erdbebenwarte: Ein gesamtheitliches Lagebild aus Sicht eines EVU-Vorstandes
10:40 Kaffeepause
11:10 Vorbeben: Die Digitalisierung verändert die Systemarchitektur
12:40 Markttransparenz für IT-Lösungen Meter to Cash:
Vom Standardleistungsverzeichnis des BEMD über den Kriterienkatalog zur Anbietermatrix –
Ergebnisse der BEMD Arbeitsgruppe IT-Lösungen Meter to Cash
13:25 Mittagspause
14:30 Der Fels wird weich:
Die Digitalisierung verändert die Prozess- und Arbeitswelt
15:30 Kaffeepause
16:00 Wenn die Kompassnadel zittert: gibt es eine gesicherte Faktenlage?
  • I. Die Sicht der Anwender:
  • II. Zwischenstand der bdew-VKU-DSAG Initiative
  • III. Die Sicht des Analytikers:
17:30 Querdenker & Resümee
18:30 Ende des Kongresses
19:00 Abendveranstaltung

 

Ab sofort können Sie sich auf der Website
www.bemd.de/jahreskongress
zur Veranstaltung anmelden und sich als
Aussteller oder Sponsor aktiv beteiligen.

Weiterführende Links

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Der BEMD bei der AG intelligente Netze und Zähler im BMWI am 20.07.2017

15. August 2017

Bei der Sitzung der AG intelligente Netze und Zähler im BMWI am 20.07.2017 in Berlin, wurde der BEMD mit seinen Interessen durch das Mitglied Herrn Sebastian Landgraf vertreten.
Nachfolgend erhalten Sie die Zusammenfassung der Sitzung.

  1. BMWi: Aktuelles, Termine, Sitzungsthemen etc.
  2. Vortrag (ZVEI): „Flexibilitätsmanagement“
  3. Vortrag (BNetzA): „Flexibilität im Stromversorgungssystem"

Die nächsten Termine der "AG intelligente Netze und Zähler" der Plattform Energienetze sind:
17.08.2017, 26.10.2017, 14.12.2017

Schwerpunkte in diesen Terminen werden sein:
1. §14 EnWG
2. Umsetzung GDEW
3. Begleitung der BSI Roadmap

Herr Sauer (ZVEI) hat in einer kurzen Präsentation den Standpunkt des ZVEI zum Thema Flexibilitätsmanagement dargestellt. Die Folien werden im Nachgang zur Verfügung gestellt.

Hierbei wurden zwei Punkte herausgenommen:

  1. Nach ZVEI sollten für die Teilname am Flexibilitätsmanagement Anreize geschaffen werden. Der ZVEI kann sich hier die Reduzierung der Netzentgelt sowie die Reduzierung der EEG-Umlage vorstellen.
  2. Das Flexibilitätsmanagement sollte nach ZVEI nicht nur in der Niederspannung erfolgen sondern auch auf die Ebene Mittelspannung angewendet werden.

In der Diskussion zu TOP 2 musste nochmal klargestellt werden, dass das Gateway grundsätzlich nur für die Sichtbarkeit der EEG Anlage sorgt. Das Gateway wird grundsätzlich keine Steuerungsaufgaben übernehmen. Die Reduktion von Netzentgelten für die Teilnahme am Flexibilitätsmanagement ist grundsätzlich denkbar (so Kleemann)

Die BNetzA (Herr Daniel Schwarz, Herr Maik Wiesweg) stellte das Flexibilitätspapier der BNetzA vor.

Es wurde die Grundsätzliche Frage der Verantwortlichkeit diskutiert. -->Wer ist für das Schaffen netzdienlicher Flexibilität verantwortlich. --> der VNB oder der Anlagenbetreiben --> hier gab es keine einheitliche Meinung der AG

Weiterhin offene Fragen sind:

  1. Gibt es für die Flexibilität einen Kontrahierungszwang für den VNB
  2. Gibt es für die Flexibilität einen Kontrahierungszwang für steuerbare Verbraucher
  3. Wie sieht die Art und Höhe der Vergütung von Flexibilität aus
  4. Wie wir mit paralleler Vermarktung unterschiedlicher Flexibilitäten umgegangen
  5. Wie Erfolgt die bilanzierung von Flexibilität

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9. BEMD round table mit SAP am 16. Oktober in Hannover

15. August 2017

Bereits seit 2013 führt der BEMD ca. zweimal jährlich einen „round table“ mit SAP durch. Dabei werden u. a. die Umsetzung von aktuellen Gesetzesänderungen diskutiert und Fragen rund um die Produkte und Dienstleistungen von SAP besprochen.

Nach der erneut positiven Resonanz und Abstimmung mit Herrn Utecht (SAP) plant der BEMD die Durchführung des 9. „round table SAP“, dieses Mal in Hannover:

  • Termin: Montag, den 16.10.2016
  • Uhrzeit: 10:00 Uhr bis ca. 13:00 Uhr
  • Ort: Kastens Hotel Luisenhof, Luisenstraße 1-3, 30159 Hannover

Agenda 9. Round Table SAP am 16.10.2017

10:00 Begrüßung und ggf. Kurzvorstellung aller Teilnehmer
10:15 Regulatorische Anforderungen
  • MOS Billing, Systemdemo
  • MeLo/MaLo
  • Zusammenspiel mit IM4G, IDEX GENF, IDEX GM
  • Auslieferungen August und Dezember
  • Sicht des Lieferanten bei MOS Billing, WIM, IM4G
11:15 Kundezentrische Prozesse und Roadmap
  • CRM & IS-U
  • Kundenzentrische Prozesse mit C4C, CEC, yMarketing
  • Hybris Billing
  • Revenue Cloud ?
12:15 Strategieaussagen IS-U
12:30 Offene Diskussion
12:45 Sonstiges
  • Abstimmung nächster Termin
  • Themenvorschläge
Ca. 13:00 Ende der Veranstaltung

Die Einladung an die bisherigen Teilnehmer ist bereits erfolgt.
Eine Anmeldung ist ab sofort online möglich:
www.bemd.de/anmeldung_round_table_sap

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DSGVO: Wirtschaft wünscht sich mehr Spielraum für die Datennutzung

03. August 2017

Hamburg (ots) - Die Unternehmen in Deutschland wollen mehr in die Nutzung verfügbarer Daten investieren. Jeder zweite Entscheider spricht sich deshalb für eine Lockerung der Zweckbindung bei der Erhebung und Verwendung von Daten aus. Im Gegenzug für den größeren rechtlichen Spielraum ist jedes vierte Unternehmen bereit, strengere technische und organisatorische Auflagen zum Schutz personenbezogener Daten zu erfüllen. Das sind Ergebnisse der Studie "Potenzialanalyse Digital Security" von Sopra Steria Consulting. Für die Studie wurden im April 2017 insgesamt 205 IT-Entscheider aus Unternehmen ab 500 Mitarbeitern befragt.

Durch die Digitalisierung gelten Daten mittlerweile als der wichtigste Rohstoff der Wirtschaft. Mit den Möglichkeiten zur Verknüpfung gewinnen Unternehmen unter anderem Ideen und Erkenntnisse für neue Produkte, und sie verbessern Kundenservice und Werbestrategien. Der Internetkonzern Google hat in den USA beispielsweise Zugriff auf anonymisierte Daten von Kreditkartentransaktionen, um Online- und Offlinedatenwelt zusammenzuführen. Zudem wird durch den Fortschritt auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz künftig Arbeit verstärkt durch Algorithmen übernommen. Diese vollautomatisierten Verfahren leben ebenfalls vom selbstständigen Sammeln und Zusammenführen von Daten.
[…]

Hoffen auf DSGVO-Öffnungsklauseln

Der Wunsch nach einer Modernisierung im Datenschutz wird vor allem aus der Chefetage geäußert. Rund 60 Prozent der Manager der oberen Führungsebene sind für eine Lockerung der Zweckbindung. Davon sind 29 Prozent bereit, künftig zusätzliche IT-Sicherheitsmaßnahmen durchzuführen - beispielsweise in Form von Datenschutzaufklärung der Mitarbeiter, weniger fehleranfälligen Abläufen und speziellen Tools, die bei der datenschutzkonformen Datenverarbeitung unterstützen.

Viele Entscheider hoffen auf eine Öffnung der ab Mai 2018 geltenden Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Sie befürworten die Anpassung von der strengen Zweckbindung der Datenverarbeitung hin zu einer mehr zweckkompatiblen Verarbeitung. Die Regelung gibt Unternehmen und Behörden mehr Möglichkeiten, einmal erhobene Daten auch für ähnliche Zwecke zu verwenden als ursprünglich vorgesehen. Die DSGVO enthält insgesamt 70 Öffnungsklauseln, die dem deutschen Gesetzgeber Spielraum zu eigener Ausgestaltung lassen. Unklar ist, inwieweit das Bundesinnenministerium diesen nutzt.
[…]

Über die Studie:
Für die "Potenzialanalyse Digital Security" wurden im Auftrag von Sopra Steria Consulting im April 2017 mehr als 200 (n=205) IT-Entscheider aus Unternehmen ab 500 Mitarbeitern aus den Branchen Banken, Versicherungen, sonstige Finanzdienstleister, Energieversorger, Automotive, sonstiges Verarbeitendes Gewerbe, Telekommunikation und Medien, Öffentliche Verwaltung befragt. Explizit ausgeschlossen wurden Beratungsunternehmen und Anbieter von IT-Lösungen.

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Quelle: Sopra Steria GmbH

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