Der BEMD bei der AG intelligente Netze und Zähler im BMWI am 20.07.2017

15. August 2017

Bei der Sitzung der AG intelligente Netze und Zähler im BMWI am 20.07.2017 in Berlin, wurde der BEMD mit seinen Interessen durch das Mitglied Herrn Sebastian Landgraf vertreten.
Nachfolgend erhalten Sie die Zusammenfassung der Sitzung.

  1. BMWi: Aktuelles, Termine, Sitzungsthemen etc.
  2. Vortrag (ZVEI): „Flexibilitätsmanagement“
  3. Vortrag (BNetzA): „Flexibilität im Stromversorgungssystem"

Die nächsten Termine der "AG intelligente Netze und Zähler" der Plattform Energienetze sind:
17.08.2017, 26.10.2017, 14.12.2017

Schwerpunkte in diesen Terminen werden sein:
1. §14 EnWG
2. Umsetzung GDEW
3. Begleitung der BSI Roadmap

Herr Sauer (ZVEI) hat in einer kurzen Präsentation den Standpunkt des ZVEI zum Thema Flexibilitätsmanagement dargestellt. Die Folien werden im Nachgang zur Verfügung gestellt.

Hierbei wurden zwei Punkte herausgenommen:

  1. Nach ZVEI sollten für die Teilname am Flexibilitätsmanagement Anreize geschaffen werden. Der ZVEI kann sich hier die Reduzierung der Netzentgelt sowie die Reduzierung der EEG-Umlage vorstellen.
  2. Das Flexibilitätsmanagement sollte nach ZVEI nicht nur in der Niederspannung erfolgen sondern auch auf die Ebene Mittelspannung angewendet werden.

In der Diskussion zu TOP 2 musste nochmal klargestellt werden, dass das Gateway grundsätzlich nur für die Sichtbarkeit der EEG Anlage sorgt. Das Gateway wird grundsätzlich keine Steuerungsaufgaben übernehmen. Die Reduktion von Netzentgelten für die Teilnahme am Flexibilitätsmanagement ist grundsätzlich denkbar (so Kleemann)

Die BNetzA (Herr Daniel Schwarz, Herr Maik Wiesweg) stellte das Flexibilitätspapier der BNetzA vor.

Es wurde die Grundsätzliche Frage der Verantwortlichkeit diskutiert. -->Wer ist für das Schaffen netzdienlicher Flexibilität verantwortlich. --> der VNB oder der Anlagenbetreiben --> hier gab es keine einheitliche Meinung der AG

Weiterhin offene Fragen sind:

  1. Gibt es für die Flexibilität einen Kontrahierungszwang für den VNB
  2. Gibt es für die Flexibilität einen Kontrahierungszwang für steuerbare Verbraucher
  3. Wie sieht die Art und Höhe der Vergütung von Flexibilität aus
  4. Wie wir mit paralleler Vermarktung unterschiedlicher Flexibilitäten umgegangen
  5. Wie Erfolgt die bilanzierung von Flexibilität

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9. BEMD round table mit SAP am 16. Oktober in Hannover

15. August 2017

Bereits seit 2013 führt der BEMD ca. zweimal jährlich einen „round table“ mit SAP durch. Dabei werden u. a. die Umsetzung von aktuellen Gesetzesänderungen diskutiert und Fragen rund um die Produkte und Dienstleistungen von SAP besprochen.

Nach der erneut positiven Resonanz und Abstimmung mit Herrn Utecht (SAP) plant der BEMD die Durchführung des 9. „round table SAP“, dieses Mal in Hannover:

  • Termin: Montag, den 16.10.2016
  • Uhrzeit: 10:00 Uhr bis ca. 13:00 Uhr
  • Ort: Kastens Hotel Luisenhof, Luisenstraße 1-3, 30159 Hannover

Agenda 9. Round Table SAP am 16.10.2017

10:00 Begrüßung und ggf. Kurzvorstellung aller Teilnehmer
10:15 Regulatorische Anforderungen
  • MOS Billing, Systemdemo
  • MeLo/MaLo
  • Zusammenspiel mit IM4G, IDEX GENF, IDEX GM
  • Auslieferungen August und Dezember
  • Sicht des Lieferanten bei MOS Billing, WIM, IM4G
11:15 Kundezentrische Prozesse und Roadmap
  • CRM & IS-U
  • Kundenzentrische Prozesse mit C4C, CEC, yMarketing
  • Hybris Billing
  • Revenue Cloud ?
12:15 Strategieaussagen IS-U
12:30 Offene Diskussion
12:45 Sonstiges
  • Abstimmung nächster Termin
  • Themenvorschläge
Ca. 13:00 Ende der Veranstaltung

Die Einladung an die bisherigen Teilnehmer ist bereits erfolgt.
Eine Anmeldung ist ab sofort online möglich:
www.bemd.de/anmeldung_round_table_sap

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DSGVO: Wirtschaft wünscht sich mehr Spielraum für die Datennutzung

03. August 2017

Hamburg (ots) - Die Unternehmen in Deutschland wollen mehr in die Nutzung verfügbarer Daten investieren. Jeder zweite Entscheider spricht sich deshalb für eine Lockerung der Zweckbindung bei der Erhebung und Verwendung von Daten aus. Im Gegenzug für den größeren rechtlichen Spielraum ist jedes vierte Unternehmen bereit, strengere technische und organisatorische Auflagen zum Schutz personenbezogener Daten zu erfüllen. Das sind Ergebnisse der Studie "Potenzialanalyse Digital Security" von Sopra Steria Consulting. Für die Studie wurden im April 2017 insgesamt 205 IT-Entscheider aus Unternehmen ab 500 Mitarbeitern befragt.

Durch die Digitalisierung gelten Daten mittlerweile als der wichtigste Rohstoff der Wirtschaft. Mit den Möglichkeiten zur Verknüpfung gewinnen Unternehmen unter anderem Ideen und Erkenntnisse für neue Produkte, und sie verbessern Kundenservice und Werbestrategien. Der Internetkonzern Google hat in den USA beispielsweise Zugriff auf anonymisierte Daten von Kreditkartentransaktionen, um Online- und Offlinedatenwelt zusammenzuführen. Zudem wird durch den Fortschritt auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz künftig Arbeit verstärkt durch Algorithmen übernommen. Diese vollautomatisierten Verfahren leben ebenfalls vom selbstständigen Sammeln und Zusammenführen von Daten.
[…]

Hoffen auf DSGVO-Öffnungsklauseln

Der Wunsch nach einer Modernisierung im Datenschutz wird vor allem aus der Chefetage geäußert. Rund 60 Prozent der Manager der oberen Führungsebene sind für eine Lockerung der Zweckbindung. Davon sind 29 Prozent bereit, künftig zusätzliche IT-Sicherheitsmaßnahmen durchzuführen - beispielsweise in Form von Datenschutzaufklärung der Mitarbeiter, weniger fehleranfälligen Abläufen und speziellen Tools, die bei der datenschutzkonformen Datenverarbeitung unterstützen.

Viele Entscheider hoffen auf eine Öffnung der ab Mai 2018 geltenden Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Sie befürworten die Anpassung von der strengen Zweckbindung der Datenverarbeitung hin zu einer mehr zweckkompatiblen Verarbeitung. Die Regelung gibt Unternehmen und Behörden mehr Möglichkeiten, einmal erhobene Daten auch für ähnliche Zwecke zu verwenden als ursprünglich vorgesehen. Die DSGVO enthält insgesamt 70 Öffnungsklauseln, die dem deutschen Gesetzgeber Spielraum zu eigener Ausgestaltung lassen. Unklar ist, inwieweit das Bundesinnenministerium diesen nutzt.
[…]

Über die Studie:
Für die "Potenzialanalyse Digital Security" wurden im Auftrag von Sopra Steria Consulting im April 2017 mehr als 200 (n=205) IT-Entscheider aus Unternehmen ab 500 Mitarbeitern aus den Branchen Banken, Versicherungen, sonstige Finanzdienstleister, Energieversorger, Automotive, sonstiges Verarbeitendes Gewerbe, Telekommunikation und Medien, Öffentliche Verwaltung befragt. Explizit ausgeschlossen wurden Beratungsunternehmen und Anbieter von IT-Lösungen.

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Quelle: Sopra Steria GmbH

EVB B&S beteiligt sich an
Digitalisierungs-Start-up "e.pilot"

02. August 2017

EVB Billing und Services GmbH (EVB B&S) investiert weiter in seine Marktpräsenz: EVB B&S hat zusammen mit Michel Nicolai (ehemals Trianel) und dem Schweizer IT-Unternehmen Axon Ivy AG das Start-up e.pilot GmbH gegründet. e.pilot will Energieversorgungsunternehmen (EVU) fit für die digitale Zukunft machen und in die neue digitale Energieproduktwelt begleiten. Dreh- und Angelpunkt ist die „e.cloud“, eine Multi-Produkt-Plattform. Bereits im September des vergangenen Jahres hat die EVB B&S zusammen mit der Stadtwerke Velbert GmbH (SW Velbert) das Joint Venture ENEDI GmbH als Energiedienstleistungsunternehmen gegründet.

„Die EVB B&S hat die Zeichen der Zeit erkannt und dazu gehören eben auch Wandel und Flexibilität“, sagt Geschäftsführer Rolf Benken, der bei e.pilot den finanziellen Bereich als CFO verantworten wird. „Wir wissen, dass sich bei den EVU etwas bewegen muss. Sie müssen ihre Zielgruppe stärker denn je überzeugen und mit innovativen und kundenorientierten Angeboten punkten. In unserer Branche heißt das, auf Dienstleistungen zu setzen und den Weg in die digitale Zukunft zu gehen. Und dahin werden wir sie mit e.pilot begleiten.“

Geballte Kompetenz bekannter Energiegrößen

Hinter e.pilot stecken Michel Nicolai von Trianel, der dort als Fachbereichsleiter die Digitale Plattform Energiedienstleistungen „T-PED“ erfunden und verantwortet hat, und bei e.pilot als CEO die operativen Geschicke leitet. Außerdem das Schweizer IT-Unternehmen Axon Ivy AG und die EVB B&S. „Wir bündeln unser Know-how aus Marktkenntnis, Innovationskraft und IT-Fachwissen in e.pilot. Aufgrund dieser Gesamtkonstellation und den Bedürfnissen des Marktes bin ich zu 100 % davon überzeugt, dass wir mit unserem Angebot den Nerv der Zeit treffen“, zeigt sich Benken zuversichtlich. Deswegen habe das Unternehmen auch zu einem Drittel in das Start-up investiert.

Das Netzwerk im Zentrum

Kern von e.pilot ist die cloudbasierte Plattform e.cloud. Sie stellt EVU bereits verkaufsfertige Energieprodukte, wie zum Beispiel Solaranlagen, Batteriespeicher oder E-Mobilität, zur Verfügung, aber auch digital gesteuerte Vertriebs-, Abwicklungs- und Abrechnungslösungen für bestehende und neue Kunden. Mit dieser Unterstützung sollen Energieversorger eine zentrale Rolle in einer digitalen und vernetzten Energiewelt einnehmen können – durch die Vernetzung digitaler Prozesse, der Integration aller Marktakteure und eine innovative Produktwelt innerhalb der e.cloud-Plattform. So werden aus EVU Multi-Produkt-Anbieter, die ihren Kunden mit der White-Label-Lösung alle beliebigen Produkte und Dienstleistungen anbieten, diese aber auch steuern, abwickeln und abrechnen können. Und zwar im Netzwerk mit Handwerkern und anderen regionalen Dienstleistern, die das EVU zum Beispiel bei der technischen Umsetzung und Abrechnung der angebotenen Leistung zielgerichtet unterstützen. Das EVU selbst übernimmt dabei als Systemintegrator die Steuerung und das Controlling von Prozessen und Partnerunternehmen. Dabei spielen die bestehenden Kundendaten der EVU eine wesentliche Rolle: Mit Unterstützung von e.pilot werden diese qualifiziert und fortlaufend erweitert, um sie künftig gezielt und wiederkehrend nutzen zu können. www.epilot.gmbh

Bereits im September 2016 hatte die EVB B&S gemeinsam mit der Stadtwerke Velbert GmbH (SW Velbert) das Joint Venture ENEDI GmbH als Energiedienstleistungsunternehmen gegründet. Zum Portfolio gehören die Entwicklung und der Vertrieb von innovativen, energiesparenden digitalen Produkten und Dienstleistungen zur Unterstützung der regionalen Energie-, Wärme- und Wasserversorgung. Konkret bedeutet das: technische Dienstleistungen rund um die Themen Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher, Mieterstrom, neue Heizkessel- und Mini-Blockheizkraftwerke, E-Mobilität und Smart Home.

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Quelle: EVB Billing und Services GmbH

rku.it erlangt erfolgreich SAP S/4HANA Demo21-Zertifizierung

24. Juli 2017

Herne, 24. Juli 2017 – rku.it erhält Zertifikat der SAP zum erfolgreichem Abschluss des Programms „S/4HANA Demo21 - Build your own SAP S/4HANA“.

Eine lauffähige SAP S/4HANA-Instanz im eigenen Rechenzentrum von rku.it aufsetzen und dies innerhalb von 21 Tagen, so lautetet die Vorgabe für das Programm „Demo21“.

Der Vorteil bei rku.it: Die Experten des Unternehmens haben ihre Systemlandschaft bereits frühzeitig auf eine HANA-Infrastruktur vorbereitet. Ein kurzfristig einberufenes Projektteam konnte sich somit unmittelbar den Herausforderungen von „S/4HANA Demo21“ stellen und die Vorgaben und Voraussetzungen innerhalb der vorgegebenen Zeit erfüllen. Der Go-Live-Nachweis sowie eine Präsentation der lauffähigen SAP S/4HANA auf dem neusten SAP HANA-Datenbank-Release führten abschließend zur erfolgreichen Zertifizierung.

Guido Alshuth, Kompetenzleiter SAP HANA bei rku.it bekräftig: „Der gelungene Abschluss dieses Programms sowie die damit verbundene Zertifizierung seitens SAP zeigt einmal mehr unsere Kompetenzen im Umgang mit neuen Technologien. Darüber hinaus sind wir dadurch bereits jetzt in der Lage, unseren Kunden die neueste SAP S/4HANA-Lösung, Release 1610, anhand des Demosystems zu präsentieren“.

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Quelle: rku.it GmbH

BEMD Anbietervergleich für IT-Lösungen "Meter to Cash" mit ersten Ergebnissen

18. Juli 2017

Bremen, 04.07.2017 (PresseBox) - Eine Arbeitsgruppe des Bundesverbands der Energiemarktdienstleister (BEMD) e.V. hat 25 Anbieter für IT-Lösungen „Meter to Cash“ analysiert. Der Energiewirtschaft stehen aktuell 14 Anbieter zur Verfügung, 10 weitere Anbieter werden nicht weiter analysiert, da die End to end-Prozesskette meter to cash „noch“ nicht vollständig bedient werden kann oder der Schwerpunkt nicht im deutschen Markt liegt. Der Anbietervergleich hat auch bei den Anbietern zu großem Interesse geführt. Von den 14 angefragten Unternehmen haben 14 teilgenommen. Mit den 14 Anbietern haben dabei alle wichtigen Anbieter im Markt den Kriterienkatalog ausgefüllt an die AG geliefert.

Grundlage der Transparenzinitiative waren die aktuellen Herausforderungen der Energiewirtschaft wie neue Marktrollen, Ausrichtung auf die aktuellen und zukünftigen Anforderungen und die Herausforderung, die Umsetzung in den IT-Systemen vor dem Hintergrund des Kostendrucks bei hohen Aufwänden für Projekte, Anpassungen, Entwicklungen und Lizenzen zu bewältigen. In einem ersten Forum Ende März stellte der BEMD interessierten Teilnehmern das Vorhaben sowie das geplante Vorgehen vor. Ziel ist, Markttransparenz mit Fokus auf den Energiemarkt X.0 herzustellen, Lösungen systematisch und unvoreingenommen zu betrachten und mit dem gesammelten Know-how (anwender-, entwicklungs- und beratungsseitig) der Mitglieder auszuwerten. Inzwischen sind die ausgefüllten Kriterienkataloge der IT-Anbieter eingegangen und die Arbeitsgruppe hat diese gesichtet.

Die Arbeitsgruppe, bestehend aus 12 Mitgliedsunternehmen des BEMD, ist mit der Qualität der gelieferten Daten sehr zufrieden; bei der Zusammenführung und Strukturierung der Daten sind noch einige Punkte und Fragen aufgekommen, die in den nächsten Wochen mit den Anbietern geklärt werden.

Eine erste Vorstellung der Ergebnisse erfolgt auf dem BEMD-Jahreskongress 2017 am 09.11.2017 in Dortmund. Ein weiteres BEMD-Forum, das für den 18.01.2018 in Hannover geplant ist, wird dann ausführlich die Ergebnisse darstellen, diese diskutieren und auch den IT-Anbietern die Möglichkeit geben, sich entsprechend darzustellen. Begleitet werden diese Aktivitäten durch gezielte Pressearbeit und Veröffentlichungen.

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Quelle: PresseBox

4. BEMD-round table mit Wilken

18. Juli 2017

Nach der positiven Resonanz auf den dritten BEMD-"round table" mit Wilken und dem Wunsch der Teilnehmer nach einer Fortsetzung des Formats, planen der BEMD und Wilken die Durchführung eines vierten „round table“:

  • Termin: Dienstag, 26.09.2017
  • Uhrzeit: 10:30 Uhr bis ca. 13:30 Uhr
  • Ort: Kassel

Wie üblich können die Teilnehmer ihre Themenwünsche und konkreten Fragen vorab mit Ihrer Anmeldung einreichen. Die Anmeldung wird in Kürze wie gewohnt auf der Homepage möglich sein und die Geschäftsstelle informiert Sie rechtzeitig.

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Der BEMD beteiligt sich weiter am Marktkommunikationsforum der BNetzA in Berlin und Bonn

18. Juli 2017

Auch beim 2. Marktkommunikationsforum (Zielmodell) der BNetzA, am 03.07.2017 in Bonn, wurde der BEMD mit seinen Interessen durch das Mitglied Herrn Sebastian Landgraf vertreten.

Nachfolgend erhalten Sie eine Zusammenfassung des Forums.

  1. Es wurden die beiden Dokumente:
    • MsbG-Zielmodell - Messwertaustausch
    • MaBiS Entwurf für MsbG-Zielmodell
    gemeinsam in der Arbeitsgruppe durchgearbeitet und überarbeitet. Das überarbeitete Dokument wird den Verbänden wieder zur Verfügung gestellt.
    Es gab Kritik über den Zeitpunkt der Verfügbarkeit der Dokumente, da eine angemessene Bearbeitung in der kurzen Zeit nicht Möglich war.
  2. Aus der BK7:
    Es gab Diskussionen, wo die Energiemengenermittlung erfolgen soll. Es wurde entschieden, dass die Energiemengenermittlung im Backend erfolgen soll und nicht in den Messeinrichtungen.
  3. Aus dem BSI:
    Es wird eine Taskforce etabliert, da für das Zielmodell eine neue technische Richtlinie erarbeitet werden soll. Diese Taskforce ist mit Teilnehmer des BSI und der Beschlusskammern BK6 und BK7 besetzt. Die neuen eichrechtlichen Vorgaben der PTB A50.8 werden Bestandteil der neuen technischen Richtlinie sein.
  4. Zum Starttermin des Zielmodells
    Es herrscht aktuell erheblicher Zweifel, dass alle notwendigen Rahmenbedingungen für das Zielmodell termingerecht stehen werden. Hierbei geht es um Prozesse, IT Rahmenbedingungen, Vorgaben für die Zählerhersteller etc. In diesem Zusammenhang wurde seitens der Beschlusskammern kommunziert, dass die Termine von der Gesetzgebung vorgegeben werden und wir aktuell keine anderen Termine haben, an denen wir uns orientieren können.
    Seitens BDEW und ZVEI wurde dargestellt, dass eine vollständige Klärung aller notwendigen Fragestellungen für das Zielmodell kaum möglich ist. Ggf. ist dies auch nicht sinnvoll, da wir alle Rahmenbedingungen für das Zielmodell definieren müssten ohne Erfahrungen aus dem Interimsmodell nutzbar machen zu können.
  5. Das nächste Marktkommunikationsforum in der BNetzA ist für Mitte September geplant.

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BEMD Jahreskongress 2017

18. Juli 2017

Meter 2 Cash – die Zukunft der Billingsysteme
Mehr Digitalisierung – niedrigere Kosten – schnellere Umsetzung – vererbte Systeme: Der Druck nimmt zu. Werden die Risse zu Brüchen?

Der diesjährige Jahreskongress des BEMD steht unter dem Motto „Tektonik“:

  • Der Druck auf spezielle etablierte Energieversorger hat im laufenden Jahr nochmals zugenommen
  • Netzseite muss Kosten sparen und neue Geschäftsfelder aufbauen
  • Energielieferanten beklagen sich über Schwerfälligkeit und Kosten der Abrechnung bzw. der Systeme.
  • Digitalisierung der Kunden- und Belieferungsprozesse, Smart-Meter-Rollout usw. sind weitere Treiber

Vor diesem Hintergrund sprechen viele mittlere und große EVU einen möglichen „Bruch“ mit den bisherigen IT- und Servicestrukturen sehr offen an. Und sie haben sehr deutliche Vorstellungen über die maximal möglichen Kosten für die Meter-to-Cash-Strecke. Die im BEMD organisierten Dienstleister befinden sich hier inmitten des Geschehens, sie arbeiten quasi „am Grabenbruch“. Sie bekommen immer wieder Erdstöße mit, die durchaus als „Vorbeben“ interpretiert werden können.

Diesen Themen nimmt sich der BEMD Jahreskongress 2017 mit folgendem Programm an:

8. November 2017

19:00 Vorabendveranstaltung: 10 Jahre BEMD

9. November 2017

07:15 Morning Run
09:45 Regulierer und Akteure
10:00 Aus der Erdbebenwarte: Ein gesamtheitliches Lagebild aus Sicht eines EVU-Vorstandes
10:40 Kaffeepause
11:10 Vorbeben: Die Digitalisierung verändert die Systemarchitektur
12:40 Markttransparenz für IT-Lösungen Meter to Cash:
Vom Standardleistungsverzeichnis des BEMD über den Kriterienkatalog zur Anbietermatrix –
Ergebnisse der BEMD Arbeitsgruppe IT-Lösungen Meter to Cash
13:25 Mittagspause
14:30 Der Fels wird weich:
Die Digitalisierung verändert die Prozess- und Arbeitswelt
15:30 Kaffeepause
16:00 Wenn die Kompassnadel zittert: gibt es eine gesicherte Faktenlage?
  • I. Die Sicht der Anwender:
  • II. Zwischenstand der bdew-VKU-DSAG Initiative
  • III. Die Sicht des Analytikers:
17:30 Querdenker & Resümee
18:30 Ende des Kongresses
19:00 Abendveranstaltung

Ab sofort können Sie sich auf der Website www.bemd.de/jahreskongress zur Veranstaltung anmelden und sich als Aussteller oder Sponsor aktiv beteiligen.

Weiterführende Links

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Der BEMD begrüßt SIV Utility Services GmbH als weiteres Neumitglied

18. Juli 2017

Der BEMD freut sich, in seinen Reihen ein weiteres neues Mitgliedsunternehmen begrüßen zu dürfen: SIV Utility Services GmbH stärkt ab sofort die Basis des Verbands.

Die SIV Utility Services GmbH unterstützt in einer Vielzahl spezialisierter Geschäftsprozesse der Energiewirtschaft und Versorgungsbranche. Als 100%-ige Tochtergesellschaft der SIV.AG ist die SIV Utility Services GmbH ein leistungsstarker Full-Service-Dienstleister für Stadtwerke, Energiehändler und andere Versorgungsunternehmen in Deutschland, Schweiz und bald auch in Österreich. 2008 unter dem Namen UTIPS GmbH gegründet, bietet die SIV Utility Services GmbH auf Basis der langjährigen Branchenerfahrung der SIV.AG-Gruppe ein umfassendes Lösungsspektrum entlang der gesamten Wertschöpfungskette der von uns unterstützten Marktrollen. Im BEMD wird das Unternehmen durch Herrn Jan-Hendrik Semkat, Geschäftsführung, Herrn Thomas Henke, Prokurist und Frau Claudia Schröder, Leiterin Business Development vertreten.

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