ausschreiben24.com bietet Anbindung an SAP-ERP-System

21. Juni 2017

Experten gehen davon aus, dass die Einführung der neuen Marktlokations-Identifikationsnummer (MaLo-ID) und die Umstellung der bisherigen Zählpunkte auf die Systematik der Mess- und Marktlokationen (MaLo/MeLo) zum Stichtag 1. Februar 2018 mit hohen Aufwänden auf Seiten der Versorgungsunternehmen einhergeht. 10 bis 20 Prozent aller Zählpunkte, so die Schätzungen, müssen bis dahin voraussichtlich manuell bearbeitet werden, weil die eingesetzten Softwarelösungen die automatisierte Einführung nur unzureichend unterstützen. Die Wilken Software Group stellt deswegen zwei neue Softwaremodule vor, mit denen die MaLo/MeLo-Umsetzung weitestgehend automatisiert werden kann. Zusätzlich erleichtert wird die Umstellung durch das integrierte Einspeisemanagement ESM sowie die schon 2011 in die Branchenlösung Wilken ENER:GY implementierte Funktionalität zur Abbildung komplexer Messverfahren. „Wir rechnen damit, dass sich so der manuelle Aufwand auf bis zu ein Prozent aller Fälle reduzieren lässt“, so die Erwartung von Gerd Gillich, verantwortlich für das Produktmanagement Versorgungswirtschaft bei der Wilken Software Group. Die neuen Module stehen bereits Anfang September zur Verfügung, um die Netzbetreiber bei der Zuordnung der Marktlokations-Identifikationsnummern, die spätestens am 30. November 2017 abgeschlossen sein muss, rechtzeitig zu unterstützen.

Wilken unterstützt mit den neuen Funktionen Netzbetreiber bei der Bestellung und Verwaltung der MaLo-IDs sowie der automatischen Verteilung auf die bisherigen Zählpunkte. Integriert in dieses Werkzeug ist eine Analysefunktion, mit der alle komplexeren Problematiken auf eine automatisierbare Umstellung hin überprüft und zur weiteren Verarbeitung zusammengestellt werden können. Auch nach der Umstellung bleiben historische Betrachtungen über die vergangenen Jahre möglich, etwa für die Reklamation oder Stornierung von Rechnungen. Die entsprechenden Informationen werden in den Stammdaten mitgeführt. Ein zweites Modul unterstützt Vertriebe und Messstellenbetreiber bei der automatisierten Anfrage von MaLo-ID‘s beim jeweiligen Netzbetreiber. Da die meisten Verteilnetzbetreiber unter den Wilken-Anwendern das Modul ESM Einspeisemanagement bereits implementiert haben, können sie die Einführung der MaLo-ID konsolidiert und ohne zusätzliche Aufwände durchführen. „Spezialfälle wie etwa die 4-Quadranten-Zähler wollen wir ebenfalls so weit wie möglich automatisiert lösen. Dabei bleibt am Ende sicher auch bei uns ein Rest, der manuell abgearbeitet werden muss. Doch der wird drastisch kleiner ausfallen als bei den Anwendern anderer Lösungen“, ist sich Gerd Gillich sicher.

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Quelle: prego services GmbH

BEMD begrüßt E-MAKS GmbH & Co. KG als Neumitglied

15. Juni 2017

Der BEMD freut sich, in seinen Reihen ein neues Mitgliedsunternehmen begrüßen zu dürfen: E-MAKS GmbH & Co. KG stärkt ab sofort die Basis des Verbands.

Als Tochter der Thüga AG und der badenova AG & Co. KG bietet E-MAKS sowohl für Energieversorgungsunternehmen innerhalb als auch außerhalb der Thüga-Gruppe die ideale Plattform für Abrechnungs- und Kundenservice-Prozesse. Durch eine hohe Prozess- und Servicequalität, vertrauensvolle Kundenbeziehungen und die Fähigkeit, das Dienstleistungsangebot flexibel und spezifisch an die Anforderungen der Kunden anzupassen, schafft E-MAKS für seine Kunden einen maximalen Mehrwert. Im BEMD wird das Unternehmen durch Herrn Dr. Stephan Vulpus (Vorsitzender der Geschäftsführung) vertreten. Weitere Details über das Unternehmen können Sie dem Profil.

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BEMD Jahreskongress 2017

15. Juni 2017

„Abrechnungssysteme und Abrechnungsdienstleister“ Mehr Digitalisierung – niedrigere Kosten – schnellere Umsetzung – vererbte Systeme: Der Druck nimmt zu. Werden die Risse zu Brüchen?

Ab sofort können Sie sich auf der Website http://www.bemd.de/jahreskongress zur Veranstaltung anmelden und sich als Aussteller oder Sponsor aktiv beteiligen.

Der diesjährige Jahreskongress des BEMD steht unter dem Motto „Tektonik“:

  • Der Druck auf spezielle etablierte Energieversorger hat im laufenden Jahr nochmals zugenommen
  • Netzseite muss Kosten sparen und neue Geschäftsfelder aufbauen
  • Energielieferanten beklagen sich über Schwerfälligkeit und Kosten der Abrechnung bzw. der Systeme
  • Digitalisierung der Kunden- und Belieferungsprozesse, Smart-Meter-Rollout usw. sind weitere Treiber

Vor diesem Hintergrund sprechen viele mittlere und große EVU einen möglichen „Bruch“ mit den bisherigen IT- und Servicestrukturen sehr offen an. Und sie haben sehr deutliche Vorstellungen über die maximal möglichen Kosten für die Meter-to-Cash-Strecke. Die im BEMD organisierten Dienstleister befinden sich hier inmitten des Geschehens, sie arbeiten quasi „am Grabenbruch“. Sie bekommen immer wieder Erdstöße mit, die durchaus als „Vorbeben“ interpretiert werden können.

Diesen Themen nimmt sich der BEMD Jahreskongress 2017 mit folgendem Programm an:

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BEMD beteiligt sich weiter am Prozess in Berlin und Bonn

15. Juni 2017

Der BEMD wird – i.w. durch die AG Digitalisierung - auch in den kommenden Sitzungen der Plattform Energienetze - AG intelligente Netze und Zähler des BMWI sowie in den Sitzungen Marktkommunikation der BNetzA vertreten. Dabei werden im internen Bereich der BEMD Homepage, der ausschließlich den Mitgliedern vorbehalten ist, die Protokolle und Dateien (i.w. Präsentationen) der Sitzungen möglichst zeitnah hochgeladen.

Die nächsten Sitzungen der AG intelligente Netze und Zähler sind (in der Regel im BMWi, Berlin) am:

  • 20.07.2017 (ursprünglich am 30.06.2017)
  • 17.08.2017
  • 26.10.2017
  • 14.12.2017

Die nächste Sitzung Marktkommunikation der BNetzA findet am 03.07.2017 statt.

In der Regel veröffentlichen wir intern nach den Sitzungen auch einen kurzen Bericht. Bitte informieren Sie uns, wenn Sie ggf. in der AG mitarbeiten oder einen der Termine wahrnehmen möchten.

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Arvato Systems wird alleiniger Gesellschafter der Next Level Integration GmbH und schafft Smart Energy Plattform der Zukunft IT-Spezialist verstärkt sein Portfolio für die Energiewirtschaft

15. Juni 2017

Gütersloh – Die Next Level Integration GmbH gehört seit dem 1. Mai 2017 mit 100 % der Unternehmensanteile zur Arvato Systems-Gruppe. Der IT-Spezialist aus dem Bertelsmann-Konzern und der auf die Energiewirtschaft spezialisierte Softwareanbieter streben damit eine noch stärkere Vernetzung ihrer Portfolios und gezieltes Wachstum im digitalen Energiemarkt an.

Dr. Stefan Klose, Geschäftsführer der Next Level Integration GmbH, zeigt sich mit dieser Zielsetzung sehr zufrieden: „Wir haben jetzt hervorragende Rahmenbedingungen für das nachhaltige Wachstum der Next Level Integration als umfassender Softwareanbieter und verlässlicher Partner für die Energiewirtschaft geschaffen. Durch die Möglichkeiten im Bertelsmann-Konzern wird darüber hinaus ein schnellerer Personalaufbau in Deutschland gelingen, der wesentlich ist für unsere weitere Entwicklung.“

Das Management wird seine Rolle mit der neuen Gesellschafterstruktur unverändert wahrnehmen: Dr. Stefan Klose und Andreas Pöhner sichern als Geschäftsführung die Kontinuität und den Ausbau der bestehenden Geschäftsbeziehungen und der etablierten Produktpalette der Next Level Integration. Matthias Moeller, CEO der Arvato Systems Group, unterstreicht dieses gemeinsame Ziel der Zusammenarbeit: „Der direkte persönliche Kontakt mit kleinen, mittleren und großen Stadtwerken und anderen Unternehmen aus der Energiewirtschaft steht ganz klar im Fokus unserer gemeinsamen Aktivitäten. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Weiterentwicklung der gemeinsamen Produktpalette im Energiemarkt und dem Ausbau unserer Angebote im Smart Energy Umfeld.“

Ein erklärtes Ziel der beiden Unternehmen ist darüber hinaus der Aufbau eines Innovationsnetzwerks für Beratungs- und Implementierungsleistungen sowie für SaaS- und Prozessdienstleistungen. Stefan Klose erläutert hierzu: „Die Stärkung und der Ausbau unseres bestehenden Partnernetzwerkes im Bereich Rechenzentren, Implementierung und Prozessdienstleistungen ist für uns absolut strategisch, um weiter skalieren zu können“. Der Ausbau der Nearshore-Kapazitäten und der Beratung sowie insbesondere die Integration von smarten Services und Produkten aus dem Bertelsmann-Konzern und der Arvato-Gruppe sind dafür ein entscheidender Erfolgsfaktor. Matthias Moeller: „Gemeinsam bieten wir eine energiewirtschaftliche Innovations-Plattform für den Energiemarkt, die mit ihrem umfassenden Leistungsspektrum einzigartige Angebote für Utilities bietet. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit diesen Innovationen den digitalen Energiemarkt als strategischer Partner entscheidend mitgestalten werden.“

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Quelle: arvato Systems perdata GmbH

prego services zeigt auf dem BDEW Kongress 2017 Digitalisierungslösungen für EVUs

23. Mai 2017

Saarbrücken/Ludwigshafen, 23. Mai 2017 – Unter dem Motto "Utility 4.0" ist prego services beim BDEW Kongress 2017, der am 21. und 22. Juni in der Station Berlin stattfindet, vertreten. In Halle 3 an Stand 6 präsentiert der IT- und Businesspartner seine umfassenden Lösungen für die digitale Transformation von Energieversorgungsunternehmen.

Die Energiebranche befindet sich im Wandel. Viele unterschiedliche Einflussfaktoren lösen in der Branche einen umfangreichen Change-Prozess aus. Der gesetzliche Rahmen und die Erwartungen der Endverbraucher haben sich drastisch verändert und erfordern bei den Akteuren der Energieversorgungsbranche ein Umdenken in Bezug auf ihre Kernprozesse und Geschäftsmodelle.

"Die Anforderungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes und die immer weiter divergierenden Marktrollen sind ohne tiefgreifende Digitalisierung gar nicht umsetzbar. Hinzu kommt, dass die Endverbraucher zunehmend smarte Services von ihren Energiedienstleistern erwarten", sagt Andreas Tzschoppe-Kölling, Geschäftsführer bei prego services.

Damit die Transformation zum digitalen Energiedienstleister gelingt, muss Utility 4.0 zu einem zentralen Bestandteil der Unternehmensstrategie werden. Die Basis dafür ist eine sichere und leistungsfähige Informations- und Kommunikationslandschaft. Zukünftige Systeme müssen flexibel auf die Anforderungen des Gesetzgebers und die Marktbedingungen reagieren können.

Beim diesjährigen BDEW Kongress zeigt prego services, langjähriger Branchenexperte und unter den Top 3 der EVU-Dienstleistungstöchter, seine Lösungen für die digitale Transformation der Energiewirtschaft. Für die spezifischen Bedürfnisse der Branche bietet prego services entlang der Wertschöpfungskette der Energieversorger hochskalierbare IT-Lösungen sowie Consulting, Solutions und Services über das gesamte Portfolio. Sie alle dienen dem Ziel, die komplexen und sich ständig ändernden Prozesse bei den Energieversorgern zu vereinfachen und die notwendige Flexibilität sowie Stabilität in den Systemen sicherzustellen.

Eine der Kernanforderungen an Energieversorger in Zeiten der Digitalisierung ist der Schutz ihrer kritischen Infrastrukturen vor Cyber-Attacken. prego services ist bereits seit vielen Jahren auf sichere Enterprise-Network-Lösungen nach dem "Secure by Design"-Prinzip spezialisiert. Bei der Einführung eines Informationssicherheitsmanagementsystems (ISMS) unterstützt prego services von der Konzeption bis hin zur Auditierung. Darauf aufbauend entwickelt das Unternehmen Security-Information-and-Event-Management-Systeme (SIEM) und betreibt ein Security Operations Center (SOC).

Neben zahlreichen Impulsen für die Optimierung und Digitalisierung der für Energieversorger relevanten Arbeitsabläufe erhalten die Besucher des BDEW Kongress bei prego services Informationen zu spannenden zukunftsweisenden Projekten. So hat prego services beim Stadtwerk am See eine der ersten Migrationen auf SAP S/4HANA im Energiesektor realisiert. Die neue SAP Business Suite ermöglicht dem Stadtwerk am See unter anderem eine integrierte Businessplanung zu nutzen, die Prozesse zu straffen, Kosten zu sparen und die Benutzeroberflächen mit der neuen Technologie SAP Fiori zu vereinfachen und die Usability zu erhöhen.

prego services auf dem BDEW Kongress 2017: Halle 3, Stand 6

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Quelle: prego services GmbH

Ab sofort verfügbar: Leistungsmodul „iMSB Basis“ von VOLTARIS zur Umsetzung des intelligenten Messstellenbetriebs

17. Mai 2017

Mit „iMSB Basis“ bietet VOLTARIS ab sofort ein Lösungsmodul für alle notwendigen Kernprozesse des intelligenten Messstellenbetriebs. Es beinhaltet die Übernahme der Gateway-Administration sowie den Empfang, die Aufbereitung und die Bereitstellung der Messwerte – und somit alle Kernelemente, die die Stadtwerke für den reibungslosen Start in das intelligente Messwesen benötigen. Mit „iMSB Basis“ können sowohl die Anforderungen des grundzuständigen (gMSB) als auch diejenigen des wettbewerblichen Messstellenbetreibers (wMSB) umgesetzt werden. Vorgestellt wird es am 13. Juni in der Veranstaltung „Systeme & Partner“ der Anwendergemeinschaft Messsystem.

Der Smart Meter Rollout stellt Netzbetreiber und Energieversorger vor zahlreiche Herausforderungen. Technik, Infrastruktur, Prozesse und IT-Systeme müssen den neuen Anforderungen entsprechend effektiv und effizient angepasst werden. Mit dem Leistungspaket „iMSB Basis“ legt VOLTARIS nun ein konkretes Lösungsmodul für die die Umsetzung des intelligenten Messstellenbetriebs vor. Es ist modular, flexibel und vollumfänglich ausgeprägt und bietet größtmögliche Sicherheit bei geringen Investitionen.

„Unsere modularen Lösungen orientieren sich an der gesamten Wertschöpfungskette sowohl des grundzuständigen als auch des wettbewerblichen Messstellenbetreibers unter Beachtung des jeweiligen Rollout-Szenarios und des Stands der Technik“, erläutert Marcus Hörhammer, Leiter Vertrieb und Innovation bei VOLTARIS. Der modulare Aufbau ermöglicht es Stadtwerken, genau diejenigen Dienstleistungsbausteine auszuwählen, die für die Umsetzung tatsächlich benötigt werden. Zusätzlich bietet VOLTARIS auf Basis langjähriger Erfahrungen im Messstellenbetrieb auch Unterstützung bei der individuellen Rollout-Planung und der Gestaltung eines gemeinsamen, effektiven Betriebsmodells.

In Kürze erfolgt die Zertifizierung als Smart Meter Gateway-Administrator nach ISO 27001. Das Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) der VOLTARIS entspricht demzufolge der technischen Richtlinie 03109-6 des Bundesamtes für Informationssicherheit (BSI) und den hohen Sicherheitsanforderungen an die Gateway-Administration. Alle erforderlichen Prozesse im GWA-Umfeld setzt VOLTARIS künftig mit eigenem Personal im eigenen Haus um und bieten diese Leistungen im Rahmen des BPO (business process outsourcing) zu einem attraktiven Preis-Leistungsverhältnis an.

In einer starken Entwicklungspartnerschaft entsteht derzeit ein Gesamtsystem mit rund einer Million Messsystemen. VOLTARIS nutzt dafür die GWA-Software des langjährigen Partners robotron und setzt auf den BSI-zertifizierten Rechenzentrumsbetrieb der GISA GmbH, die als bundesweit erstes Unternehmen erfolgreich das Audit zur BSI-konformen GWA absolviert hat. „Durch diese Entwicklungspartnerschaft profitieren unsere Kunden von optimalen Skalen- und Synergieeffekte“, führt Hörhammer weiter aus.

In der nächsten Veranstaltung „Systeme & Partner“ der Anwendergemeinschaft Messsystem am 13. Juni in Kaiserslautern stellt VOLTARIS das Modul „iMSB Basis“ ausführlich vor. Die Partner robotron (GWA-Software) und GISA (zertifiziertes Rechenzentrum) runden mit Fachbeiträgen und Software-Demonstrationen die Veranstaltung ab. Die VOLTARIS Anwendergemeinschaft Messsystem ist ein Zusammenschluss von mittlerweile über 30 Energieversorgungsunternehmen und Stadtwerken mit dem Ziel einer effizienten und effektiven Gestaltung des intelligenten Messstellenbetriebs im Rahmen von Workshops, moderiertem Erfahrungsaustausch und Schulungen. Die Mitgliedschaft in der Anwendergemeinschaft ist für weitere Stadtwerke noch möglich.

VOLTARIS ist der Experte für den sicheren Smart Meter Rollout, die Gateway-Administration und den Messstellenbetrieb für Energievertriebe, Netzbetreiber, Erzeuger und Industrie. Die Dienstleistungen sind modular aufgebaut. Sie umfassen sowohl das klassische Metering für alle Energiearten, die Zählerfernauslesung und das Energiedatenmanagement für alle Marktrollen als auch den Betrieb der modernen Messeinrichtungen und intelligenten Messsysteme. Ergänzt wird das Portfolio von Mehrwertdiensten wie Steuerung und Visualisierung.

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Quelle: VOLTARIS GmbH

BEMD Strategiesitzung 2018+

16. Mai 2017

Wie auf der vorletzten Mitgliederversammlung vereinbart, haben sich Vorstand, Geschäftsführung und einige Geschäftsführer von Mitgliedsunternehmen am 12. Mai 2017 in Hamburg zu einer Strategiesitzung getroffen. Wesentliches Ergebnis war, dass die drei zentralen „Säulen“ des Verbandes: Interessensvertretung, Informationsplattform und Netzwerk weiter beibehalten und an diversen Stellen gezielt verstärkt werden sollen.

Außerdem wurden Themenfelder der nächsten Jahre sowie einige Grundsatzfragen wie Kooperationen mit anderen Verbänden, eine neue Mitgliederstruktur oder auch weitere Leistungen wie z.B. Seminare oder Fachpublikationen diskutiert. Des Weiteren wurden, auf der Basis der Konkretisierung des Programmes des Jahreskongress 2017, auch einige Rahmendaten für den Jahreskongress 2018 festgelegt. Eine ausführliche Berichterstattung folgt.

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BEMD auf Sitzung „AG intelligente Netze und Zähler" des BMWI am 3. Mai 2017 in Berlin

16. Mai 2017

Auf der Sitzung der Arbeitsgruppe des BMWi intelligente Netze und Zähler – in der es im wesentlichen um die Themen 14a EnWG-Konzept, Fragen zur Umsetzung des GDEW und die Begleitung der BSI-Roadmap ging – wurde der BEMD durch Herrn Schulz (regio iT) vertreten.

Vortrag (bne): „Netzintegration von Elektromobilität“ von Herrn Dr. Schirmer (ubitricity)

Herr Dr. Schirmer stellte den Zugang zu 14a-Tarifen mit Elektroautos vor. Hierbei wurden die zwei Situationen „E-Auto als Teil der Kundenanlage“ und „E-Auto als separater Marktteilnehmer“ beschrieben und gegenübergestellt. Der erste Fall ist aus Sicht des Referenten mit der heutigen Smart-Meter-Gateway-Technologie abbildbar, da der Betreiber des Elektroautos und der Letztverbraucher der Kundenanlage identisch sind. Im zweiten Fall geht es im Wesentlichen darum, dass sich der Betreiber des Elektroautos und Letztverbraucher der Kundenanlage unterscheiden (z.B. Laden beim Arbeitgeber). Für diesen Anwendungsfall fehlt dem heutigen Smart-Meter-Gateway noch die Möglichkeit von Transaktionsstempeln. Hierfür sind Weiterentwicklungen und Ergänzungen der Smart-Meter-Gateway-Technologie erforderlich.

Herr Dr. Schirmer erklärte, dass die Netzintegration von Elektromobilität von vier wesentlichen Anforderungen abhängt und dass diese heute noch nicht gesamthaft über bestehende Gateway-Architekturen darstellbar sind:

  • Eichrechtskonforme Abrechnung von Ladevorgängen
  • Energiemarktintegration der Elektrobatterie
  • Datensicherheit zum Schutz der Infrastruktur
  • Datenschutz des E-Mobilisten

Diskussion zum Vortrag (bne): „Netzintegration von Elektromobilität“ von Herrn Dr. Schirmer (ubitricity)

Kernthema der offenen Diskussion war eine mögliche Förderung der Elektromobilität und welche Anreize dem E-Mobilisten geschaffen werden können. Was für Anreize sind neben einer Netzentgeltreduzierung für E-Mobilisten möglich? Es wurde auch darüber diskutiert, dass die E-Mobilisten nicht zu Lasten der Energiearmut gefördert werden sollten.

Vortrag (AGORA, ECOFYS): „Smart-Meter-Design in deutschen Verteilnetzen“ von Frau Dr. Ropenus (AGORA) und Herrn Dr. Nabe (ECOFYS)

Dem Vortrag liegt die Annahme zu Grunde, dass Netzengpässe bereits in mehreren Regionen in Deutschland zur Normalität gehören. Nach einer grundsätzlichen Einführung in die Smart-Market-Thematik, wurden verschiedene Modelle und Koordinationsprinzipien vorgestellt, mit denen in einer „gelben“-Ampelphase Maßnahmen ergriffen werden können, die den Übergang zu einer „roten“-Ampelphase auf Basis einer marktorientierten Lösung verhindern. Bei den unterschiedlichen Modellen wurden unter anderem Lösungsansätze für den Sekundär-, Regelenergie- und Intradaymarkt vorgestellt und die Organisation einer Flexibilitätsplattform beschrieben.

Diskussion zu Vortrag (AGORA, ECOFYS): „Smart-Meter-Design in deutschen Verteilnetzen“ von Frau Dr. Ropenus (AGORA) und Herrn Dr. Nabe (ECOFYS)

Herr Kleemann erklärte, dass die Notwendigkeit einer Smart-Market-Lösung in der Existenz von Netzengpässen begründet ist und stellte die verschiedenen Einflussmöglichkeiten und Mechanismen aus dem Vortrag zur Diskussion. Ebenso sieht das BMWi neue Betätigungsfelder im Energiemarkt (z.B. für Lieferanten).

Vortrag und Diskussion (dena/BET): „Netzflexstudie“ von Herrn Dr. Seidl (dena) und Herrn Dr. Zander (BET)

In dem Vortrag wurden die Ergebnisse der Netzflexstudie beschrieben und auf einzelne Multi-Use-Ansätze näher eingegangen (z.B. auf den Einfluss der Elektromobilität auf die Netzstabilität). Herr Dr. Zander hat im Rahmen der regulatorischen Analyse und Empfehlung zur Weiterentwicklung mögliche Werkzeuge zur Auflösung von Konfliktsituationen dargestellt. Als ein wichtiges Instrument beschreibt er die differenzierte Bewertung von Netzanschlüssen beim Erwerb, in dem z.B. über eine Einmalzahlung der Nutzer entscheiden kann, ob der Anschluss zur „unbedingten Netznutzung“ oder zur „netzdienlichen Nutzung“ verwenden werden kann.

In der Diskussion wurden die Flexibilitätsbewirtschaftung aus netzdienlicher und marktorientierter Sicht besprochen und näher betrachtet. Die zusätzlichen Kosten, die zur Umsetzung der zukünftigen Aufgaben (z.B. Betriebskosten für Aggregations- und Koordinationsfunktion oder Systemkosten) anfallen werden, wurden in der Studie nicht berücksichtigt, da diese bei dem zukünftig zu erwarteten Massenprozess vernachlässigt werden können.

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