BEMD Anbietervergleich für IT-Lösungen "Meter to Cash" mit ersten Ergebnissen

18. Juli 2017

Bremen, 04.07.2017 (PresseBox) - Eine Arbeitsgruppe des Bundesverbands der Energiemarktdienstleister (BEMD) e.V. hat 25 Anbieter für IT-Lösungen „Meter to Cash“ analysiert. Der Energiewirtschaft stehen aktuell 14 Anbieter zur Verfügung, 10 weitere Anbieter werden nicht weiter analysiert, da die End to end-Prozesskette meter to cash „noch“ nicht vollständig bedient werden kann oder der Schwerpunkt nicht im deutschen Markt liegt. Der Anbietervergleich hat auch bei den Anbietern zu großem Interesse geführt. Von den 14 angefragten Unternehmen haben 14 teilgenommen. Mit den 14 Anbietern haben dabei alle wichtigen Anbieter im Markt den Kriterienkatalog ausgefüllt an die AG geliefert.

Grundlage der Transparenzinitiative waren die aktuellen Herausforderungen der Energiewirtschaft wie neue Marktrollen, Ausrichtung auf die aktuellen und zukünftigen Anforderungen und die Herausforderung, die Umsetzung in den IT-Systemen vor dem Hintergrund des Kostendrucks bei hohen Aufwänden für Projekte, Anpassungen, Entwicklungen und Lizenzen zu bewältigen. In einem ersten Forum Ende März stellte der BEMD interessierten Teilnehmern das Vorhaben sowie das geplante Vorgehen vor. Ziel ist, Markttransparenz mit Fokus auf den Energiemarkt X.0 herzustellen, Lösungen systematisch und unvoreingenommen zu betrachten und mit dem gesammelten Know-how (anwender-, entwicklungs- und beratungsseitig) der Mitglieder auszuwerten. Inzwischen sind die ausgefüllten Kriterienkataloge der IT-Anbieter eingegangen und die Arbeitsgruppe hat diese gesichtet.

Die Arbeitsgruppe, bestehend aus 12 Mitgliedsunternehmen des BEMD, ist mit der Qualität der gelieferten Daten sehr zufrieden; bei der Zusammenführung und Strukturierung der Daten sind noch einige Punkte und Fragen aufgekommen, die in den nächsten Wochen mit den Anbietern geklärt werden.

Eine erste Vorstellung der Ergebnisse erfolgt auf dem BEMD-Jahreskongress 2017 am 09.11.2017 in Dortmund. Ein weiteres BEMD-Forum, das für den 18.01.2018 in Hannover geplant ist, wird dann ausführlich die Ergebnisse darstellen, diese diskutieren und auch den IT-Anbietern die Möglichkeit geben, sich entsprechend darzustellen. Begleitet werden diese Aktivitäten durch gezielte Pressearbeit und Veröffentlichungen.

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Quelle: PresseBox

4. BEMD-round table mit Wilken

18. Juli 2017

Nach der positiven Resonanz auf den dritten BEMD-"round table" mit Wilken und dem Wunsch der Teilnehmer nach einer Fortsetzung des Formats, planen der BEMD und Wilken die Durchführung eines vierten „round table“:

  • Termin: Dienstag, 26.09.2017
  • Uhrzeit: 10:30 Uhr bis ca. 13:30 Uhr
  • Ort: Kassel

Wie üblich können die Teilnehmer ihre Themenwünsche und konkreten Fragen vorab mit Ihrer Anmeldung einreichen. Die Anmeldung wird in Kürze wie gewohnt auf der Homepage möglich sein und die Geschäftsstelle informiert Sie rechtzeitig.

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Der BEMD beteiligt sich weiter am Marktkommunikationsforum der BNetzA in Berlin und Bonn

18. Juli 2017

Auch beim 2. Marktkommunikationsforum (Zielmodell) der BNetzA, am 03.07.2017 in Bonn, wurde der BEMD mit seinen Interessen durch das Mitglied Herrn Sebastian Landgraf vertreten.

Nachfolgend erhalten Sie eine Zusammenfassung des Forums.

  1. Es wurden die beiden Dokumente:
    • MsbG-Zielmodell - Messwertaustausch
    • MaBiS Entwurf für MsbG-Zielmodell
    gemeinsam in der Arbeitsgruppe durchgearbeitet und überarbeitet. Das überarbeitete Dokument wird den Verbänden wieder zur Verfügung gestellt.
    Es gab Kritik über den Zeitpunkt der Verfügbarkeit der Dokumente, da eine angemessene Bearbeitung in der kurzen Zeit nicht Möglich war.
  2. Aus der BK7:
    Es gab Diskussionen, wo die Energiemengenermittlung erfolgen soll. Es wurde entschieden, dass die Energiemengenermittlung im Backend erfolgen soll und nicht in den Messeinrichtungen.
  3. Aus dem BSI:
    Es wird eine Taskforce etabliert, da für das Zielmodell eine neue technische Richtlinie erarbeitet werden soll. Diese Taskforce ist mit Teilnehmer des BSI und der Beschlusskammern BK6 und BK7 besetzt. Die neuen eichrechtlichen Vorgaben der PTB A50.8 werden Bestandteil der neuen technischen Richtlinie sein.
  4. Zum Starttermin des Zielmodells
    Es herrscht aktuell erheblicher Zweifel, dass alle notwendigen Rahmenbedingungen für das Zielmodell termingerecht stehen werden. Hierbei geht es um Prozesse, IT Rahmenbedingungen, Vorgaben für die Zählerhersteller etc. In diesem Zusammenhang wurde seitens der Beschlusskammern kommunziert, dass die Termine von der Gesetzgebung vorgegeben werden und wir aktuell keine anderen Termine haben, an denen wir uns orientieren können.
    Seitens BDEW und ZVEI wurde dargestellt, dass eine vollständige Klärung aller notwendigen Fragestellungen für das Zielmodell kaum möglich ist. Ggf. ist dies auch nicht sinnvoll, da wir alle Rahmenbedingungen für das Zielmodell definieren müssten ohne Erfahrungen aus dem Interimsmodell nutzbar machen zu können.
  5. Das nächste Marktkommunikationsforum in der BNetzA ist für Mitte September geplant.

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BEMD Jahreskongress 2017

18. Juli 2017

Meter 2 Cash – die Zukunft der Billingsysteme
Mehr Digitalisierung – niedrigere Kosten – schnellere Umsetzung – vererbte Systeme: Der Druck nimmt zu. Werden die Risse zu Brüchen?

Der diesjährige Jahreskongress des BEMD steht unter dem Motto „Tektonik“:

  • Der Druck auf spezielle etablierte Energieversorger hat im laufenden Jahr nochmals zugenommen
  • Netzseite muss Kosten sparen und neue Geschäftsfelder aufbauen
  • Energielieferanten beklagen sich über Schwerfälligkeit und Kosten der Abrechnung bzw. der Systeme.
  • Digitalisierung der Kunden- und Belieferungsprozesse, Smart-Meter-Rollout usw. sind weitere Treiber

Vor diesem Hintergrund sprechen viele mittlere und große EVU einen möglichen „Bruch“ mit den bisherigen IT- und Servicestrukturen sehr offen an. Und sie haben sehr deutliche Vorstellungen über die maximal möglichen Kosten für die Meter-to-Cash-Strecke. Die im BEMD organisierten Dienstleister befinden sich hier inmitten des Geschehens, sie arbeiten quasi „am Grabenbruch“. Sie bekommen immer wieder Erdstöße mit, die durchaus als „Vorbeben“ interpretiert werden können.

Diesen Themen nimmt sich der BEMD Jahreskongress 2017 mit folgendem Programm an:

8. November 2017

19:00 Vorabendveranstaltung: 10 Jahre BEMD

9. November 2017

07:15 Morning Run
09:45 Regulierer und Akteure
10:00 Aus der Erdbebenwarte: Ein gesamtheitliches Lagebild aus Sicht eines EVU-Vorstandes
10:40 Kaffeepause
11:10 Vorbeben: Die Digitalisierung verändert die Systemarchitektur
12:40 Markttransparenz für IT-Lösungen Meter to Cash:
Vom Standardleistungsverzeichnis des BEMD über den Kriterienkatalog zur Anbietermatrix –
Ergebnisse der BEMD Arbeitsgruppe IT-Lösungen Meter to Cash
13:25 Mittagspause
14:30 Der Fels wird weich:
Die Digitalisierung verändert die Prozess- und Arbeitswelt
15:30 Kaffeepause
16:00 Wenn die Kompassnadel zittert: gibt es eine gesicherte Faktenlage?
  • I. Die Sicht der Anwender:
  • II. Zwischenstand der bdew-VKU-DSAG Initiative
  • III. Die Sicht des Analytikers:
17:30 Querdenker & Resümee
18:30 Ende des Kongresses
19:00 Abendveranstaltung

Ab sofort können Sie sich auf der Website www.bemd.de/jahreskongress zur Veranstaltung anmelden und sich als Aussteller oder Sponsor aktiv beteiligen.

Weiterführende Links

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Der BEMD begrüßt SIV Utility Services GmbH als weiteres Neumitglied

18. Juli 2017

Der BEMD freut sich, in seinen Reihen ein weiteres neues Mitgliedsunternehmen begrüßen zu dürfen: SIV Utility Services GmbH stärkt ab sofort die Basis des Verbands.

Die SIV Utility Services GmbH unterstützt in einer Vielzahl spezialisierter Geschäftsprozesse der Energiewirtschaft und Versorgungsbranche. Als 100%-ige Tochtergesellschaft der SIV.AG ist die SIV Utility Services GmbH ein leistungsstarker Full-Service-Dienstleister für Stadtwerke, Energiehändler und andere Versorgungsunternehmen in Deutschland, Schweiz und bald auch in Österreich. 2008 unter dem Namen UTIPS GmbH gegründet, bietet die SIV Utility Services GmbH auf Basis der langjährigen Branchenerfahrung der SIV.AG-Gruppe ein umfassendes Lösungsspektrum entlang der gesamten Wertschöpfungskette der von uns unterstützten Marktrollen. Im BEMD wird das Unternehmen durch Herrn Jan-Hendrik Semkat, Geschäftsführung, Herrn Thomas Henke, Prokurist und Frau Claudia Schröder, Leiterin Business Development vertreten.

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Neukunde im Bereich Energiewirtschaft - GISA gewinnt EU-Vergabeverfahren in Wuppertal

06. Juli 2017

WSW Energie & Wasser AG aus Wuppertal beauftragt GISA mit Betrieb, Betreuung und Weiterentwicklung der IT-Systeme für die Energieabrechnung und die Marktkommunikation

Halle, 05.07.2017 (PresseBox) - Die WSW Energie & Wasser AG aus Wuppertal beauftragt GISA für die kommenden fünf Jahre mit dem Betrieb, der Betreuung und der Weiterentwicklung der IT- Systeme für die Energieabrechnung und die Marktkommunikation. Das Ziel des Kunden war es, die IT-Landschaft zu einem erfahrenen, stabilen und flexiblen Dienstleister mit Expertenwissen für die Branche zu transferieren. Der WSW Konzern suchte einen langfristigen IT-Partner, der sowohl eine hohe Reaktionsgeschwindigkeit sicher stellt als auch über Innovationskraft in dem sich verändernden Marktumfeld verfügt.

GISA konnte den Kunden im Rahmen der Bietergespräche überzeugen und gleichzeitig noch einen positiven Beitrag zur Entwicklung der IT- Kostenstrukturen des Kunden leisten. „Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit der WSW Energie & Wasser AG.“, sagte GISA-Geschäftsführer Michael Krüger.

Der WSW-Konzern deckt mit seinen Tochtergesellschaften die Geschäftsfelder Energieversorgung, Trinkwasserproduktion, öffentlicher Personennahverkehr, Stadtentwässerung, Energiedienstleistungen, Abfallwirtschaft kommunal, regional und teilweise auch bundesweit ab. Mit rund 3.320 Beschäftigten gehört der WSW-Konzern zu den größten Arbeitgebern Wuppertals. Unter anderem betreibt er auch die berühmte Wuppertaler Schwebebahn.

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Quelle: GISA GmbH

IT-Sicherheit zuerst

04. Juli 2017

Verbraucher wünschen sich von ihrer Bank Zinsen für ihr Geld und unkompliziertes Banking. Dieser Wunsch steht auf einer Stufe mit der Sicherheit ihrer Transaktionen und Daten vor Cyberattacken. Cyber Security kann deshalb von Banken und Finanzdienstleistern nicht hoch genug eingeschätzt werden. Der Anspruch der Deutschen an die Sicherheit von Banken ist groß, häufig sogar größer als an die Performance. Es würden mehr Bundesbürger wegen einer Sicherheitslücke bei ihrer Hausbank zum Wettbewerber wechseln als bei zu geringer Rendite des Aktienfonds, zeigt eine Befragung der HSBC-Bank. Insgesamt betrachtet genießen die Banken hierzulande ein großes Vertrauen ihrer Kunden, dass Geld und Daten sicher sind. Speziell beim Online-Banking sieht die Sache schon anders aus. Laut DsiN-Sicherheitsindex 2016 schätzen rund 40 Prozent der befragten Verbraucher Bankgeschäfte im Internet als „gefährlich“ oder „sehr gefährlich“ ein. Zum Vergleich: Beim Einkauf über Online-Händler sind es nur 20 Prozent.

Damit sich die Institute ihren übergreifenden Vertrauensbonus auch im Onlineumfeld verdienen und trotzdem digital mit dem Wettbewerb Schritt halten, müssen sie laufend die hohen IT-Sicherheitsanforderungen mit Innovationen für den Kunden in Einklang bringen. Finanzdienstleister in Deutschland arbeiten hier in der Regel nach dem Motto „IT-Sicherheit zuerst“. Das zeigen die Ergebnisse der Studie „Potenzialanalyse Digital Security von Sopra Steria Consulting“ deutlich. In mehr als 85 Prozent der Institute ist es gelebter Standard, dass ohne IT-Sicherheitskonzept kein neues digitales Produkt und keine neue interne Software vom Stapel laufen. In jedem dritten Unternehmen muss ein derartiges Konzept sogar vorliegen, bevor – bildlich gesprochen – die erste Code-Zeile geschrieben werden darf. Die Analyse der Ergebnisse zeigt, dass IT-Sicherheit im Innovationsmanagement der Banken ein fester Bestandteil ist – ohne allerdings neue Produktentwicklungen per se auszubremsen. Viele Institute sind sich inzwischen bewusst, dass sie die Entwicklung einer neuen App oder das Update einer Software nicht einfach pauschal aufhalten dürfen, weil Schutzbedarfsanalyse und Risikobewertung, Maßnahmen zur Vermeidung von Cyberattacken bei Projektbeginn nicht in Gänze und Detailtiefe vorliegen. Das widerspricht den Erwartungen des Marktes an Agilität. Es kommt somit darauf an, Sicherheit und schnelle Produktentwicklung auszubalancieren.

Sicherheitszone Zahlungsverkehr schwer zu schützen
Speziell im Zahlungsverkehr erfordert der Spagat zwischen Sicherheit und Innovation eine extreme Dehnbarkeit. Der Druck für die Banken ist immens, den Markt nicht vollständig an PayPal und Co. zu verlieren. Unkomplizierte digitale Bezahlsysteme sind bei den Verbrauchern gefragt. Zahlungsdienstleister müssen darauf mit Angeboten reagieren – schnell reagieren. Gleichzeitig müssen sie wie in kaum einem anderen Produktbereich der Bankenbranche mit Mechanismen aufwarten, die Schutz vor immer neuen Angriffsmustern bieten. Investitionen in Cyber Security sollten Bank und Kunde einschließen, denn die Angreifer setzen nicht nur direkt bei den Kreditinstituten an, längst haben sie den Kunden als Schwachstelle ausgemacht. Die Sicherheitszone Zahlungsverkehr ist schwer zu schützen: Die Herausforderung besteht darin, Sicherheit, Datenschutz und Kundenerlebnis in Einklang zu bringen. Ein wirksames Betrugspräventionssystem kombiniert deshalb verschiedene Ansätze und Methoden. Dazu zählen die sichere Identifikation des Kunden durch einfach zu bedienende Authentifizierungsverfahren, eine regelbasierte Prüfung der Transaktion in Echtzeit, Mustererkennungsverfahren zum Aufspüren auffälliger Zahlungen sowie das Einbauen von Prognosemethoden, beispielsweise durch automatisiertes „Lernen“ auf Basis historischer Datenbestände. Je mehr Daten aus unterschiedlichen Quellen in die Betrugsabwehr einfließen, desto besser die Ergebnisse. So könnten beispielsweise die GPS-Daten des Kunden-Smartphones oder der Banking-App zum Zeitpunkt eines Einkaufs mit den IP-Daten des Ortes der letzten Kartenzahlung abgeglichen werden. Hier besteht allerdings die Aufgabe für die Banken, ihre Präventionslösungen mit den neuen Bestimmungen des Datenschutzes in Deckung zu bringen. Die ab Mai 2018 geltende EU-Datenschutz-Grundverordnung verlangt unter anderem, dass die Löschung gespeicherter Daten für den Kunden genauso einfach sein muss wie die Zustimmung zur Nutzung. Ändert sich der Datenverarbeitungszweck, so muss der Kunde informiert werden und ggf. erneut sein Einverständnis geben.

SIEM: Informationssicherheit von morgen
Der Zahlungsverkehr wird allerdings künftig nicht mehr Hauptangriffsfläche für Betrüger und Cyberkriminelle sein. Je weiter Banken zu digitalen Unternehmen werden und sich mit Kunden, Lieferanten und Partnern vernetzen, desto mehr sind die Institute gefordert, diese Schnittstellen zu sichern. Zwei Drittel der Finanzdienstleister sind über digitale Plattformen oder Softwarelösungen mit Dienstleistern vernetzt – beispielsweise mit Partnern Fintechs und mit Cloud-Anbietern. Sorgfalt bei der Auswahl und beim Management von Partnern ist oberste Devise. Jeder zweite Finanzdienstleister vereinbart zum Beispiel Mindestsicherheitsmaßnahmen, verlangt ein Sicherheitszertifikat von seinen Dienstleistern und führt regelmäßig Audits durch. Die wachsenden digitalen Ökosysteme lassen sich allerdings mit Überwachung im klassischen Stil nicht mehr schützen. Das automatisierte Erkennen von Angriffen, basierend auf Protokolldaten von Anwendungen, Infrastruktur und Netzwerkkomponenten – auch bezeichnet als Security Information and Event Management (SIEM) – gewinnt an Bedeutung. Diese Überwachungsform von IT-Systemen und Anwendungen wird künftig zum unverzichtbaren Instrument eines internen Kontrollsystems (IKS) von Banken. Die Entwicklung möglicher Angriffsszenarien (Use Cases) und die passenden Prüfmechanismen (SIEM-Regeln) übernimmt in Zukunft künstliche Intelligenz, zum Beispiel IBM Watson, so dass Cyberangriffen unverzüglich, hochgradig volatil und fokussiert begegnet werden kann.

Fazit: Mix aus ineinandergreifenden Vorkehrungen
WannaCry war ein Weckruf, der das in der Bankenbranche ausgeprägte Bewusstsein für IT-Sicherheit noch einmal verstärken wird. Das Internet der Dinge und speziell bei Banken der Ausbau mobiler Bezahlverfahren verschärft die Situation durch die Vielzahl vernetzter Geräte und Organisationen zusätzlich. Ein rein technischer Ansatz greift zu kurz. Es braucht einen Mix aus ineinandergreifenden Vorkehrungen, bestehend aus einer vom Vorstand getriebenen Strategie, automatisierten Verfahren für Prävention und Kontrolle – bisweilen sogar Reaktion – und intelligenten Security-Lösungen, die Sicherheitslecks selbständig aufspüren, sowie einer kontinuierlichen Sensibilisierung aller Mitarbeiter.

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Quelle: Sopra Steria GmbH

Lindorff und Intrum Justitia haben fusioniert

27. Juni 2017

Zum 27. Juni schlossen sich Lindorff und Intrum Justitia zusammen, um zum weltweit führenden CMS Unternehmen (CMS = Credit Management Services) zu werden.

Am 14. November 2016 kündigten Lindorff und Intrum Justitia ihre Absicht an sich zusammenzuschließen. Am 12. Juni 2017 hat die Europäische Kommission diesen Zusammenschluss genehmigt* und am 27. Juni 2017 wurde die Transaktion finalisiert. Seit diesem Tag sind wir rechtlich gesehen eine Einheit – und noch im Laufe des Jahres werden wir auch operativ als eine Einheit agieren. „Intrum Justitia und Lindorff haben das gemeinsame Ziel, das marktführende Unternehmen und der richtungsweisende Innovator unserer Branche zu werden.“ Wir glauben, dass wir einen wertvollen Beitrag für das Funktionieren der Wirtschaft leisten indem wir sicherstellen, dass gelieferte Waren und erbrachte Dienstleistungen auch bezahlt werden und wir Privatpersonen und Unternehmen dabei unterstützen, ihre Zahlungsverpflichtungen einzuhalten. Wir waren beide schon immer Wegbereiter unserer Branche in regulatorischer Compliance und in Bezug auf ein faires und respektvolles Forderungsmanagement. Gemeinsam haben wir ein Team von 7.750 professionellen, engagierten und sorgsamen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in ganz Europa. Wir arbeiten intensiv daran, unsere Einheiten zusammenzuführen und ein Unternehmen mit gemeinsamer Marke und einheitlichem Auftritt gegenüber Auftraggebern und Kunden zu werden. In den ersten Phasen des Integrationsprozesses werden wir noch unter unseren bisherigen Marken, Lindorff und Intrum Justitia, operieren. Für Sie, als Auftraggeber oder Kunde von Lindorff oder Intrum Justitia, wird es zunächst keine Änderung hinsichtlich der Dienstleistungen oder der Kommunikationskanäle geben.

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Quelle: Lindorff Deutschland GmbH

Sopra Steria und Expert System bündeln Kräfte

27. Juni 2017

Sopra Steria, Anbieter für digitale Transformation in Europa, und Expert System, Spezialist für semantische Analyselösungen, wollen ihre Zusammenarbeit ausweiten.

Durch die Partnerschaft sollen die Kunden von Sopra Steria, Unternehmen sowie Behörden unstrukturierte Daten in vollem Umfang nutzen können. Diese weitgehende Verwertbarkeit der Daten war laut Unternehmen bisher alleine durch menschlichen Einsatz nicht möglich. Bereits seit einem Jahr setzt Sopra Steria in seinen Lösungen für Künstliche Intelligenz die semantische Analytik von Expert System ein.

Vorteil Großkunden
Durch die Kombination der Branchenkompetenz von Sopra Steria und dem Potenzial der Lösungen von Expert System, so die beiden Unternehmen, profitierten die Großkunden der Sopra Steria Gruppe, die sich heute mit Blick auf ihre Leistung und Wettbewerbsfähigkeit mehr Herausforderungen denn je gegenübersehen.

Aufgrund der starken Verbreitung der sozialen Medien, des immensen E-Mail-Aufkommens und anderer papierloser Systeme lagern heute gigantische Datenmengen auf den Servern von Unternehmen.

Unstrukturiertes erschließen
Angesichts der Tatsache, dass 80 Prozent dieser Geschäftsdaten aus unstrukturierten Informationen bestehen, können die Daten nicht ohne maschinellen Einsatz genutzt werden. Hier kommen die Semantiklösungen von Expert System zum Tragen.

Basierend auf der Cogito-Technologie des Unternehmens sollen die Lösungen als intelligente Assistenten fungieren, die Texteinhalte verstehen und analysieren, ihnen eine Bedeutung zuweisen und entsprechend den Anforderungen des jeweiligen Unternehmens verwerten.

Die Wertschöpfung der Informationen eines Unternehmens ermöglicht dann zugleich die Automatisierung der leistungsintensiven Datenverarbeitungssysteme.

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Quelle: Sopra Steria GmbH

cronos unterstützt Energieversorger bei der Zuordnung der neuen Zählerpunktbezeichnungen im Rahmen der Marktkommunikation

22. Juni 2017

Mit der aktuellen Erweiterung des cronos UTILMD cockpits zum Austausch der neuen Marktlokations-IDs zwischen einzelnen Marktpartnern können sich sowohl Lieferanten als auch Netzbetreiber wichtige Starthilfe sichern. Mit der neuen Funktionalität lassen sich alle entsprechenden Vorarbeiten im Rahmen der Marktkommunikation effektiv abwickeln und dem vorgabenkonformen Informationsaustausch auf Basis eindeutiger Zählpunktzuordnungen ab 1. Februar 2018 steht nichts mehr im Wege. Das Cockpit bildet den von der Bundesnetzagentur (BNetzA) vorgesehenen Kommunikationsprozess via UTILMD-Nachricht lückenlos ab und garantiert die vollständige und automatisierte Informationsübergabe ans SAP-System - ein Prozess, für den SAP selbst derzeit keine Unterstützung vorsieht. Fehlende Daten lassen sich darüber hinaus dank spezifischer Mapping-Tabelle jederzeit visualisieren und nachverfolgen. Auf diese Weise können Stolpersteine im kommunikationsseitigen Umgang mit Marklokation und Messlokation rechtzeitig gefunden und beseitigt werden.

»Bis zum 1. Dezember 2017 sollte sich jedes Energieversorgungsunternehmen entschieden haben, wie der entsprechende Prozess zur Kommunikation der relevanten Marktlokations-IDs gehandhabt werden soll. Schließlich stehen als Zeitfenster der Umsetzung nur zwei Monate zur Verfügung, danach sollte der Datenaustausch reibungslos laufen und nur in Einzelfällen sowie zu Klärungszwecken eine weitere Abstimmung erfolgen«, präzisiert Guido Kleier, Solution Architect bei der cronos Unternehmensberatung, die Marktsituation. Da SAP in diesem Zusammenhang bisher keine Unterstützung für die systemseitige Abbildung der entsprechenden Kommunikationsprozesse vorgesehen hat, erwartet cronos eine hohe Nachfrage hinsichtlich der gezielten Umsetzung.

Mehrwert für Lieferanten und Netzbetreiber
Von der Erweiterung des cronos UTILMD cockpits profitieren alle betroffenen Marktrollen. Lieferanten können über das Cockpit die jeweiligen Marktpartner auf Netzbetreiberseite auswählen und erhalten in Folge eine vollständige Übersicht aller systemseitig betroffenen Zählpunkte. Für die Zählpunkte, für die noch keine Marktlokations-ID hinterlegt ist, kann diese einfach via UTILMD beim zuständigen Netzbetreiber angefragt werden. Netzbetreiber sind mithilfe des Cockpits im Gegenzug in der Lage, Anfragen effektiv zu überprüfen, die entsprechende Zuordnung von Messlokation und Marktlokation auf Basis der Mapping-Tabelle festzustellen und die relevanten Informationen automatisch per UTILMD zurückzuspielen. Die Mapping-Tabellen ermöglichen beiden Seiten darüber hinaus jederzeit Deltaanfragen, um Informationslücken im Handumdrehen aufzudecken und entsprechend rechtzeitig reagieren zu können. Lieferanten dient die Gegenüberstellung zudem bei der Umsetzung der Folgeprozesse zum Stammdatenumbau.

Volle Leistung für den Start
EVU, die sich für das neue Modul entscheiden, können auch alle weiteren Funktionen des cronos UTILMD cockpits (CUC) für einen Monat vollumfänglich in Anspruch nehmen und die Leistungsfähigkeit des Cockpits, das cronos bereits seit 2008 anbietet und seitdem kontinuierlich erweitert hat, im Tagesgeschäft der Marktkommunikation auf Herz und Nieren prüfen. Zu den circa 40 Unternehmen, die das CUC im Einsatz haben, gehören u.a. Syna, Gelsenwasser, RheinEnergie oder die NEW-Gruppe. Diese nutzen die Lösung bereits seit Jahren und unterstreichen insbesondere den Mehrwert einer vollständigen Integration in SAP IS-U sowie der benutzerfreundlichen Bearbeitungsmöglichkeiten im Rahmen der unternehmensübergreifenden Datenaustauschprozesse.

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Quelle: cronos Unternehmensberatung GmbH

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