Neukunde im Bereich Energiewirtschaft - GISA gewinnt EU-Vergabeverfahren in Wuppertal

06. Juli 2017

WSW Energie & Wasser AG aus Wuppertal beauftragt GISA mit Betrieb, Betreuung und Weiterentwicklung der IT-Systeme für die Energieabrechnung und die Marktkommunikation

Halle, 05.07.2017 (PresseBox) - Die WSW Energie & Wasser AG aus Wuppertal beauftragt GISA für die kommenden fünf Jahre mit dem Betrieb, der Betreuung und der Weiterentwicklung der IT- Systeme für die Energieabrechnung und die Marktkommunikation. Das Ziel des Kunden war es, die IT-Landschaft zu einem erfahrenen, stabilen und flexiblen Dienstleister mit Expertenwissen für die Branche zu transferieren. Der WSW Konzern suchte einen langfristigen IT-Partner, der sowohl eine hohe Reaktionsgeschwindigkeit sicher stellt als auch über Innovationskraft in dem sich verändernden Marktumfeld verfügt.

GISA konnte den Kunden im Rahmen der Bietergespräche überzeugen und gleichzeitig noch einen positiven Beitrag zur Entwicklung der IT- Kostenstrukturen des Kunden leisten. „Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit der WSW Energie & Wasser AG.“, sagte GISA-Geschäftsführer Michael Krüger.

Der WSW-Konzern deckt mit seinen Tochtergesellschaften die Geschäftsfelder Energieversorgung, Trinkwasserproduktion, öffentlicher Personennahverkehr, Stadtentwässerung, Energiedienstleistungen, Abfallwirtschaft kommunal, regional und teilweise auch bundesweit ab. Mit rund 3.320 Beschäftigten gehört der WSW-Konzern zu den größten Arbeitgebern Wuppertals. Unter anderem betreibt er auch die berühmte Wuppertaler Schwebebahn.

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Quelle: GISA GmbH

IT-Sicherheit zuerst

04. Juli 2017

Verbraucher wünschen sich von ihrer Bank Zinsen für ihr Geld und unkompliziertes Banking. Dieser Wunsch steht auf einer Stufe mit der Sicherheit ihrer Transaktionen und Daten vor Cyberattacken. Cyber Security kann deshalb von Banken und Finanzdienstleistern nicht hoch genug eingeschätzt werden. Der Anspruch der Deutschen an die Sicherheit von Banken ist groß, häufig sogar größer als an die Performance. Es würden mehr Bundesbürger wegen einer Sicherheitslücke bei ihrer Hausbank zum Wettbewerber wechseln als bei zu geringer Rendite des Aktienfonds, zeigt eine Befragung der HSBC-Bank. Insgesamt betrachtet genießen die Banken hierzulande ein großes Vertrauen ihrer Kunden, dass Geld und Daten sicher sind. Speziell beim Online-Banking sieht die Sache schon anders aus. Laut DsiN-Sicherheitsindex 2016 schätzen rund 40 Prozent der befragten Verbraucher Bankgeschäfte im Internet als „gefährlich“ oder „sehr gefährlich“ ein. Zum Vergleich: Beim Einkauf über Online-Händler sind es nur 20 Prozent.

Damit sich die Institute ihren übergreifenden Vertrauensbonus auch im Onlineumfeld verdienen und trotzdem digital mit dem Wettbewerb Schritt halten, müssen sie laufend die hohen IT-Sicherheitsanforderungen mit Innovationen für den Kunden in Einklang bringen. Finanzdienstleister in Deutschland arbeiten hier in der Regel nach dem Motto „IT-Sicherheit zuerst“. Das zeigen die Ergebnisse der Studie „Potenzialanalyse Digital Security von Sopra Steria Consulting“ deutlich. In mehr als 85 Prozent der Institute ist es gelebter Standard, dass ohne IT-Sicherheitskonzept kein neues digitales Produkt und keine neue interne Software vom Stapel laufen. In jedem dritten Unternehmen muss ein derartiges Konzept sogar vorliegen, bevor – bildlich gesprochen – die erste Code-Zeile geschrieben werden darf. Die Analyse der Ergebnisse zeigt, dass IT-Sicherheit im Innovationsmanagement der Banken ein fester Bestandteil ist – ohne allerdings neue Produktentwicklungen per se auszubremsen. Viele Institute sind sich inzwischen bewusst, dass sie die Entwicklung einer neuen App oder das Update einer Software nicht einfach pauschal aufhalten dürfen, weil Schutzbedarfsanalyse und Risikobewertung, Maßnahmen zur Vermeidung von Cyberattacken bei Projektbeginn nicht in Gänze und Detailtiefe vorliegen. Das widerspricht den Erwartungen des Marktes an Agilität. Es kommt somit darauf an, Sicherheit und schnelle Produktentwicklung auszubalancieren.

Sicherheitszone Zahlungsverkehr schwer zu schützen
Speziell im Zahlungsverkehr erfordert der Spagat zwischen Sicherheit und Innovation eine extreme Dehnbarkeit. Der Druck für die Banken ist immens, den Markt nicht vollständig an PayPal und Co. zu verlieren. Unkomplizierte digitale Bezahlsysteme sind bei den Verbrauchern gefragt. Zahlungsdienstleister müssen darauf mit Angeboten reagieren – schnell reagieren. Gleichzeitig müssen sie wie in kaum einem anderen Produktbereich der Bankenbranche mit Mechanismen aufwarten, die Schutz vor immer neuen Angriffsmustern bieten. Investitionen in Cyber Security sollten Bank und Kunde einschließen, denn die Angreifer setzen nicht nur direkt bei den Kreditinstituten an, längst haben sie den Kunden als Schwachstelle ausgemacht. Die Sicherheitszone Zahlungsverkehr ist schwer zu schützen: Die Herausforderung besteht darin, Sicherheit, Datenschutz und Kundenerlebnis in Einklang zu bringen. Ein wirksames Betrugspräventionssystem kombiniert deshalb verschiedene Ansätze und Methoden. Dazu zählen die sichere Identifikation des Kunden durch einfach zu bedienende Authentifizierungsverfahren, eine regelbasierte Prüfung der Transaktion in Echtzeit, Mustererkennungsverfahren zum Aufspüren auffälliger Zahlungen sowie das Einbauen von Prognosemethoden, beispielsweise durch automatisiertes „Lernen“ auf Basis historischer Datenbestände. Je mehr Daten aus unterschiedlichen Quellen in die Betrugsabwehr einfließen, desto besser die Ergebnisse. So könnten beispielsweise die GPS-Daten des Kunden-Smartphones oder der Banking-App zum Zeitpunkt eines Einkaufs mit den IP-Daten des Ortes der letzten Kartenzahlung abgeglichen werden. Hier besteht allerdings die Aufgabe für die Banken, ihre Präventionslösungen mit den neuen Bestimmungen des Datenschutzes in Deckung zu bringen. Die ab Mai 2018 geltende EU-Datenschutz-Grundverordnung verlangt unter anderem, dass die Löschung gespeicherter Daten für den Kunden genauso einfach sein muss wie die Zustimmung zur Nutzung. Ändert sich der Datenverarbeitungszweck, so muss der Kunde informiert werden und ggf. erneut sein Einverständnis geben.

SIEM: Informationssicherheit von morgen
Der Zahlungsverkehr wird allerdings künftig nicht mehr Hauptangriffsfläche für Betrüger und Cyberkriminelle sein. Je weiter Banken zu digitalen Unternehmen werden und sich mit Kunden, Lieferanten und Partnern vernetzen, desto mehr sind die Institute gefordert, diese Schnittstellen zu sichern. Zwei Drittel der Finanzdienstleister sind über digitale Plattformen oder Softwarelösungen mit Dienstleistern vernetzt – beispielsweise mit Partnern Fintechs und mit Cloud-Anbietern. Sorgfalt bei der Auswahl und beim Management von Partnern ist oberste Devise. Jeder zweite Finanzdienstleister vereinbart zum Beispiel Mindestsicherheitsmaßnahmen, verlangt ein Sicherheitszertifikat von seinen Dienstleistern und führt regelmäßig Audits durch. Die wachsenden digitalen Ökosysteme lassen sich allerdings mit Überwachung im klassischen Stil nicht mehr schützen. Das automatisierte Erkennen von Angriffen, basierend auf Protokolldaten von Anwendungen, Infrastruktur und Netzwerkkomponenten – auch bezeichnet als Security Information and Event Management (SIEM) – gewinnt an Bedeutung. Diese Überwachungsform von IT-Systemen und Anwendungen wird künftig zum unverzichtbaren Instrument eines internen Kontrollsystems (IKS) von Banken. Die Entwicklung möglicher Angriffsszenarien (Use Cases) und die passenden Prüfmechanismen (SIEM-Regeln) übernimmt in Zukunft künstliche Intelligenz, zum Beispiel IBM Watson, so dass Cyberangriffen unverzüglich, hochgradig volatil und fokussiert begegnet werden kann.

Fazit: Mix aus ineinandergreifenden Vorkehrungen
WannaCry war ein Weckruf, der das in der Bankenbranche ausgeprägte Bewusstsein für IT-Sicherheit noch einmal verstärken wird. Das Internet der Dinge und speziell bei Banken der Ausbau mobiler Bezahlverfahren verschärft die Situation durch die Vielzahl vernetzter Geräte und Organisationen zusätzlich. Ein rein technischer Ansatz greift zu kurz. Es braucht einen Mix aus ineinandergreifenden Vorkehrungen, bestehend aus einer vom Vorstand getriebenen Strategie, automatisierten Verfahren für Prävention und Kontrolle – bisweilen sogar Reaktion – und intelligenten Security-Lösungen, die Sicherheitslecks selbständig aufspüren, sowie einer kontinuierlichen Sensibilisierung aller Mitarbeiter.

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Quelle: Sopra Steria GmbH

Lindorff und Intrum Justitia haben fusioniert

27. Juni 2017

Zum 27. Juni schlossen sich Lindorff und Intrum Justitia zusammen, um zum weltweit führenden CMS Unternehmen (CMS = Credit Management Services) zu werden.

Am 14. November 2016 kündigten Lindorff und Intrum Justitia ihre Absicht an sich zusammenzuschließen. Am 12. Juni 2017 hat die Europäische Kommission diesen Zusammenschluss genehmigt* und am 27. Juni 2017 wurde die Transaktion finalisiert. Seit diesem Tag sind wir rechtlich gesehen eine Einheit – und noch im Laufe des Jahres werden wir auch operativ als eine Einheit agieren. „Intrum Justitia und Lindorff haben das gemeinsame Ziel, das marktführende Unternehmen und der richtungsweisende Innovator unserer Branche zu werden.“ Wir glauben, dass wir einen wertvollen Beitrag für das Funktionieren der Wirtschaft leisten indem wir sicherstellen, dass gelieferte Waren und erbrachte Dienstleistungen auch bezahlt werden und wir Privatpersonen und Unternehmen dabei unterstützen, ihre Zahlungsverpflichtungen einzuhalten. Wir waren beide schon immer Wegbereiter unserer Branche in regulatorischer Compliance und in Bezug auf ein faires und respektvolles Forderungsmanagement. Gemeinsam haben wir ein Team von 7.750 professionellen, engagierten und sorgsamen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in ganz Europa. Wir arbeiten intensiv daran, unsere Einheiten zusammenzuführen und ein Unternehmen mit gemeinsamer Marke und einheitlichem Auftritt gegenüber Auftraggebern und Kunden zu werden. In den ersten Phasen des Integrationsprozesses werden wir noch unter unseren bisherigen Marken, Lindorff und Intrum Justitia, operieren. Für Sie, als Auftraggeber oder Kunde von Lindorff oder Intrum Justitia, wird es zunächst keine Änderung hinsichtlich der Dienstleistungen oder der Kommunikationskanäle geben.

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Quelle: Lindorff Deutschland GmbH

Sopra Steria und Expert System bündeln Kräfte

27. Juni 2017

Sopra Steria, Anbieter für digitale Transformation in Europa, und Expert System, Spezialist für semantische Analyselösungen, wollen ihre Zusammenarbeit ausweiten.

Durch die Partnerschaft sollen die Kunden von Sopra Steria, Unternehmen sowie Behörden unstrukturierte Daten in vollem Umfang nutzen können. Diese weitgehende Verwertbarkeit der Daten war laut Unternehmen bisher alleine durch menschlichen Einsatz nicht möglich. Bereits seit einem Jahr setzt Sopra Steria in seinen Lösungen für Künstliche Intelligenz die semantische Analytik von Expert System ein.

Vorteil Großkunden
Durch die Kombination der Branchenkompetenz von Sopra Steria und dem Potenzial der Lösungen von Expert System, so die beiden Unternehmen, profitierten die Großkunden der Sopra Steria Gruppe, die sich heute mit Blick auf ihre Leistung und Wettbewerbsfähigkeit mehr Herausforderungen denn je gegenübersehen.

Aufgrund der starken Verbreitung der sozialen Medien, des immensen E-Mail-Aufkommens und anderer papierloser Systeme lagern heute gigantische Datenmengen auf den Servern von Unternehmen.

Unstrukturiertes erschließen
Angesichts der Tatsache, dass 80 Prozent dieser Geschäftsdaten aus unstrukturierten Informationen bestehen, können die Daten nicht ohne maschinellen Einsatz genutzt werden. Hier kommen die Semantiklösungen von Expert System zum Tragen.

Basierend auf der Cogito-Technologie des Unternehmens sollen die Lösungen als intelligente Assistenten fungieren, die Texteinhalte verstehen und analysieren, ihnen eine Bedeutung zuweisen und entsprechend den Anforderungen des jeweiligen Unternehmens verwerten.

Die Wertschöpfung der Informationen eines Unternehmens ermöglicht dann zugleich die Automatisierung der leistungsintensiven Datenverarbeitungssysteme.

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Quelle: Sopra Steria GmbH

cronos unterstützt Energieversorger bei der Zuordnung der neuen Zählerpunktbezeichnungen im Rahmen der Marktkommunikation

22. Juni 2017

Mit der aktuellen Erweiterung des cronos UTILMD cockpits zum Austausch der neuen Marktlokations-IDs zwischen einzelnen Marktpartnern können sich sowohl Lieferanten als auch Netzbetreiber wichtige Starthilfe sichern. Mit der neuen Funktionalität lassen sich alle entsprechenden Vorarbeiten im Rahmen der Marktkommunikation effektiv abwickeln und dem vorgabenkonformen Informationsaustausch auf Basis eindeutiger Zählpunktzuordnungen ab 1. Februar 2018 steht nichts mehr im Wege. Das Cockpit bildet den von der Bundesnetzagentur (BNetzA) vorgesehenen Kommunikationsprozess via UTILMD-Nachricht lückenlos ab und garantiert die vollständige und automatisierte Informationsübergabe ans SAP-System - ein Prozess, für den SAP selbst derzeit keine Unterstützung vorsieht. Fehlende Daten lassen sich darüber hinaus dank spezifischer Mapping-Tabelle jederzeit visualisieren und nachverfolgen. Auf diese Weise können Stolpersteine im kommunikationsseitigen Umgang mit Marklokation und Messlokation rechtzeitig gefunden und beseitigt werden.

»Bis zum 1. Dezember 2017 sollte sich jedes Energieversorgungsunternehmen entschieden haben, wie der entsprechende Prozess zur Kommunikation der relevanten Marktlokations-IDs gehandhabt werden soll. Schließlich stehen als Zeitfenster der Umsetzung nur zwei Monate zur Verfügung, danach sollte der Datenaustausch reibungslos laufen und nur in Einzelfällen sowie zu Klärungszwecken eine weitere Abstimmung erfolgen«, präzisiert Guido Kleier, Solution Architect bei der cronos Unternehmensberatung, die Marktsituation. Da SAP in diesem Zusammenhang bisher keine Unterstützung für die systemseitige Abbildung der entsprechenden Kommunikationsprozesse vorgesehen hat, erwartet cronos eine hohe Nachfrage hinsichtlich der gezielten Umsetzung.

Mehrwert für Lieferanten und Netzbetreiber
Von der Erweiterung des cronos UTILMD cockpits profitieren alle betroffenen Marktrollen. Lieferanten können über das Cockpit die jeweiligen Marktpartner auf Netzbetreiberseite auswählen und erhalten in Folge eine vollständige Übersicht aller systemseitig betroffenen Zählpunkte. Für die Zählpunkte, für die noch keine Marktlokations-ID hinterlegt ist, kann diese einfach via UTILMD beim zuständigen Netzbetreiber angefragt werden. Netzbetreiber sind mithilfe des Cockpits im Gegenzug in der Lage, Anfragen effektiv zu überprüfen, die entsprechende Zuordnung von Messlokation und Marktlokation auf Basis der Mapping-Tabelle festzustellen und die relevanten Informationen automatisch per UTILMD zurückzuspielen. Die Mapping-Tabellen ermöglichen beiden Seiten darüber hinaus jederzeit Deltaanfragen, um Informationslücken im Handumdrehen aufzudecken und entsprechend rechtzeitig reagieren zu können. Lieferanten dient die Gegenüberstellung zudem bei der Umsetzung der Folgeprozesse zum Stammdatenumbau.

Volle Leistung für den Start
EVU, die sich für das neue Modul entscheiden, können auch alle weiteren Funktionen des cronos UTILMD cockpits (CUC) für einen Monat vollumfänglich in Anspruch nehmen und die Leistungsfähigkeit des Cockpits, das cronos bereits seit 2008 anbietet und seitdem kontinuierlich erweitert hat, im Tagesgeschäft der Marktkommunikation auf Herz und Nieren prüfen. Zu den circa 40 Unternehmen, die das CUC im Einsatz haben, gehören u.a. Syna, Gelsenwasser, RheinEnergie oder die NEW-Gruppe. Diese nutzen die Lösung bereits seit Jahren und unterstreichen insbesondere den Mehrwert einer vollständigen Integration in SAP IS-U sowie der benutzerfreundlichen Bearbeitungsmöglichkeiten im Rahmen der unternehmensübergreifenden Datenaustauschprozesse.

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Quelle: cronos Unternehmensberatung GmbH

ausschreiben24.com bietet Anbindung an SAP-ERP-System

21. Juni 2017

Experten gehen davon aus, dass die Einführung der neuen Marktlokations-Identifikationsnummer (MaLo-ID) und die Umstellung der bisherigen Zählpunkte auf die Systematik der Mess- und Marktlokationen (MaLo/MeLo) zum Stichtag 1. Februar 2018 mit hohen Aufwänden auf Seiten der Versorgungsunternehmen einhergeht. 10 bis 20 Prozent aller Zählpunkte, so die Schätzungen, müssen bis dahin voraussichtlich manuell bearbeitet werden, weil die eingesetzten Softwarelösungen die automatisierte Einführung nur unzureichend unterstützen. Die Wilken Software Group stellt deswegen zwei neue Softwaremodule vor, mit denen die MaLo/MeLo-Umsetzung weitestgehend automatisiert werden kann. Zusätzlich erleichtert wird die Umstellung durch das integrierte Einspeisemanagement ESM sowie die schon 2011 in die Branchenlösung Wilken ENER:GY implementierte Funktionalität zur Abbildung komplexer Messverfahren. „Wir rechnen damit, dass sich so der manuelle Aufwand auf bis zu ein Prozent aller Fälle reduzieren lässt“, so die Erwartung von Gerd Gillich, verantwortlich für das Produktmanagement Versorgungswirtschaft bei der Wilken Software Group. Die neuen Module stehen bereits Anfang September zur Verfügung, um die Netzbetreiber bei der Zuordnung der Marktlokations-Identifikationsnummern, die spätestens am 30. November 2017 abgeschlossen sein muss, rechtzeitig zu unterstützen.

Wilken unterstützt mit den neuen Funktionen Netzbetreiber bei der Bestellung und Verwaltung der MaLo-IDs sowie der automatischen Verteilung auf die bisherigen Zählpunkte. Integriert in dieses Werkzeug ist eine Analysefunktion, mit der alle komplexeren Problematiken auf eine automatisierbare Umstellung hin überprüft und zur weiteren Verarbeitung zusammengestellt werden können. Auch nach der Umstellung bleiben historische Betrachtungen über die vergangenen Jahre möglich, etwa für die Reklamation oder Stornierung von Rechnungen. Die entsprechenden Informationen werden in den Stammdaten mitgeführt. Ein zweites Modul unterstützt Vertriebe und Messstellenbetreiber bei der automatisierten Anfrage von MaLo-ID‘s beim jeweiligen Netzbetreiber. Da die meisten Verteilnetzbetreiber unter den Wilken-Anwendern das Modul ESM Einspeisemanagement bereits implementiert haben, können sie die Einführung der MaLo-ID konsolidiert und ohne zusätzliche Aufwände durchführen. „Spezialfälle wie etwa die 4-Quadranten-Zähler wollen wir ebenfalls so weit wie möglich automatisiert lösen. Dabei bleibt am Ende sicher auch bei uns ein Rest, der manuell abgearbeitet werden muss. Doch der wird drastisch kleiner ausfallen als bei den Anwendern anderer Lösungen“, ist sich Gerd Gillich sicher.

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Quelle: prego services GmbH

Arvato Systems wird alleiniger Gesellschafter der Next Level Integration GmbH und schafft Smart Energy Plattform der Zukunft IT-Spezialist verstärkt sein Portfolio für die Energiewirtschaft

15. Juni 2017

Gütersloh – Die Next Level Integration GmbH gehört seit dem 1. Mai 2017 mit 100 % der Unternehmensanteile zur Arvato Systems-Gruppe. Der IT-Spezialist aus dem Bertelsmann-Konzern und der auf die Energiewirtschaft spezialisierte Softwareanbieter streben damit eine noch stärkere Vernetzung ihrer Portfolios und gezieltes Wachstum im digitalen Energiemarkt an.

Dr. Stefan Klose, Geschäftsführer der Next Level Integration GmbH, zeigt sich mit dieser Zielsetzung sehr zufrieden: „Wir haben jetzt hervorragende Rahmenbedingungen für das nachhaltige Wachstum der Next Level Integration als umfassender Softwareanbieter und verlässlicher Partner für die Energiewirtschaft geschaffen. Durch die Möglichkeiten im Bertelsmann-Konzern wird darüber hinaus ein schnellerer Personalaufbau in Deutschland gelingen, der wesentlich ist für unsere weitere Entwicklung.“

Das Management wird seine Rolle mit der neuen Gesellschafterstruktur unverändert wahrnehmen: Dr. Stefan Klose und Andreas Pöhner sichern als Geschäftsführung die Kontinuität und den Ausbau der bestehenden Geschäftsbeziehungen und der etablierten Produktpalette der Next Level Integration. Matthias Moeller, CEO der Arvato Systems Group, unterstreicht dieses gemeinsame Ziel der Zusammenarbeit: „Der direkte persönliche Kontakt mit kleinen, mittleren und großen Stadtwerken und anderen Unternehmen aus der Energiewirtschaft steht ganz klar im Fokus unserer gemeinsamen Aktivitäten. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Weiterentwicklung der gemeinsamen Produktpalette im Energiemarkt und dem Ausbau unserer Angebote im Smart Energy Umfeld.“

Ein erklärtes Ziel der beiden Unternehmen ist darüber hinaus der Aufbau eines Innovationsnetzwerks für Beratungs- und Implementierungsleistungen sowie für SaaS- und Prozessdienstleistungen. Stefan Klose erläutert hierzu: „Die Stärkung und der Ausbau unseres bestehenden Partnernetzwerkes im Bereich Rechenzentren, Implementierung und Prozessdienstleistungen ist für uns absolut strategisch, um weiter skalieren zu können“. Der Ausbau der Nearshore-Kapazitäten und der Beratung sowie insbesondere die Integration von smarten Services und Produkten aus dem Bertelsmann-Konzern und der Arvato-Gruppe sind dafür ein entscheidender Erfolgsfaktor. Matthias Moeller: „Gemeinsam bieten wir eine energiewirtschaftliche Innovations-Plattform für den Energiemarkt, die mit ihrem umfassenden Leistungsspektrum einzigartige Angebote für Utilities bietet. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit diesen Innovationen den digitalen Energiemarkt als strategischer Partner entscheidend mitgestalten werden.“

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Quelle: arvato Systems perdata GmbH

prego services zeigt auf dem BDEW Kongress 2017 Digitalisierungslösungen für EVUs

23. Mai 2017

Saarbrücken/Ludwigshafen, 23. Mai 2017 – Unter dem Motto "Utility 4.0" ist prego services beim BDEW Kongress 2017, der am 21. und 22. Juni in der Station Berlin stattfindet, vertreten. In Halle 3 an Stand 6 präsentiert der IT- und Businesspartner seine umfassenden Lösungen für die digitale Transformation von Energieversorgungsunternehmen.

Die Energiebranche befindet sich im Wandel. Viele unterschiedliche Einflussfaktoren lösen in der Branche einen umfangreichen Change-Prozess aus. Der gesetzliche Rahmen und die Erwartungen der Endverbraucher haben sich drastisch verändert und erfordern bei den Akteuren der Energieversorgungsbranche ein Umdenken in Bezug auf ihre Kernprozesse und Geschäftsmodelle.

"Die Anforderungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes und die immer weiter divergierenden Marktrollen sind ohne tiefgreifende Digitalisierung gar nicht umsetzbar. Hinzu kommt, dass die Endverbraucher zunehmend smarte Services von ihren Energiedienstleistern erwarten", sagt Andreas Tzschoppe-Kölling, Geschäftsführer bei prego services.

Damit die Transformation zum digitalen Energiedienstleister gelingt, muss Utility 4.0 zu einem zentralen Bestandteil der Unternehmensstrategie werden. Die Basis dafür ist eine sichere und leistungsfähige Informations- und Kommunikationslandschaft. Zukünftige Systeme müssen flexibel auf die Anforderungen des Gesetzgebers und die Marktbedingungen reagieren können.

Beim diesjährigen BDEW Kongress zeigt prego services, langjähriger Branchenexperte und unter den Top 3 der EVU-Dienstleistungstöchter, seine Lösungen für die digitale Transformation der Energiewirtschaft. Für die spezifischen Bedürfnisse der Branche bietet prego services entlang der Wertschöpfungskette der Energieversorger hochskalierbare IT-Lösungen sowie Consulting, Solutions und Services über das gesamte Portfolio. Sie alle dienen dem Ziel, die komplexen und sich ständig ändernden Prozesse bei den Energieversorgern zu vereinfachen und die notwendige Flexibilität sowie Stabilität in den Systemen sicherzustellen.

Eine der Kernanforderungen an Energieversorger in Zeiten der Digitalisierung ist der Schutz ihrer kritischen Infrastrukturen vor Cyber-Attacken. prego services ist bereits seit vielen Jahren auf sichere Enterprise-Network-Lösungen nach dem "Secure by Design"-Prinzip spezialisiert. Bei der Einführung eines Informationssicherheitsmanagementsystems (ISMS) unterstützt prego services von der Konzeption bis hin zur Auditierung. Darauf aufbauend entwickelt das Unternehmen Security-Information-and-Event-Management-Systeme (SIEM) und betreibt ein Security Operations Center (SOC).

Neben zahlreichen Impulsen für die Optimierung und Digitalisierung der für Energieversorger relevanten Arbeitsabläufe erhalten die Besucher des BDEW Kongress bei prego services Informationen zu spannenden zukunftsweisenden Projekten. So hat prego services beim Stadtwerk am See eine der ersten Migrationen auf SAP S/4HANA im Energiesektor realisiert. Die neue SAP Business Suite ermöglicht dem Stadtwerk am See unter anderem eine integrierte Businessplanung zu nutzen, die Prozesse zu straffen, Kosten zu sparen und die Benutzeroberflächen mit der neuen Technologie SAP Fiori zu vereinfachen und die Usability zu erhöhen.

prego services auf dem BDEW Kongress 2017: Halle 3, Stand 6

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Quelle: prego services GmbH

Ab sofort verfügbar: Leistungsmodul „iMSB Basis“ von VOLTARIS zur Umsetzung des intelligenten Messstellenbetriebs

17. Mai 2017

Mit „iMSB Basis“ bietet VOLTARIS ab sofort ein Lösungsmodul für alle notwendigen Kernprozesse des intelligenten Messstellenbetriebs. Es beinhaltet die Übernahme der Gateway-Administration sowie den Empfang, die Aufbereitung und die Bereitstellung der Messwerte – und somit alle Kernelemente, die die Stadtwerke für den reibungslosen Start in das intelligente Messwesen benötigen. Mit „iMSB Basis“ können sowohl die Anforderungen des grundzuständigen (gMSB) als auch diejenigen des wettbewerblichen Messstellenbetreibers (wMSB) umgesetzt werden. Vorgestellt wird es am 13. Juni in der Veranstaltung „Systeme & Partner“ der Anwendergemeinschaft Messsystem.

Der Smart Meter Rollout stellt Netzbetreiber und Energieversorger vor zahlreiche Herausforderungen. Technik, Infrastruktur, Prozesse und IT-Systeme müssen den neuen Anforderungen entsprechend effektiv und effizient angepasst werden. Mit dem Leistungspaket „iMSB Basis“ legt VOLTARIS nun ein konkretes Lösungsmodul für die die Umsetzung des intelligenten Messstellenbetriebs vor. Es ist modular, flexibel und vollumfänglich ausgeprägt und bietet größtmögliche Sicherheit bei geringen Investitionen.

„Unsere modularen Lösungen orientieren sich an der gesamten Wertschöpfungskette sowohl des grundzuständigen als auch des wettbewerblichen Messstellenbetreibers unter Beachtung des jeweiligen Rollout-Szenarios und des Stands der Technik“, erläutert Marcus Hörhammer, Leiter Vertrieb und Innovation bei VOLTARIS. Der modulare Aufbau ermöglicht es Stadtwerken, genau diejenigen Dienstleistungsbausteine auszuwählen, die für die Umsetzung tatsächlich benötigt werden. Zusätzlich bietet VOLTARIS auf Basis langjähriger Erfahrungen im Messstellenbetrieb auch Unterstützung bei der individuellen Rollout-Planung und der Gestaltung eines gemeinsamen, effektiven Betriebsmodells.

In Kürze erfolgt die Zertifizierung als Smart Meter Gateway-Administrator nach ISO 27001. Das Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) der VOLTARIS entspricht demzufolge der technischen Richtlinie 03109-6 des Bundesamtes für Informationssicherheit (BSI) und den hohen Sicherheitsanforderungen an die Gateway-Administration. Alle erforderlichen Prozesse im GWA-Umfeld setzt VOLTARIS künftig mit eigenem Personal im eigenen Haus um und bieten diese Leistungen im Rahmen des BPO (business process outsourcing) zu einem attraktiven Preis-Leistungsverhältnis an.

In einer starken Entwicklungspartnerschaft entsteht derzeit ein Gesamtsystem mit rund einer Million Messsystemen. VOLTARIS nutzt dafür die GWA-Software des langjährigen Partners robotron und setzt auf den BSI-zertifizierten Rechenzentrumsbetrieb der GISA GmbH, die als bundesweit erstes Unternehmen erfolgreich das Audit zur BSI-konformen GWA absolviert hat. „Durch diese Entwicklungspartnerschaft profitieren unsere Kunden von optimalen Skalen- und Synergieeffekte“, führt Hörhammer weiter aus.

In der nächsten Veranstaltung „Systeme & Partner“ der Anwendergemeinschaft Messsystem am 13. Juni in Kaiserslautern stellt VOLTARIS das Modul „iMSB Basis“ ausführlich vor. Die Partner robotron (GWA-Software) und GISA (zertifiziertes Rechenzentrum) runden mit Fachbeiträgen und Software-Demonstrationen die Veranstaltung ab. Die VOLTARIS Anwendergemeinschaft Messsystem ist ein Zusammenschluss von mittlerweile über 30 Energieversorgungsunternehmen und Stadtwerken mit dem Ziel einer effizienten und effektiven Gestaltung des intelligenten Messstellenbetriebs im Rahmen von Workshops, moderiertem Erfahrungsaustausch und Schulungen. Die Mitgliedschaft in der Anwendergemeinschaft ist für weitere Stadtwerke noch möglich.

VOLTARIS ist der Experte für den sicheren Smart Meter Rollout, die Gateway-Administration und den Messstellenbetrieb für Energievertriebe, Netzbetreiber, Erzeuger und Industrie. Die Dienstleistungen sind modular aufgebaut. Sie umfassen sowohl das klassische Metering für alle Energiearten, die Zählerfernauslesung und das Energiedatenmanagement für alle Marktrollen als auch den Betrieb der modernen Messeinrichtungen und intelligenten Messsysteme. Ergänzt wird das Portfolio von Mehrwertdiensten wie Steuerung und Visualisierung.

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Quelle: VOLTARIS GmbH

rku.it gewinnt Werraenergie als neuen Gesellschafter

15. Mai 2017

Herne, 15. Mai 2017 – Am 27. April 2017 unterzeichneten die Werraenergie GmbH und die rku.it GmbH den Vertrag zur Übernahme von Geschäftsanteilen. Werraenergie ist der insgesamt 19. Gesellschafter des IT-Spezialisten.

Seit Ende 2013 realisiert rku.it das Hosting und die Betreuung der Anwendungssysteme der Thüringer Werraenergie. Dabei stand von Anfang an die kundenindividuelle Harmonisierung im Mittelpunkt. „Wir sind nach dreieinhalb Jahren Gesellschafter von rku.it geworden, weil uns die Zusammenarbeit und das Geschäftsmodell überzeugen“, erläutert Hans Ulrich Nager, Geschäftsführer von Werraenergie. „Im Anforderungsmanagement profitieren wir von unseren einheitlichen, nur partiell individualisierten Systemausprägungen. Updates, Upgrades oder neue Entwicklungen werden hier kundenübergreifend umgesetzt. Das ist in meinen Augen effizient und zukunftsorientiert“, ergänzt Nager.

„Wir freuen uns, mit Werraenergie einen weiteren Gesellschafter gewonnen zu haben“, betont Werner Dieckmann, Geschäftsführer von rku.it. „Unsere Anteilseigner setzen sich nun aus 16 Energieversorgungsunternehmen und drei Unternehmen des ÖPNV zusammen“, ergänzt Dieckmann.

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Quelle: rku.it GmbH

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